Politkorrekte „Politinkorrekte“ und andere paradoxe „Oppositionen“

Herr Schütze, Mittwoch, 08. Februar 2012, 20:41 (vor 2110 Tagen) @ Intensivlehrer
bearbeitet von Herr Schütze, Mittwoch, 08. Februar 2012, 21:42

Guten Abend, Herr Intensivlehrer!

Sie haben geschrieben: „Wir müssen aus dieser Misere herauskommen. Da bin ich Ihrer Meinung. Ich sehe aber keine Möglichkeit dazu, wenn sich kleine Einzelkämpfer und Einzelkämpfergrüppchen lieber auf sich und die Bekämpfung der anderen Einzelkämpfer und Einzelkämpfergrüppchen beschränken. Genau das geschieht aber.“ (**).

Ich stimme Ihnen zu!

Haben Sie schon einmal bei so widersprüchlichen Blogs wie „PI“ oder „Fakten-Fiktionen“ kommentiert? Das sind nämlich auch solche Einzelkämpfergrüppchen, in denen fast ausschließlich Einzelkämpfer „kommentieren“. Die wollen „für Deutschland“ und gleichzeitig „voll und ganz für die Vereinigten Staaten von Nordamerika und Israel sein“, und das ist unmöglich! Die wollen „politisch inkorrekt“ sein und sind in Wirklichkeit total politisch korrekt! Durch diese ganze Einzelkämpferei bewegen sich all diese scheinheiligen, sich zur Opposition „Erklärten“ selbst ins Abseits. Und sie sind hochgradig nervös, werden es umso mehr, je länger sie schon Zugeständnisse gemacht haben an die, die sie zu bekämpfen vorgeben. Das ist traurig. Mit solchen Leuten kann man nichts gewinnen. Im Gegenteil! Mit ihnen verliert man auch noch den Rest an Opposition. Gleiches gilt für so paradoxe Hilfstruppen wie „Occupy“ u.a., die letztendlich geanu das tun, was die Globalisten von ihnen erwarten. Sie sind deren Knechte - ohne es zu wissen!

Ich stimme aber auch Herrn Lentze zu, in dem nämlich, wie er das macht, was er macht. Er ist konsequent. Er verfolgt konsequent seinen Weg. So kann man das nämlich auch deuten. Sie sagen, er sei dogmat(ist)isch. Das mag sein, aber wenn man es eine konsequente Haltung bzw. konsequente Vorgehensweise nennt, schwingt darin etwas Positives mit - oder nicht? Die einzige Gefahr, in die er sich begibt, ist die, die Sie, Herr Intensivlehrer, auch schon angesprochen haben: er findet keine Mitkämpfer, keine nennenswerte Solidarität und muß so allein weiterkämpfen. Das ist nicht gerade erfolgsversprechend. Aber: Hut ab vor seiner konsequenten Kampfbereitschaft! Auch deswegen kommentiere ich hier!

Gruß!

Herr Schütze


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