Was ist das?

Aestheticius Aestheticissimus, Samstag, 03. März 2012, 23:20 (vor 2086 Tagen)

Nur eine Frage: Was ist das?

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Quelle: Http://www.flickr.com/photos/augustinfotos/6240416638/

Was ist das?

trel ⌂, Sonntag, 04. März 2012, 01:27 (vor 2086 Tagen) @ Aestheticius Aestheticissimus

Nur eine Frage: Was ist das?

[image]

Quelle: Http://www.flickr.com/photos/augustinfotos/6240416638/

Der Verweis macht die Antwort ja leicht: Es ist das Militärhistorisches Museum in Dresden.

Ich kann aber mit dem modischen Keil nichts anfangen. Der ist einfach idiotisch. Ich weiß auch nicht, warum als Architekt für ein nationales Militärmuseum ein Architekt einer Siegermacht beauftragt werden muß. Entweder ich bin nicht von dieser Welt, oder die Auftraggeber sind es nicht.

trel

Das ist kein Dekonstruktivismusbau, sondern ein Zerstörungsbau brutalster Art !

Scepticius Scepticissimus, Montag, 05. März 2012, 22:54 (vor 2084 Tagen) @ trel
bearbeitet von Scepticius Scepticissimus, Montag, 05. März 2012, 23:07

Ich kann aber mit dem modischen Keil nichts anfangen. Der ist einfach idiotisch. Ich weiß auch nicht, warum als Architekt für ein nationales Militärmuseum ein Architekt einer Siegermacht beauftragt werden muß.

Am 10. Mai 1945 fragt ein Deutscher: „Ich weiß auch nicht, warum als Besatzung für unser Land die Armeen der Siegermächte beauftragt werden müssen.“

Dies ist nicht polemisch oder spöttisch gemeint. In der naiven Behauptung steckt ja auch eine intelligente Aussage.

Der Grund, warum uns Deutschen immer wieder die Siegermächte des 2. Weltkrieges und deren Siegerhustiz vorgesetzt wurden und werden, ist die Tatsache, daß es immer noch keinen Friedensvertrag und auch keine anderen rechtlichen Regeln zur Verbesserung dieser nach wie vor katastrophalen Verhältnisse gibt.

Was ist das?

Aestheticius Aestheticissimus, Montag, 05. März 2012, 03:10 (vor 2085 Tagen) @ Aestheticius Aestheticissimus
bearbeitet von Aestheticius Aestheticissimus, Montag, 05. März 2012, 03:13

Auf einer Internetseite (Adresse unten) habe ich zu diesem Gebäude u.a. gelesen:

„1871: Triumph über Frankeich. – Eines der anspruchsvollsten Bauwerke der Albertstadt ist das Arsenal, welches das alte Zeughaus (jetzt »Albertinum“) ersetzte. Es wurde 1874-75 errichtet. .... Der auf seine Gedenkarchitektur spezialisierte jüdisch-amerikanische Architekt Daniel Libeskind (u.a. Jüdisches Museum in Berlin-Kreuzberg) hat in einem Auftrag vom Verteidigungsministerium das alte Arsenalgebäude zu einem Museum für Deutsche Militärgeschichte umgebaut. .... Eine neue eindrucksvolle und weithin sichtbare Gestaltungsintervention ist nun seit der Eröffnung am 14. Oktober 2011 der seitlich herausragende Beton-Stahlkeil. Dieser erstreckt sich über alle Geschosse und greift ein Stück der historischen Innensubstanz an. .... Der eindrucksvolle Stahlkeil, der das repräsentative Wehrgebäude von 1875 mit neuen Sichten öffnet, verdeutlicht auf starke emotionale Weise, was mit dieser Stadt und mit unserem Land geschah (Deutsche Teilung) bzw. regt zum Nachdenken an .... Der Erweiterungsbau schafft eine grundlegende Neuorientierung des Gebäudes. .... Der Neubau »Keil« schneidet in den Altbau und öffnet den Raum zur Auseinandersetzung mit der Militärgeschichte und ihrer Zukunft und führt den gesellschaftlich-inhaltlichen Diskurs architektonisch fort. – Tiefe Symbolik. – Der graue Metallkeil durchbricht die Symmetrie und läßt so alte Sehgewohnheiten und Deutungsmuster klassischer Ordnungen mit Zentralperspektive in einem neuen Blick betrachten.“ Http://www.das-neue-dresden.de/bundeswehrmuseum-dresden.html

So weit, so gut - oder schlecht?

Das ist kein Dekonstruktivismusbau, sondern ein Zerstörungsbau brutalster Art!

Scepticius Scepticissimus, Montag, 05. März 2012, 03:35 (vor 2085 Tagen) @ Aestheticius Aestheticissimus
bearbeitet von Scepticius Scepticissimus, Montag, 05. März 2012, 04:31

Für mich ist das eine Architektur zerstörerischer Gewalt als sadistische Brutalität gegen das eigene Volk!

[image]Soll mir doch erst einmal ein sogenannter oder selbsternanmter „Experte“, „Architekt“, „Künstler“ oder „Historiker“ das Gegenteil beweisen. Keiner kann das!

Der dem historistischen (neoklassizistischen) Bau keilartig ein- und aufgezwungene dekonstruktivistische Bau soll zerstören - sonst nichts. Mag ja sein, daß jemand in dieser Zerstörung eine „Chance“ zur „Therapie“ sieht, daß die Zerstörung also eine „psychische Krankheit“ darstellen soll, die erst durch die „Auseinandersetzung“ mit der Geschichte und die „Aufarbeitung“ dessen, was in ihr „falsch“ bzw. „neurotisch“ o.ä. gewesen ist, „geheilt“ werden kann - nicht muß heißt das dann aber auch, wie ich gern hinzufüge! Der historistische (neoklassizistische) Bau stellt für mich keine Geschichte mit „Falschheiten“ bzw. „Neurosen“ o.ä. dar, sondern genau das Gegenteil. Dagegen symbolisiert der ihm ein- und aufgezwungene dekonstruktivistische Keilbau die falsche, neurotische, eben kranke Gewalt, die z.B. mit lustvoller, sadistischer Brutalität gegen das Volk, gegen den Demos und also auch gegen die Demokratie gerichtet ist. So ist es auch kein Wunder, daß einem bei diesem Anblick neben den vielen anderen Unterarten von Feindlichkeit sofort auch die Identitätsfeindlichkeit einfällt. Die hier symbolisierte ewige Feindschaft von 0,1% (Herrscher) und 99% (Volk) bezieht sich eben auch auf die Identitätslosigkeit, die so zu mindestens 99% gegeben ist. Der Keilbau ist keine „Ergänzung“, wie mancher Perverser glauben mag, sondern eine Spaltung zwischen der sadistischen Brutalität mit lustvoller Zurschaustellung ewiger Universalmacht und der masochistischen Wehrlosigkeit mit wenig Aussicht auf Veränderung, dafür umso mehr Aussicht auf keine Zukunft, weil die Herkunft hier durch den Sadismus deutlich verneint wird.

[image]Der Architekt des Keilbaus, Daniel Libeskind, ist Jude und macht gerne auf sich und die jüdische Stellung in der Welt aufmerksam. Ist das auch an diesem Bau erkennbar? Ich meine ja. Mehr sogar: denn Libeskind kann sich auf diese Weise nicht nur als Architekt, sondern auch - mit dem Judentum gemeinsam - als „Psychiater dieser Welt“ feiern lassen. Das Gebäude des Militärhistorischen Museums in Dresden zeigt dies: denn seit dem Neoklassizismusbau ein Denkostruktivsimusbau ein- und aufgezwungen wurde (2004-2010), soll ja vielleicht in dem Bild, das sich dem Betrachter bietet, der Keilbau den Bug eines von unten aus dem Verdammnisort der Juden kommenden Vergeltungsschiffes symbolisieren, mit dem die traditionelle Geschichte der christlichen Abendländer keilartig gespaltet bzw. zerstört werden soll, wobei der Eindruck entstehen soll, der Bug als der Keil bedeute einen Bruch mit dieser Geschichte als einen „psychotherapeutischen Einbruch“ bzw. „psychiatrischen Eingriff“ in die „kranke Psyche“ des „Patienten“ Abendland. Die Psyche des Abendlandes (hier dafür stellvertretend: Deutschland, dafür stellvertretend Dresden und dafür symbolisch stellvertretend dieses Bauwerk des Militärhistorischen Museums in Dresden) soll also nur noch durch ihn gesund werden und bleiben können - und das heißt auch: nicht müssen, wie ich wiederum gern hinzufüge!

