Die Rockefellers haben sich den Feminismus kräftig zunutze gemacht !

Herr Schütze, Freitag, 24. Februar 2012, 22:30 (vor 2097 Tagen) @ trel
bearbeitet von Herr Schütze, Samstag, 25. Februar 2012, 00:22

Es ist nicht wichtig, ob einer der Rockefellers - nachweislich - gesagt hat, den Feminismus erfunden zu haben. Man kann ja wissen, daß so etwas möglich ist - und das reicht aus, weil das Leben für gewöhnlich nicht nach den Quellen, den Urhebern oder den wissenschaftlich fundierten Aussagen fragt. Es ist hier ähnlich wie mit der Frage nach den Quellen zu Wolfssohns Aussagen, über die wir uns am 30.01.2012 (**|**|**|**) und am 31.01.2012 (**|**|**) unterhalten haben.

Ich fand und finde an Rockefellers Aussage sowieso nichts Aufregendes. Mir ging und geht es ausschließlich um den Kommentar des D. J. Fellerocker (**|**) dazu.

„Mir scheint, Herr Schütze, Sie haben das so gemeint, daß Kapitalismus und Sozialismus in einem gewissen Stadium nicht zu unterscheiden sind. Das dürfte hier zutreffen. Die betreffende Macht strebt an, alle Menschen satt und gleich zu machen und damit ruhigzustellen, und sie gleichzeitig so auszubeuten, daß es für sie keine Entwicklung mehr gibt und das Leben für sie zur endgültigen Sackgasse wird. So stellt auch Solovjew den Antichristen dar.“ (**).

Ja, ich habe mich zu dem Thema ja schön des öfteren geäußert (**|**|**|**|**|**|**): die Thesis Liberalismus (Kapitalismus) und die Antithesis Egalitarismus (Links-Sozialismus) bilden ab einem bestimmten Zeitpunkt die Synthesis Fraternitarismus (Rechts-Sozialismus), und in der Synthesis sind die Thesis und die Antithesis kaum noch zu unterscheiden. Dann gibt es in der Tat kaum noch eine Entwicklung. In dieser Kulturphase, in der wir uns heute befinden, findet u.a. die Synthetisierung statt, und dann, wenn sie beendet sein wird, wird es kaum noch Entwicklung, kaum noch Geschichte (**|**|**|**|**|**|**|**|**) geben.

Was Solovjew angeht, fällt mir sogleich ein Bolz-Zitat ein: „Doch man wußte schon immer, daß der Teufel gerne als Theologe auftritt und die Heilige Schrift sehr gut kennt. In Wladimir Solovjews »Kurzer Erzählung vom Antichrist« verleiht ihm die Universität Tübingen den Titel eines Ehrendoktors der Theologie. Und es zeugt von großartiger Weitsicht, daß Solovjew seinen Antichrist ein Buch schreiben läßt, das den Titel trägt »Der offene Weg zu Frieden und Wohlfahrt der Welt« - es ist die Gegenbibel.“ (Norbert Bolz, Das Wissen der Religion, 2008, S. 64).

Noch Fragen, Herr Lentze?


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