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Die zwei wichtigsten Anliegen des Spiegel...

admin @, Mittwoch, 08. Februar 2012, 10:58 (vor 2057 Tagen) @ Herr Schütze

... sind, soweit ich sehe, folgende:

1.
Antiklerikalismus, Abwertung und Verächtlichmachung der christlichen Religion. Wo immer der (noch) patriarchalisch orientierten Kirche, also dem Katholizismus, etwas Nachteiliges angelastet werden kann, der "Spiegel" bringt's. Unter Anderem wird der Eindruck befördert, daß unter den Priestern mehr Kindesmißbraucher seien als anderswo.

Die evangelische Kirche kommt besser weg, wahrscheinlich weil sie frauendominiert ist und das Christentum in ihr fast völlig korrumpiert ist.

Auch Anthroposophen und anthroposophische Einrichtungen (Waldorfschulen) werden ausschließlich negativ bewertet.

Auffällig sind diesbezüglich auch die Kommentare. Jeder Artikel, der irgendwie erlaubt, Patriarchalismus und Kirche zu diffamieren und zu verhöhnen, erhält massenweise entsprechende Kommentare, die dann mit dem eigentlichen Thema oft nichts mehr zu tun haben. Ob das allein am Leserpublikum liegt, erscheint mir fraglich, denn meine pro-christlichen Kommentare wurden nie veröffentlicht.

2.
Pro-Feminismus, Aufwertung von Frauen.
Immer, wo eine Frau, vorzugsweise eine junge und/oder schöne Frau, eine prominente Stellung erlangt hat - Beispiel aus jüngster Zeit: Die Sprecherin der Piraten -, da wird das in den Vordergrund gestellt und enthusiastisch gefeiert.

Diesbezüglich ist die Toleranz gegenüber abweichenden Lesermeinungen allerdings größer. Anti-feministische Äußerungen werden in der Regel zugelassen.

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Auffällig ist auch ein deutlicher "Anti-Amerikanismus". Über Menschenrechtsverletzungen seitens der USA wird ausgiebig berichtet.

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Die Verbindung von Christentums-Feindschaft und Pro-Feminismus liegt auf der Hand. Eines folgt aus dem Anderen.

Umso tragischer die Erscheinung des anti-christlichen Anti-Feminismus, wie sie etwa mit dem wgvdl.com-Forum vorliegt. Der Feminismus folgt zwingend aus der Verleugnung des Vatergottes. Wo dieser nicht verleugnet wird, wie im Judentum und im Islam, gibt es auch keinen Feminismus. Da aber, wo er verleugnet wird, tritt als Ersatzlösung sofort - und zwingend - die Ideologie auf den Plan; in diesem Falle die Gleichberechtigungs-Idee und die Idee, daß Frauen die besseren und zugleich benachteiligten Menschen seien.

Es gibt definitiv nur eine Lösung: Anerkenntnis der Trinität, der Götter über uns statt der Göttinnen in und unter uns (Mutter-, Erdgöttinnen, "das Unbewußte" usw). Der Feminismus folgt aus dem Versagen der zweiten Versuchung in der Wüste: "Laß dich fallen und von den Engeln auffangen". Man wird aufgefangen, aber es sind die falschen Engel.

admin


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