Auf diese Weise läßt sich die Störung in der Psyche des „Psychiaters“ bzw. „Psychotehrapeuten“ alias Architekten grandios verbergen. Ebenfalls wird dadurch der Bombenterror bzw. Bombenholocaust als das „Trauma“ des „Patienten“ Deutschland verharmlost, denn die Spaltung durch den Keilbau läßt ja eine „Aufarbeitung“ der Geschichte nur so zu, wie sie der „Psychiater“ bzw. „Psychotehrapeut“ alias Architekt - mit dem Mittel eben jener Spaltung durch den Keilbau - bereits diktatorisch vorgegeben hat. Es kommt also gar nicht zur „Aufarbeitung“ der Geschichte, ja: es soll auch gar nicht dazu kommen, es soll getrennt werden: hier die alte, dort die neue Geschichte - die alte soll vergessen, die neue akzeptiert werden! Und trotzdem soll der Eindruck entstehen, hier habe jemand viele „therapiert“!

Der dekonstruktive Architekt hat offenbar wirklich den Anspruch, die reinen Formen der architektonischen Tradition zu behandeln wie ein „Psychiater“ seine „Patienten“. Er will die „Symptome einer verdrängten Unreinheit“ feststellen. Diese „Unreinheit“ zwischen „Psychiater“ und „Patient“ soll durch eine Kombination von sanfter Schmeichelei und gewalttätiger Folter an die Oberfläche geholt werden: Die Form wird also „verhört“! Stimmt das? Gemäß Aussagen von Philip Johnson und Mark Wigley stimmt das: „Ein dekonstruktiver Architekt ist deshalb nicht jemand, der Gebäude demontiert, sondern jemand, der den Gebäuden inhärente Probleme lokalisiert. Der dekonstruktive Architekt behandelt die reinen Formen der architektonischen Tradition wie ein Psychiater seine Patienten – er stellt die Symptome einer verdrängten Unreinheit fest. Diese Unreinheit wird durch eine Kombination von sanfter Schmeichelei und gewalttätiger Folter an die Oberfläche geholt: Die Form wird verhört.“ (Philip Johnson / Mark Wigley, Deconstructivist Architecture, 1988, S. 11).

Eigentlich kann sich so jeder Architekt zu jeder Art von Experten deklarieren, der er in Wirklichkeit gar nicht ist. Das ist Lug und Betrug! Analog dazu erklären sich Laien zu „Experten“, Unprofesionelle zu „Professionellen“ ..., aber eben auch Frauen zu „Männern“, Männer zu „Frauen“ ... - dies zeigt sich auch in dem Slogan „form follows fantasy“, den die Dekonstruktivisten von Louis Sullivans Slogan „form follows function“ abgeleitet haben. Wenn die Form der Phantasie folgt, dann ist nicht nur jede Form möglich, sondern auch jede Art von Lug und Betrug.

Kein Wunder also, daß zu einer von der „Phanatasie“ inspirierten Architektur auch Begleiterscheinungen gehören, die ihrerseits nur „Phanatasie“ brauchen, um sich zu deklarieren und zu rechtfertigen. Auch, ja gerade den Perversionen sind so ja überhaupt keine Grenzen mehr gesetzt. Die unbegrenzte Phantasie läßt die Form ja nur folgen - anders und schärfer formuliert: sie bestimmt die Form! Sie hat der Barbarei, dem Fellachentum, der Sklaverei sämtliche Tore geöffnet und neue Wege gebaut!

Wenn ich phantasiere, ich sei Feminist oder Feministin (denn ich kann ja auch in jedem beliebigen falschen Körper stecken!), dann brauche ich nur zu phantasieren, daß allen Männer der Schwanz abgeschnitten oder alle Männer getötet werden sollen, und dabei auf die dieser Phantasie folgende Form zu warten. Der Nachteil dabei ist nur, daß mir oder spätestens meinen Nachkommen irgendwann die Umstände verdeutlichen werden, daß das nicht meine Wünsche, ja noch nicht einmal meine Phantasien, sondern lediglich dem Willen der Mächtigen dienende, von deren Propaganda mir eingetrichterte Dummheiten waren.

Zustimmung: Das ist kein Dekonstruktivismusbau, sondern ein Zerstörungsbau

trel ⌂, Montag, 05. März 2012, 15:45 (vor 2085 Tagen) @ Scepticius Scepticissimus

Unter Kunst verstehe ich nicht die Darstellung der Wirklichkeit, "so wie sie ist". Dafür gibt es die Geschichtsschreibung und die Journalistik. Zur Journalistik rechne ich übrigens auch das, was an Zeitgeschehen oftmals in Youtube-Videos dargestellt wird.

Kunstwerke aber dienen gewissermaßen der Verewigung. Man denke an die antiken Pyramiden, an die Skulpturen des Praxiteles, usw.

Aber vorübergehende Krankheitszustände gehören nicht verewigt, ja nicht einmal veröffentlicht.

Jeder, der in sich geht, wird in sich Unvollkommenheiten finden, ja sogar solche, deren er sich schämen muß, wenn er anständig ist. Diesen Aufdecken kann durchaus eine heldenhafte Leistung sein, denn man neigt ja zur Verdrängung.

Aber nachdem man es aufgedeckt hat, muß man es dann auch bekämpfen, heilen. Das ist das Gegenteil von Verewigen, und zugleich das Gegenteil von Zurschaustellen.

Was insoweit für Personen gilt, gilt auch für Völker. Wenn wir aufdecken, daß wir versagt haben, wir selbst zu bleiben, dann muß sofort die Antwort kommen: Wiederherstellung vergangener Größe, jedoch ohne die früher gemachten Fehler.

Die Größe gehört dargestellt und verewigt, nicht die Abirrung.

Christlich theologisch gesprochen: Nicht der Sündenfall gehört dargestellt, sondern die göttliche Urbildlichkeit des Menschen. Die brauchen wir als Vorbild, und sie ist die Wahrheit, die uns freimacht.

Der Fall macht uns gefesselt, und seine verewigende (architektonische) Darstellung verschlimmert das nochmals. Dahinter stehen teuflische und satanische Mächte.

trel

Und so ist es richtig:

trel ⌂, Montag, 05. März 2012, 19:17 (vor 2085 Tagen) @ trel

[image]

Das Bild zeigt den Erzengel Michael, das Angesicht Christi, den Volksgeist der Deutschen.

Es zeigt, wie die Deutschen mit dem Übel fertigwerden (könnten), und nicht, wie sie an dem Übel versagen. Daß sie versagen, ist zwar auch richtig, aber das gehörte nicht dargestellt.

Ebenso wahr und wirksam ist die Darstellung des Gekreuzigten. Dazu gehört natürlich auch die Gewißheit der Auferstehung. Ohne sie wäre es wieder nur die Darstellung eines Versagens, denn es sind ja viele Menschen zurecht gekreuzigt worden, und sie sind auch nicht wieder auferstanden. Der gekreuzigte Christus wirkt deshalb als ein Symbol der Hoffnung und der Ermutigung, weil er eben tatsächlich den Tod überwunden hat, und das von den Menschen gefühlt wird.

Aus demselben Grund - weil die Wahrheit gefühlt wird - ist gefordert worden, die Kreuze aus den Schulklassen zu entfernen. Es gibt nämlich auch viele Menschen, welche die Auferstehung gar nicht wollen. Sie wollen zwar auch lange leben, nach Möglichkeit sogar ewig, aber sie wollen dieses Ziel auf einem ganz anderen Wege erreichen.

trel

Wo?

Aestheticius Aestheticissimus, Montag, 05. März 2012, 20:37 (vor 2084 Tagen) @ trel

Wo genau in Hamburg steht dieses Denkmal? Am Hauptbahnhof? Am Bahnhof Hamburg-Altona? Oder wo?

Ich stand schon ’mal vor ihm!

Über dem Hauptportal von St.Michaelis in Hamburg

trel ⌂, Montag, 05. März 2012, 22:54 (vor 2084 Tagen) @ Aestheticius Aestheticissimus

Wo genau in Hamburg steht dieses Denkmal? Am Hauptbahnhof? Am Bahnhof Hamburg-Altona? Oder wo?

Ich stand schon ’mal vor ihm!

Siehe dazu Wikipedia:

Die evangelische Hauptkirche Sankt Michaelis, genannt „Michel“, ist die bekannteste Kirche Hamburgs und ein Wahrzeichen der Hansestadt, da sie für Seeleute auf einlaufenden Schiffen gut sichtbar ist. Sie gilt als bedeutendste Barockkirche Norddeutschlands und ist dem Erzengel Michael geweiht, der als große Bronzestatue über dem Hauptportal steht. Er ist dargestellt in Siegerpose über dem Satan. Der Michel steht in der südlichen Neustadt zwischen Ludwig-Erhard-Straße, Krayenkamp und Englischer Planke.

Ich habe das Foto einem eigenen Artikel von 2009 entnommen, wo ich auch die Quelle angegeben habe. Das Foto ist also nicht von mir.

Gruß
trel

Das ist kein Dekonstruktivismusbau, sondern ein Zerstörungsbau brutalster Art!

Scepticius Scepticissimus, Montag, 05. März 2012, 19:52 (vor 2085 Tagen) @ Scepticius Scepticissimus
bearbeitet von Scepticius Scepticissimus, Montag, 05. März 2012, 20:19

Das Miltärhistorische Museum in Dresden ist ein Militärhysterisches Museum.

Das Wort „Hysterie“ ist abgeleitet vom altgriechischen Wort hystera, „Gebärmutter“, verwandt mit dem lateinischen Wort uterus, „Gebärmutter“, „Mutterleib“, „Bauch“. Als psychologischer Fachbegriff für eine neurotische Störung gilt es zwar inzwischen als veraltet und als durch die Bezeichnungen „dissoziative Störung“ bzw. „histrionische Persönlichkeitsstörung“ ersetzt, weil seiner Etymologie - wegen der Verbindung mit dem weiblichen Geschlecht - angeblich eine „negative Bewertung“ anhaften soll, doch es bringt das, was darunter zu verstehen ist, viel expliziter zur Sprache. Deshalb sollte man auch fachbegrifflich nicht von ihm abrücken. Außerdem bedeutet das altgriechische Wort hysteros, „letztere(r)“, „hintere(r)“, „spätere(r)“, soviel wie „zurückbleibend“, das ebenfalls dafürspricht, auch fachbegrifflich von „Hysterie“ als eine Form der Neurose - in etwa als eine überspannte psychische Einstellung der Extraversion - oder allgemeiner als Sammelbezeichnung für abnormes Verhalten (umgangssprachlich: „hyterische Reaktion“) zu sprechen.

Der „Keil“ des Militärhistorischen Museums in Dresden ist ein Symbol für den gewollten Bruch mit der Tradition auch insofern, als daß er die brutale Gewalt repräsentiert, mit der aus diesem Militärhistorischen Museum ein Militärhysterisches Museum gemacht wurde. Jede angeblich „revolutionäre“ Gruppe kann sich hier ideologisch bestätigt sehen und ihre Phantasien realisieren. Besonders auch der Femininismus! Die fachbegriffliche Bezeichnung „Hysterie“ geht ja auf Hippokrates (ca. 460-377) zurück: Hysterie bedeutete in der Antike nämlich ein typisches Frauenleiden, das man auf krankhafte Vorgänge in der Gebärmutter (hystera) zurückführte. In den 1890er Jahren wurde schließlich die Definition gefunden, die Sigmund Freud bei seinen Studien über die Hysterie (1895 als Buch veröffentlicht) bekanntmachte: Ausdruck verdrängter Wünsche (v.a. aus dem Sexualbereich!). Wenn wir nun gemäß des architektonischen Dekonstruktivismus alle unsere verdrängen Wünsche (v.a. aus dem Sexualbereich!) und Phantasien Ausdruck verleihen (sollen), dann ist das ganz im Sinne des architektonischen Dekonstruktivismus (vgl. auch dessen Wahlspruch: „form follows fantasy“). Vom archtektonischen zum soziologischen Dekonstruktivismus ist es - so gesehen - nicht weit. Beide gehen auf den philosophischen Dekonstruktivismus und dieser auf die Linguistik zurück:

„Das, was ich Text nenne, ist alles, ist praktisch alles. Es ist alles, das heißt, es gibt einen Text, sobald es eine Spur gibt, eine differentielle Verweisung von einer Spur auf die andere. Und diese Verweise bleiben nie stehen. Es gibt keine Grenzen der differentiellen Verweisung einer Spur auf die andere. Eine Spur ist weder eine Anwesenheit noch eine Abwesenheit. Folglich setzt dieser neue Begriff des Textes, der ohne Grenzen ist – ich habe deshalb gesagt, auch als scherzhafte Bemerkung, es gäbe kein Außerhalb des Textes –, folglich setzt dieser neue Begriff des Textes voraus, dass man in keinem Moment etwas außerhalb des Bereichs der differentiellen Verweisung finden kann, das ein Wirkliches, eine Anwesenheit oder eine Abwesenheit wäre .... Ich habe geglaubt, dass es notwendig wäre, diese Erweiterung, diese strategische Verallgemeinerung des Begriffs des Textes durchzuführen, um der Dekonstruktion ihre Möglichkeit zu geben.“ (Jacques Derrida, in: Postmoderne und Dekonstruktion, Hrsg.: Peter Engelmann, 2004, S. 20f.).

Eine besondere Rolle spielt die Praxis der Dekonstruktion in sozialwissenschaftlichen Theorien, die sich mit Identitäten oder Identifizierungen beschäftigen, wie zum Beispiel die „Queer-Theorie“ und die „feministische Theorie“ von Judith Butler (*1956). Die „Queer-Theorie“ behauptet, die geschlechtliche und die sexuelle Identität seien nicht „naturgegeben“ sondern erst in sozialen und kulturellen Prozessen „konstruiert“. Unter Rückgriff auf die Methoden und Erkenntnisse von Dekonstruktion, Poststrukturalismus, Diskursanalyse und „Gender Studies“ versucht die „Queer-Theorie“, sexuelle Identitäten, Machtformen und Normen genaus zu dekonstruieren, wie es der architektonische Dekonstruktivismus mit den traditionellen Gebäuden tut, indem er sie spaltet, ja zerstört.

Die „Queer-Theorie“ und die „feministische Theorie“ von Judith Butler wirken mit ihrer „Dekonstruktion“ genauso zerstörerisch,
wie der „Keil“ das Militärhistorische Museums in Dresden zerstört, indem er es zum Militärhysterischen Museum „dekonstruiert“!

Kognitive Hysterie

trel ⌂, Montag, 05. März 2012, 20:20 (vor 2085 Tagen) @ Scepticius Scepticissimus
bearbeitet von trel, Montag, 05. März 2012, 20:27

Die fachbegriffliche Bezeichnung „Hysterie“ geht ja auf Hippokrates (ca. 460-377) zurück: Hysterie bedeutete in der Antike nämlich ein typisches Frauenleiden, das man auf krankhafte Vorgänge in der Gebärmutter (hystera) zurückführte. In den 1890er Jahren wurde schließlich die Definition gefunden, die Sigmund Freud bei seinen Studien über die Hysterie (1895 als Buch veröffentlicht) bekanntmachte: Ausdruck verdrängter Wünsche (v.a. aus dem Sexualbereich!).

In diesem Zusammenhang möchte ich auf Paul Julius Möbius und seine schon 1894 erschienene Schrift "Über den Begriff der Hysterie und andere Vorwürfe vorwiegend psychologischer Art" hinweisen.

Im Wikipedia-Artikel zu Möbius lesen wir dazu:

Noch heute bedeutend und von wissenschaftshistorischem Wert sind seine Arbeiten zur Psychogenese psychiatrischer und Nervenkrankheiten, so unter anderem zur Hysterie. Er postulierte darin erstmals für den deutschen Sprachraum psychologische Ursachen einer Krankheit. Deswegen und weil er überzeugend die suggestive Heilwirkung der Elektrotherapie herausstellte, bezeichne Sigmund Freud Möbius als einen der Väter der Psychotherapie.

--------------

Ich selbst habe im Jahre 2008 folgende Definition vorgeschlagen:

Schlitz-gesteuertes Denken bezeichnet den Durchschlag uterus-gestützter Willenskräfte auf die Ebene des Denkens, Vorstellens und Erinnerns. Dort werden diese Kräfte dann schöpferisch und bilden mentale metastasierende Karzinome. Alternativer Begriff: Kognitive Hysterie.

Was den Philosphen Derrida betrifft, so habe ich niemals etwas mit ihm anfangen können. Er ist mir einfach unverständlich. Ich empfinde ihn als verrückt. Dasselbe gilt für Frau Butler. Eine Zeitlang habe ich versucht, sie zu verstehen - andere Feministinnen, wie S.M.Gearhart, verstehe ich sehr gut, so glaube ich jedenfalls -, aber bei Butler fehlt mir jedes Verständnis.

Gruß
trel

Kognitive Hysterie

Scepticius Scepticissimus, Montag, 05. März 2012, 21:47 (vor 2084 Tagen) @ trel
bearbeitet von Scepticius Scepticissimus, Montag, 05. März 2012, 22:09

In diesem Zusammenhang möchte ich auf Paul Julius Möbius und seine schon 1894 erschienene Schrift "Über den Begriff der Hysterie und andere Vorwürfe vorwiegend psychologischer Art" hinweisen.

Im Wikipedia-Artikel zu Möbius lesen wir dazu:

Noch heute bedeutend und von wissenschaftshistorischem Wert sind seine Arbeiten zur Psychogenese psychiatrischer und Nervenkrankheiten, so unter anderem zur Hysterie. Er postulierte darin erstmals für den deutschen Sprachraum psychologische Ursachen einer Krankheit. Deswegen und weil er überzeugend die suggestive Heilwirkung der Elektrotherapie herausstellte, bezeichne Sigmund Freud Möbius als einen der Väter der Psychotherapie.

Manche nennen auch Franz Anton Mesmer als „den“ Vater der Psychotherapie bzw. Psychoanalyse, z.B. Peter Sloterdijk in seinem Buch „Der Zauberbaum“ mit dem Untertitel „Die Entstehung der Psychoanalyse im Jahr 1785“ und dem Unteruntertitel „Ein epischer Versuch zur Philosophie der Psychologie“ (1985). Ich habe dieses Buch gern gelesen!

Ich selbst habe im Jahre 2008 folgende Definition vorgeschlagen:

Schlitz-gesteuertes Denken bezeichnet den Durchschlag uterus-gestützter Willenskräfte auf die Ebene des Denkens, Vorstellens und Erinnerns. Dort werden diese Kräfte dann schöpferisch und bilden mentale metastasierende Karzinome. Alternativer Begriff: Kognitive Hysterie.

[image]Der Begriff ist gut gewählt, weil zutreffend. Wer hier glaubt, man sei deshalb gegen Frauen, also ein Frauenfeind, irrt gewaltig, denn man ist ja nur gegen den Feminismus, und den lehnt ja auch die überwältigende Mehrheit der Frauen ab, also sind es doch gerade die Feministinnen, die frauenfeindlich sind - ein Blick in deren Gesichter, deren Mimik und Gestik reicht doch auch schon aus, um bestätigt zu bekommen, daß sie keine Frauen sein wollen, sondern Männer: sie sehen alle aus wie Männer oder, wenn sie noch jung sind, wie Buben, also Jung(en)s! Auch in diesem Fall war zuerst der Wunsch bzw. die Phantasie da, bevor auf sie dann die Form nur folgte („form follows fantasy“). Die Geschichte jeder Gesellschaft verrät sich auch durch die Geschichte ihrer Architektur!


Was den Philosphen Derrida betrifft, so habe ich niemals etwas mit ihm anfangen können. Er ist mir einfach unverständlich. Ich empfinde ihn als verrückt. Dasselbe gilt für Frau Butler. Eine Zeitlang habe ich versucht, sie zu verstehen - andere Feministinnen, wie S.M.Gearhart, verstehe ich sehr gut, so glaube ich jedenfalls -, aber bei Butler fehlt mir jedes Verständnis.

Derrida, Butler, Libeskind und viele andere Dekonstruktivisten sind Juden (selbstverständlich nicht alle), und deren Denken und Empfinden war den Nichtjuden immer schon unverständlich und suspekt - Juden als Inbegriff des Feindlichen, des Verbotenen, des Bösen. Deswegen und wegen des Machtwillens, der auch in Juden steckt, waren Juden immer schon bemüht, die traditionellen Herrschaftsstrukturen der Nichtjuden zu zerstören - Entschuldigung: zu „dekonstruieren“. Seit es den Dekonstruktivismus gibt, fällt ihnen das leichter als je zuvor. Daß heute bereits das Wort „Jude“ zum Tabu geworden ist, macht es den Nichtjuden gerade hierzulande so schwierig, darüber überhaupt zu reden, ohne ein Berufsverbot oder eine Strafe durch das Gericht zu riskieren.

Gruß

P.S. Ist es eigentlich überhaupt erlaubt, hier Fotos ohne Copyright zu veröffentlichen? (Falls nicht ...: weg damit!) Oder nur unter Angabe der Quelle? Quelle zu obigem Bild: http://www.dkp-queer.de/2010-06-20/judith-butlers-zivilcourage/

Hilfe !

Kognitive Hysterie, Feminismus, Judentum, Copyright.

trel ⌂, Montag, 05. März 2012, 22:40 (vor 2084 Tagen) @ Scepticius Scepticissimus
bearbeitet von trel, Montag, 05. März 2012, 22:44

Wer hier glaubt, man sei deshalb gegen Frauen, also ein Frauenfeind, irrt gewaltig, denn man ist ja nur gegen den Feminismus, und den lehnt ja auch die überwältigende Mehrheit der Frauen ab, also sind es doch gerade die Feministinnen, die frauenfeindlich sind - ein Blick in deren Gesichter, deren Mimik und Gestik reicht doch auch schon aus, um bestätigt zu bekommen, daß sie keine Frauen sein wollen, sondern Männer: sie sehen alle aus wie Männer oder, wenn sie noch jung sind, wie Buben, also Jung(en)s! Auch in diesem Fall war zuerst der Wunsch bzw. die Phantasie da, bevor auf sie dann die Form nur folgte

Sie sehen nicht nur so aus wie Männer, es sind Männer. Insbesondere was Judith Butler betrifft, so handelt es sich ganz offensichtlich um einen Mann. Das gilt selbst dann, wenn bewiesen werden könnte, daß er vorne einen Schlitz hat. Das wäre dann eine reine Äußerlichkeit, die nichts besagt.

Wenn ich sagte Mann, dann gilt freilich die Einschränkung der Unvollkommenheit. Wir können auch sagen: Es sind Frauen auf dem Wege zum Menschen, also zum Manne; aber sie sind auf halbem Wege stehengeblieben.

Es ist wie mit den luziferischen Engeln, die des Menschen Sündenfall bewirkt haben. Diese luziferischen Wesen hätten jetzt eigentlich Engel sein müssen. Sie sind aber auf dem Weg dorthin zur Hälfte (grob gesprochen) stehengeblieben: Sie haben keinen physischen Leib mehr, aber auch noch nicht ganz das nächsthöhere Wesensglied über dem Ich, das Geistselbst oder Manas.

In der Folge waren sie gezwungen, am Menschen zu parasitieren. Und zwar an seinem Astralleib, denn an sein Ich konnten sie nicht heran. Dadurch gewann der Mensch eine Art Frühreife, aber mit schweren Nachteilen. Die Auswirkungen sind wie bei verführten und dadurch frühreif gewordenen Kindern: Sie sind einerseits weiter entwickelt, als sie es normalerweise wären; anderseits haben sie Krankheitsanlagen, die sie sonst nicht hätten.

So ist es auch mit den Lesbo-Feministinnen. Sie sind weiter als Frauen, aber noch nicht vollwertige Männer. Darum müssen sie an Frauen parasitieren, indem sie sie verführen, ihnen falsche Versprechungen machen, sie zur Rebellion gegen das Patriarchat aufstacheln. Die verführten Frauen werden dadurch frühreif, aber auch krank.

Es ist übrigens nicht so, daß ich die luziferischen Geister bzw. die Lesbo-Feministinnen hasse. Im Gegenteil, ich finde sie faszinierend. Nur eben - es gilt hier, aufzupassen!

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Derrida, Butler, Libeskind und viele andere Dekonstruktivisten sind Juden (selbstverständlich nicht alle), und deren Denken und Empfinden war den Nichtjuden immer schon unverständlich und suspekt - Juden als Inbegriff des Feindlichen, des Verbotenen, des Bösen. Deswegen und wegen des Machtwillens, der auch in Juden steckt, waren Juden immer schon bemüht, die traditionellen Herrschaftsstrukturen der Nichtjuden zu zerstören - Entschuldigung: zu „dekonstruieren“. Seit es den Dekonstruktivismus gibt, fällt ihnen das leichter als je zuvor. Daß heute bereits das Wort „Jude“ zum Tabu geworden ist, macht es den Nichtjuden gerade hierzulande so schwierig, darüber überhaupt zu reden, ohne ein Berufsverbot oder eine Strafe durch das Gericht zu riskieren.

Mir ist aufgefallen, daß fast alle Psychoanalytiker der Freudschen Schule - wirklich fast alle; eine der ganz wenigen Ausnahmen war Carl Gustav Jung - Juden waren. Im Marxismus ist das nicht ganz so ausgeprägt, aber gleichwohl deutlich genug. Weil der Russe Schafarewitsch das auch einmal festgestellt hat, wird sein hervorragendes Buch "Der Todestrieb in der Geschichte - Erscheinungsformen des Sozialismus" nicht mehr in Deutsch aufgelegt.

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Ist es eigentlich überhaupt erlaubt, hier Fotos ohne Copyright zu veröffentlichen?

Ja, zumindest von öffentlich bekannten Personen. Ich habe damit noch nie Probleme gehabt.

Gruß
trel

Kognitive Hysterie, Feminismus, Judentum, Siegerjustiz, Angeklagter Ernst Nolte

Scepticius Scepticissimus, Montag, 05. März 2012, 23:48 (vor 2084 Tagen) @ trel
bearbeitet von Scepticius Scepticissimus, Dienstag, 06. März 2012, 01:39

Mir ist aufgefallen, daß fast alle Psychoanalytiker der Freudschen Schule - wirklich fast alle; eine der ganz wenigen Ausnahmen war Carl Gustav Jung - Juden waren. Im Marxismus ist das nicht ganz so ausgeprägt, aber gleichwohl deutlich genug. Weil der Russe Schafarewitsch das auch einmal festgestellt hat, wird sein hervorragendes Buch "Der Todestrieb in der Geschichte - Erscheinungsformen des Sozialismus" nicht mehr in Deutsch aufgelegt.

Bekanntlich hat ja Ernst Nolte zugegeben, daß er bei seinen historischen Studien auch dann Sympathien mit dem wissenschaftlich zu untersuchenden Personen haben müsse, wenn diese von dem (Vor-)„Urteil“ der Herrschaft stark abweicht. Er habe also z.B. auch mit Adolf Hitler Mitleid und auch Sympathien haben müssen, um sich von den herrschenden Vorurteilen zu befreien, um also eine wenigstens einigermaßen vorurteilsfreie, objektive Sicht auf diese Person zu bekommen. Wie diese Geschichte endete, wissen wir: Nolte wurde aus der Gesellschaft ausgeschlossen, für vogelfrei erklärt, zum Nazi-Sympathisanten stigmatisiert, um (1.) ihm Angst zu machen, (2.) ihn den Mund zu verbieten, (3.) anderen „Nazi-Sympathisanten“ Angst zu machen und (4.) ein „abschreckendes Beispiel“ zu präsentieren ... und so weiter ....

Der sogenannte „Historikerstreit“ war ja noch nicht einmal ein Streit - schon gar nicht unter Historikern -, sondern ein politisch-juristischer (Schau-)Prozeß mit dem „Urteil“: Verbannung auf Lebenszeit für den Angeklagten Ernst Nolte!

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Um noch einmal auf den immer noch nicht existenten Friedensvertrag zurückzukommen:

Daß dieser Friedensvertrag nicht geschlossen wird, hat den Grund, daß bestimmte Menschen dadurch, daß er nicht geschlossen wird, reicher und folglich mächtiger werden! Die Bundesrepublik Deutschland (oder heißt die BRD GmbH?) ist dadurch noch erpreßbarer als sowieso schon. Für die Erpressung der BRD gibt es zwar noch ganz andere Maßnahmen (z.B. „NATO“, „Montan-Union“, „EWG“, „EU“, „Euro“, „Rettungsschirme“ und viele andere „Verträge“ mit harten Konsequenzen, Bürgschaften, Verpflichtungen, Strafen u.v.m.), aber die Maßnahme, den Friedensvertrag nicht abzuschließen, ist eben deshalb eine einmalige Idee in der Weltgeschichte, weil die „Goldgrube Deutschland“ als die größte Goldgrube der Welt ebenfalls einmalig in der Weltgeschichte ist!

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Es gibt noch keinen Friedensvertrag für Deutschland

admin @, Dienstag, 06. März 2012, 01:39 (vor 2084 Tagen) @ Scepticius Scepticissimus

Nolte wurde aus der Gesellschaft ausgeschlossen, für vogelfrei erklärt, zum Nazi-Sympathisanten stigmatisiert, um (1.) ihm Angst zu machen, (2.) ihn den Mund zu verbieten, (3.) anderen „Nazi-Sympathisanten“ Angst zu machen und (4.) ein „abschreckendes Beispiel“ zu präsentieren ... und so weiter ....

Zum Glück haben wohl immerhin die Maßnahmen (1.) und (2.) nicht gegriffen.

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Daß dieser Friedensvertrag nicht geschlossen wird, hat den Grund, daß bestimmte Menschen dadurch, daß er nicht geschlossen wird, reicher und folglich mächtiger werden!

Ich habe überhaupt erst spät, durch Lesen in der JF, zumal der Leserkommentare, davon erfahren. Anderenfalls wüßte ich überhaupt nichts davon. Wie viele andere Deutsche.

Was können wir tun, um diesen unnatürlichen Zustand zu ändern? Zunächst wohl, immer wieder darauf hinzuweisen. Bisher habe ich mich weitgehend auf die Durchleuchtung des Feminismus beschränkt. Dessen Thematisierung wird auch weiterhin nötig sein, weil es immer noch Männer, sogar sehr gebildete Männer gibt, welche diesbezüglich völlig ahnungslos sind. Doch die Sache mit dem ausbleibendem Friedensvertrag interessiert mich zunehmend.

admin

Nicht existenter Friedensvertrag, ewige Siegerjustiz; dazu: Dekonstruktivismus !

Herr Schütze, Dienstag, 06. März 2012, 22:08 (vor 2083 Tagen) @ admin
bearbeitet von Herr Schütze, Dienstag, 06. März 2012, 22:52

Guten Abend, Herr Lentze!

Ich beziehe mich auf Ihren Text als Reaktion auf andere Texte zum immer noch nicht abgeschlossenen Friedensvertrag.

„Ich habe überhaupt erst spät, durch Lesen in der JF, zumal der Leserkommentare, davon erfahren. Anderenfalls wüßte ich überhaupt nichts davon. Wie viele andere Deutsche.“ (**).

Ja, das ist nicht gut. Eigentlich müßte ich mich darüber sehr aufregen, doch das entspricht nicht meinem Naturell.

„Was können wir tun, um diesen unnatürlichen Zustand zu ändern? Zunächst wohl, immer wieder darauf hinzuweisen. Bisher habe ich mich weitgehend auf die Durchleuchtung des Feminismus beschränkt. Dessen Thematisierung wird auch weiterhin nötig sein, weil es immer noch Männer, sogar sehr gebildete Männer gibt, welche diesbezüglich völlig ahnungslos sind. Doch die Sache mit dem ausbleibendem Friedensvertrag interessiert mich zunehmend.“ (**).

Hier schließt sich auch der Kreis zu dem Thema „Nationalsuizid“, mit dem Sie, Küchenzaubermeister, Intensivlehrer und zum geringeren Teil auch ich uns auseinandergesetzt haben. Denn der Grund dafür, daß viele, die den Selbsthaß, den Autorassismus, den Autogenozid, den Volksselbstmord, den nationalen Suizid - oder wie auch immer man es bezeichnen will - doch von der Propaganda derjenigen, denen sie am meisten nützt, gelenkt werden, hängt eben auch sehr stark mit dem noch nicht abgeschlossenen Friedensvertrag zusammen, über den Sie und Scepticius Scepticissimus gesprochen haben, und auch mit dem Dekonstruktivismus, über den Sie, Aestheticius Aestheticissimus und Scepticius Scepticissimus gesprochen haben. Der nicht existente Friedensvertrag und also die schon allein deshalb weiterhin gültige Siegerjustiz sind am meisten dafür verantwortlich, daß sich hierzulande kaum noch jemand gegen die Propaganda der im Sinne dieser Siegerjustiz Herrschenden wehren kann. Verstärkt wird das durch den alles Traditionelle zerstörenden Dekonstruktivismus, der „Vorlaüfer“ hat und also nicht erst seit seinem Bekanntwerden wirksam ist.

– Das Deutsche Reich ist nicht erloschen, es kann gar nicht erloschen sein, weil kein Friedensvertrag existiert; die Bundesrepublik Deutschland ist zwar angeblich der Rechtsnachfolger, kann es aber gar nicht sein, weil das Deutsche Reich nicht aufgehört hat zu existieren und es keinen gültigen Rechtsakt gibt, der das Ende des Deutschen Reiches rechtlich dokumentiert. Man muß sich als Historiker mit den juristischen Spitzfindigkeiten auskennen, um hier ganz genaue Auskunft geben zu können. Cui bono? Wem nützt das? Wem nützt es, wenn es eine solche rechtliche Regelung gibt, die jeder alltägiche Menschenverstand als etwas Verrücktes, Unnormales oder Krankhaftes bezeichnen würde, so lange gültig ist? Im Grunde wären wir zu nichts verpflichtet, was mit dem Deutschen Reich zu tun hat, weil die Bundesrepublik Deutschland aus den eben genannten Gründen nicht der Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches sein kann, obwohl sie sich als einen solchen deklariert. Die Bundesrepublik Deutschland könnte der Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches oder das Deutsche Reich selbst nur dann sein, wenn es einen dies rechtlich dokumentierenden Friedensvertrag gäbe.

– Der Dekonstruktivismus sorgt mit seiner Zerstörungswut nicht etwa dafür, daß es einen Friedensvertrag geben könnte, obwohl man sagen könnte, daß der nicht existente Friedensvertrag doch inzwischen selbst auch bereits Tradition sei und vom Dekonstruktivismus zerstört gehöre; doch der Dekonstruktivismus bezieht seine Zerstörungswut fast ausschließlich auf traditionelle Objekte der Zeit vor 1945; er hat ja seit seinem Bekanntwerden auch Einzug in die Politik gehalten, sich mit dem Parteienkartell verbündet - ob man jetzt eher die Dekonstruktivisten als Dekonstruktivisten der Parteipolitik oder eher die Parteipolitiker als Parteipolitiker des Dekonstruktivismus bezeichnen will, ist dabei nicht so wichtig -, und mit seinem Nihilismus macht der Dekonstruktivismus alles nur noch schlimmer und schneller schlimmer. Der mafiotische Banken-Sozialismus ist übrigens auch dekonstruktivistisch: die Wirtschaft und Staaten sind seine Opfer („Patienten“); Mittelschicht und Nation sollen verschwinden - das wünscht sich auch der dekonstruktivistische Politiker, sagt es aber nicht öffentlich, sondern nur hinter geschlossenen Türen, z.B. in der Bilderberg-Gruppe (**).

Zu Ihrer Frage: „Was können wir tun, um diesen unnatürlichen Zustand zu ändern?“ (**).

Zunächst muß man eine andere Frage erwähnen: Was wurde bisher getan, um diesen unnatürlichen Zustand zu ändern? Seit 1945 haben alle deutschen Politiker das Thema zunächst aufgeschoben, dann be- und verschwiegen und schließlich verneint, nihilisiert bzw. „dekonstruiert“. Am meisten Verrat haben bei diesem Thema die Politiker der CDU begangen, besonders dadurch, daß sie sich zunächst von den Vertriebenen wählen ließen, um diese dann total(itär) zu enttäuschen, indem sie die Diebe des Eigentums der Vertriebenen, also deren Vertreiber und Diebe zu „Heiligen“ und den Vertriebenen die Rückgabe ihres Eigentums zum Verbot machten.

Es ist richtig, auf den „unnatürlichen Zustand“ (**) des nicht existenten Friedensvertrages und dabei erklärend „immer wieder darauf hinzuweisen“ (**), daß jede friedensvertragslose Existenz auch eine friedenslose Existenz ist und diese entweder mit Blut und Geld oder aber nur mit Geld bezahlt wird. Die meisten Menschen hierzulande gehen von der falschen Annahme aus, daß nur darum, weil keine Bomben mehr vom Himmel fallen, auch kein Krieg mehr sein könne. Diese falsche Annahme hat Auswirkungen! Nicht wenige Menschen hierzulande gehen auch von der falschen Annahme aus, daß die „Michelei“ der Grund sei für die heimliche Akzeptanz dieses unnatürlichen Zustandes. Und auch diese falsche Annanhme hat Auswirkungen. Zwar ist es richig, daß wir hierzulande immer mehr michelige Politiker an der Macht haben, aber dadurch wird die falsche Annanhme trotzdem nicht richtig. Denn wenn ein Staat, ein Volk, eine Nation bedingungslos kapituliert hat, dann hatten und haben die, die diese bedingungslose Kapitulation forderten und immer noch fordern, einen Grund dazu, auch und vor allem den Grund zur Lüge.

Zwar fehlen Persönlichkeiten in unserer Politik, doch die fehlen in der Politik der anderen westlichen Länder ebenfalls. Man stelle sich nur mal vor, wie noch weiter heruntergekommen die „Vereinigten Staaten“ und das „Vereinigte Königreich“ bereits wären, wenn nicht Deutschland, sondern sie den 2. Weltkrieg verloren hätten, und die Micheligkeit ist bei ihnen mindestens genauso häufig vertreten wie bei uns. Die 1945 geschaffenen Tatsachen wirken auch zu stark, als daß wirklich einer unter den schwachen Politikern an ihnen rütteln könnte - wir Abendländer haben einfach keine starken Persönlichkeiten mehr, und für Deutschland ist das wegen der verlorenen Weltkriege, des ganz im Sinne der Siegerjustiz nicht geschlossenen Friedensvertrages, also der friedenslosen Zeit seit 1945 und des Dekonstruktivismus seit 1990 ganz besonders nachteilhaft.

Wir sollten also aufklären!

Herr Lentze, Ihr Hauptinteresse gilt der „Durchleuchtung des Feminsimus“(**) - und das ist auch gut so, außerdem einer der Hauptgründe für mein Interesse an diesem Forum -, und auch ich sehe das wie Sie, daß „dessen Thematisierung ... weiterhin nötig sein“ wird, „weil es immer noch Männer, sogar sehr gebildete Männer gibt, welche diesbezüglich völlig ahnungslos sind.“ (**). Das ist völlig richtig. Meiner Meinung nach sind Sie ein guter „Durchleuchter“ nicht nur des Feminismus, sondern auch der Probleme bei der Rezeption des Feminismus. Fast wäre ich geneigt zu sagen, bleiben Sie dabei. Fast ..., denn man weiß ja nicht, was passiert, wenn Sie sich jetzt mehr der Durchleuchtung eines anderen Themas widmen. Trotzdem macht es mich hoffnungsvoll, daß Sie „die Sache mit dem ausbleibenden Friedensvertrag“ zunehmend interessiert, weil sie so wichtig ist.

Noch einmal kurz zu dem Film über den Volksselbstmord:

Wenn z.B. das entscheidende und handelnde Subjekt in dem Film über den Volksselbstmord gar nicht mehr erkennbar ist, weil es gar nicht vor Ort, nicht in der Nation selbst existiert, dann ist es im Grunde auch egal, wer über dieses Thema wie berichtet, denn das entscheidende und handelnde Subjekt ist ja eben gerade nicht „der Deutsche“, sind nicht „die Deutschen“, ist nicht „die Gesellschaft“ oder sonstwer, sondern die unsichtbar wirkenden Globalisten, und die werden in dem Film nicht einmal mit einer Silbe erwähnt - wie erwünscht. Ein Filmemacher kann bei dem Thema heutzutage nur noch der Propaganda dienen. Anders ist das bei dem Thema nicht mehr möglich, und am meisten zu verdanken haben wir das dem nicht existenten Friedensvertrag, der der Siegerjustiz Ewigkeitscharakter verleiht, und dem Denkonstruktivisms, der alle Objekte der Traditionen zerstört - besonders die der Zeit vor 1945 -, sodaß gerade für Deutsche nur noch die bedingungslose Kapitulation, die Siegerjustiz, der nicht existente Friedenvertrag, der ewiger Krieg (militärisch und/oder wirtschaftlich) „unzerstört“ übrigbleiben.

Ich, deutscher Staatsbürger, fordere: Konzipiert endlich einen Friedensvertrag!

trel ⌂, Mittwoch, 07. März 2012, 10:48 (vor 2083 Tagen) @ Herr Schütze

Wir sollten also aufklären!

Ja, und so oft wie möglich!

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Herr Lentze, Ihr Hauptinteresse gilt der „Durchleuchtung des Feminismus“(**) - und das ist auch gut so, außerdem einer der Hauptgründe für mein Interesse an diesem Forum -, und auch ich sehe das wie Sie, daß „dessen Thematisierung ... weiterhin nötig sein“ wird, „weil es immer noch Männer, sogar sehr gebildete Männer gibt, welche diesbezüglich völlig ahnungslos sind.“ (**). Das ist völlig richtig. Meiner Meinung nach sind Sie ein guter „Durchleuchter“ nicht nur des Feminismus, sondern auch der Probleme bei der Rezeption des Feminismus.

Danke für den Zuspruch. Übrigens habe ich für Fragen, die speziell den Feminismus betreffen, noch das Forum Weiberplage. Es ist nicht gerade stark besucht - ich vertrete als Christ eine Außenseiterposition -, hat aber eine Signalwirkung, und soll deswegen im Netz bleiben.

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Fast wäre ich geneigt zu sagen, bleiben Sie dabei. Fast ..., denn man weiß ja nicht, was passiert, wenn Sie sich jetzt mehr der Durchleuchtung eines anderen Themas widmen. Trotzdem macht es mich hoffnungsvoll, daß Sie „die Sache mit dem ausbleibenden Friedensvertrag“ zunehmend interessiert, weil sie so wichtig ist.

Der Mensch ist auf Entwicklung angelegt; er darf nicht stehenbleiben.

Allerdings ist der Feminismus ein Thema, das so schnell nicht zu erschöpfen sein wird, zumal wenn es einem besonders um den geistigen (spirituellen) Hintergrund geht. Mein letzter Eintrag in "MannPassAuf!" geht besonders auf diesen Hintergrund ein, genauer: er nähert sich ihm an. Diesen Weg will ich weitergehen. Es ist nur ein sehr schwieriger Weg, was erklärt, daß seitdem kein neuer Eintrag mehr erschienen ist. Ich bin dabei, mir die Grundlagen zu erarbeiten.

Gruß!
trel

Die Schift in dem „Forum Weiberplage“ ist zu klein !

Herr Schütze, Mittwoch, 07. März 2012, 16:59 (vor 2083 Tagen) @ trel

Guten Tag, Herr Lentze!

Sie haben gheschrieben:

„Danke für den Zuspruch. Übrigens habe ich für Fragen, die speziell den Feminismus betreffen, noch das Forum Weiberplage.“ (**).

Man könnte zunächst einmal den Schriftgrad um einige Stufen erhöhen. Nicht wenige Leute haben ältere PCs, bei denen die Schirft stets kleiner erscheint als bei den neueren. Wenn Sie einen neuen PC haben, fällt Ihnen das nicht so sehr auf - Sie werden wahrscheinlich eher der Meinung sein, die Schift sei groß genug. Doch es wäre ja für Sie nicht zum Nachteil, wenn die Schift größer eingestellt wäre, und für die Leute mit den alten PCs ist es in jedem Fall ein Vorteil.

„Es ist nicht gerade stark besucht ....“ (**).

Eben drum! Ich weiß natürlich nicht, ob die Zahl der Besucher allein aufgrund der Erhöhung des Schriftgrades wirklich ebenfalls größer werden wird. Aber wie gesagt: Es hat ja keinen Nachteil, die Schift zu vergrößern; es hat aber einen Nachteil, sie so klein zu belassen, z.B. eben für die Leute mit älteren PCs.

Das Forum „hat aber eine Signalwirkung, und soll deswegen im Netz bleiben.“ (**). Genau! Da haben Sie meine vole Unterstützung: Und das soll doch auch so bleiben!

Mit freundlichen Grüßen!

Die Schriftgröße ist die gleiche!

trel ⌂, Mittwoch, 07. März 2012, 18:33 (vor 2083 Tagen) @ Herr Schütze

Man könnte zunächst einmal den Schriftgrad um einige Stufen erhöhen. Nicht wenige Leute haben ältere PCs, bei denen die Schirft stets kleiner erscheint als bei den neueren. Wenn Sie einen neuen PC haben, fällt Ihnen das nicht so sehr auf - Sie werden wahrscheinlich eher der Meinung sein, die Schift sei groß genug. Doch es wäre ja für Sie nicht zum Nachteil, wenn die Schift größer eingestellt wäre, und für die Leute mit den alten PCs ist es in jedem Fall ein Vorteil.

Lieber Herr Schütze!

Es wundert mich, daß Sie verschiedene Schriftgrößen erkennen. Die Überschriften sind unterschiedlich, nicht aber der Text in den Einträgen. Ich habe dies soeben auch anhand der CSS-Dateien überprüft: Beidemale ist #content p {font-size:0.82em} eingestellt.

Vielleicht benutzen Sie den Internet Explorer als Browser? Der hat bekanntlich seine Macken. Meine Persönliche Seite (http://trel5.de) wird oder wurde damit verfälscht dargestellt: Der zweite Navigationsblock (rechte Spalte) wurde bzw. wird unterdrückt, sodaß man dann die meisten Unterseiten nicht anklicken kann bzw. konnte. Auch die Farbwiedergabe stimmt nicht.

Ich bin der Meinung, daß wir von der jeweils neuesten Technik profitieren sollten, so wie wir auch das Bildungsniveau an den Unis beibehalten sollten, auch wenn immer mehr Frauen dort studieren, die damit nicht zurechtkommen.

Versuchen Sie es doch einfach mal mit dem Firefox. Das ist ohnehin der in Deutschland mit Abstand meistbenutzte Browser.

Ansonsten können Sie - auch auf dem I.E. - die Schriftgröße ganz leicht ändern (einfach auf "Ansicht" gehen).

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Das Forum „hat aber eine Signalwirkung, und soll deswegen im Netz bleiben.“ (**). Genau! Da haben Sie meine vole Unterstützung: Und das soll doch auch so bleiben!

Mit freundlichen Grüßen!

Danke, und ebenfalls freundliche Grüße!
trel

Die Schriftgröße ist nur ein Poblem bei älteren PCs und vielleicht auch beim IE.

Herr Schütze, Mittwoch, 07. März 2012, 19:12 (vor 2083 Tagen) @ trel

Danke, Herr Lentze!

Ich selber habe mit der Schrift keine Probleme. Ich kenne mich auch mit der Techmik ganz gut aus. Aber ich weiß von anderen PCs, daß sie die Schiftgröße mitunter anders darstellen - das gilt jedenfalls für die älteren PCs. Mag sein, daß auch der IE nicht mehr der beste Browser ist. Aber wie gesagt: Ich selber habe damit keine Probleme.

Liebe Grüße!

Ein anderes technisches Problem: Das vorzeitige Ausgeloggtwerden.

trel ⌂, Mittwoch, 07. März 2012, 20:25 (vor 2083 Tagen) @ Herr Schütze

Herr Schütze, Sie werden vielleicht bemerkt haben, daß Sie nach einer gewissen Zeit automatisch ausgeloggt werden. Das geht mir auch so, bedeutet aber keine Katastrophe, weil man seinen Text danach trotzdem noch kopieren und nach erneutem Einloggen dann einfügen kann. Es ist also nicht notwendig, den Text zuerst anderswo zu schreiben und zu speichern.

Gleichwohl habe ich versucht, dieses Problem zu beheben. Leider habe ich, trotz langer Suche, die Ursache nicht gefunden. Die Software dieses Forums ist nämlich außerordentlich umfangreich. Ich könnte aber mal im zuständigen Entwickler-Forum nachfragen.

Außerdem rate ich Ihnen, wie schon früher, sich zu registrieren. Spätestens wenn ein Störer sich unberechtigt unter Ihrem Namen einträgt - was ich natürlich nicht hoffe -, werden Sie daran denken.

Gruß
trel

„Luziferische Engel“? „Luziferische Wesen“? „Geistselbst“/„Manas“? „Astralleib“?

Scepticius Scepticissimu, Dienstag, 06. März 2012, 19:25 (vor 2084 Tagen) @ trel
bearbeitet von Scepticius Scepticissimu, Dienstag, 06. März 2012, 19:52

Wenn ich sagte Mann, dann gilt freilich die Einschränkung der Unvollkommenheit. Wir können auch sagen: Es sind Frauen auf dem Wege zum Menschen, also zum Manne; aber sie sind auf halbem Wege stehengeblieben.

Wieso sind sie „auf halbem Wege stehengeblieben“?

Es ist wie mit den luziferischen Engeln, die des Menschen Sündenfall bewirkt haben.

Wer sind die „luziferischen Engel“? Und: Wie konnten sie das tun?

Diese luziferischen Wesen hätten jetzt eigentlich Engel sein müssen. Sie sind aber auf dem Weg dorthin zur Hälfte (grob gesprochen) stehengeblieben ....

Wieso?

Sie haben keinen physischen Leib mehr ....

Das heißt: Sie hatten ihn vorher! Aber: Stimmt das?

Geistselbst oder Manas.

Wer oder was ist das?

In der Folge waren sie gezwungen, am Menschen zu parasitieren. Und zwar an seinem Astralleib, denn an sein Ich konnten sie nicht heran.

„Astralleib“? .... Aus der „Muckibude“?

Ich habe schnell mal (nicht bei „Wiki“) im Lexikon unter dem Stichwort „Astralleib“ nachgeguckt: „..... in der Anthroposophie der ätherisch gedachte Träger des Leibes im Körper des Menschen“.

Aber „ätherisch“? Und „Träger des Leibes im Körper“? „Leib im Körper“ - ist das nicht wie „Körper im Leib“ oder gar „Leib im Leib“, „Körper im Körper“? ...? Hallo?

Fragen über Fragen!

Luziferische Engel etc.

trel ⌂, Dienstag, 06. März 2012, 23:50 (vor 2083 Tagen) @ Scepticius Scepticissimu

Wieso sind sie „auf halbem Wege stehengeblieben“?

Es freut mich, daß Sie nachfragen. Der Mensch verkörpert sich i.d.R. abwechselnd als Mann und Frau. Es gibt aber auch Unregelmäßigkeiten. Ich vermute, daß die Lesbofeministen ein zu starkes Nachwirken ihrer männlichen Vorverkörperung erleben, oder eine graduelle Vorwegnahme der Männlichkeit ihrer späteren Existenz. Nun kann man fragen, wie das möglich ist. Es könnte daran liegen, daß allgemein zunehmend eine Bewußtseinserweiterung stattfindet, aber zunächst unvollständig oder halbbewußt. Welche individuellen Schicksale im Einzelfall dahinter sich verbergen, kann ich aber nicht sagen - dazu fehlen mir bis jetzt die nötigen Wahrnehmungsfähigkeiten für übersinnliche Tatsachen.

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Wer sind die „luziferischen Engel“? Und: Wie konnten sie das tun?

Siehe Näheres z.B. hier.

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„Astralleib“?

Siehe z.B. hier.

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Ich habe schnell mal (nicht bei „Wiki“) im Lexikon unter dem Stichwort „Astralleib“ nachgeguckt: „..... in der Anthroposophie der ätherisch gedachte Träger des Leibes im Körper des Menschen“.

Der Astralleib ist nicht ätherisch. Der Ätherleib (besser: Lebensleib oder Bildekräfteleib) ist wieder etwas anderes. Den haben bereits die Pflanzen. Er organisiert die Lebensvorgänge und bewirkt eine Art Anti-Chemie. Wenn er den physischen Leib verläßt, dann stirbt das betreffende Lebewesen. Dann wirkt die "normale" Chemie, d.h. es tritt Fäulnis und Verwesung ein.

Stirbt der Mensch, so bedeutet das, daß er seinen Ätherleib abstößt. Der ist dann nach etwa drei Tagen aufgelöst. Währenddessen erlebt der Mensch in größter Klarheit sein ganzes vergangenes Leben wie in einem Tableau, also alles gleichzeitig. Die Zeit wird zum Raum.

Wenn Sie das Nähere wirklich interessiert und Sie sich ernsthaft damit befassen möchten, dann kann ich Ihnen nur empfehlen, Steiners "Geheimwissenschaft im Umriß" zu lesen. Die muß man aber regelrecht studieren. Bloß durchlesen und "sich informieren", das würde nicht viel bringen.

Gruß
trel

Luziferische Engel etc.

Gaudeamus @, Donnerstag, 22. März 2012, 16:25 (vor 2068 Tagen) @ trel

Stirbt der Mensch, so bedeutet das, daß er seinen Ätherleib abstößt. Der ist dann nach etwa drei Tagen aufgelöst.

Wäre es nicht richtiger, zu sagen, dass der Ätherleib den physischen Körper verlässt ?

Luziferische Engel etc.

trel ⌂, Donnerstag, 22. März 2012, 17:40 (vor 2068 Tagen) @ Gaudeamus
bearbeitet von trel, Donnerstag, 22. März 2012, 17:45

Stirbt der Mensch, so bedeutet das, daß er seinen Ätherleib abstößt. Der ist dann nach etwa drei Tagen aufgelöst.


Wäre es nicht richtiger, zu sagen, dass der Ätherleib den physischen Körper verlässt ?

Danke für die Korrektur. Ich sehe, daß mir ein Fehler unterlaufen ist.

Es hätte heißen müssen: "Stirbt der Mensch, so bedeutet das, daß seinen physischen Leib abstößt (oder ihn verläßt). Der verwest dann. Nach einer Zeit, welche derjenigen entspricht, die ein Mensch wachbleiben kann - etwa drei Tage - ist dann auch der Ätherleib (Lebensleib) aufgelöst."

So wäre es richtig gewesen. Und man kann hinzufügen: Nach einer weiteren Zeit, welche derjenigen enstpricht, die der Mensch schlafend verbracht hat - also etwa ein Drittel seines Lebens - ist dann auch der Astralleib aufgelöst.

Wobei die Vorgänge sehr viel komplizierter sind, wenn man sie tiefgehend untersucht. - Bezüglich ges Geschlechtes gilt, daß der Lebensleib das Gegengeschlecht des physischen Leibes hat, also bei Männern weiblich ist, und umgekehrt. Der Lebensleib ist immer bestrebt, die Einseitigkeiten des physischen Leibes zu heilen. Der Astralleib - von dem infolge luziferischer Einwirkung die krankmachenden Einflüsse ausgehen - ist dagegen nicht geschlechtlich definiert. Das Ich erst recht nicht.

Nochmals besten Dank für den Hinweis!
trel

Luziferische Geister und Lesbo-Feministinnen.

Scepticius Scepticissimus, Mittwoch, 07. März 2012, 01:04 (vor 2083 Tagen) @ trel

Es ist übrigens nicht so, daß ich die luziferischen Geister bzw. die Lesbo-Feministinnen hasse. Im Gegenteil, ich finde sie faszinierend. Nur eben - es gilt hier, aufzupassen!

Entschuldigung, aber das nehme ich Ihnen nicht ab, bei dem was ich so an Aussagen von gelesen habe.

Luziferische Geister und Lesbo-Feministinnen.

trel ⌂, Mittwoch, 07. März 2012, 09:37 (vor 2083 Tagen) @ Scepticius Scepticissimus

Es ist übrigens nicht so, daß ich die luziferischen Geister bzw. die Lesbo-Feministinnen hasse. Im Gegenteil, ich finde sie faszinierend. Nur eben - es gilt hier, aufzupassen!


Entschuldigung, aber das nehme ich Ihnen nicht ab, bei dem was ich so an Aussagen von gelesen habe.

Meinen Sie? Aber wenn ich die o.g. Wesen nicht faszinierend fände, dann würde ich mich gar nicht so viel mit ihnen befassen. Ich habe ja sowohl von S.M.Gearhart als auch von Mary Daly längere Texte ins Deutsche übersetzt, siehe meinen Sexistinnen-Pranger. Die Mühe hätte ich mir nicht gemacht, wenn mich diese Autorinnen nicht interessiert, ja fasziniert hätten.

Im wgvdl.com-Forum geht es anders zu. Dort werden Links auf feministische Texte verschlüsselt. Man will ihnen "keine unnötige Aufmerksamkeit" gewähren. Manche Schreiber dort üben sich sogar in regelrechten Verbal-Attacken mit Beleidigungen, auch z.B. ingestalt von ungünstigen Fotos.

In gewissen Fällen habe ich Vergleichbares getan, d.h. ich habe diffamierende Grafiken erstellt, doch davon abgesehen würde ich mit so manch einer geistreichen Radikalfeministin lieber auf engem Raume zusammenwohnen als mit manch einem militanten und geistig armen Antifeministen. In dem betreffenden Forum hat lange Zeit ein Eintrag gestanden, in welchem meiner schwarzen Ex-Frau ausdrücklich dafür gedankt wurde, daß sie mich niedergeschlagen hatte. Den Zickenkrieg gibt es also auch auf Ebene der Antifeministen.

Nebenbei: Auch Adolf Hitler wäre mir, rein persönlich genommen, vielleicht nicht unsympathisch gewesen. Vielleicht hätte ich ihn sogar, wenn er vor mir eine Rede gehalten hätte, faszinierend gefunden. Für S.M.Gearhart gilt Dasselbe (vgl. ihren Auftritt hier, wo sie freilich nicht mehr jung ist.) "Nur eben - es gilt hier, aufzupassen!"

Was Luzifer selbst bzw. die luziferischen Geister betrifft, so liegt es in ihrer Natur, daß sie immer faszinierend wirken. Es hängt dann eben nur von der geistigen Entwicklungshöhe eines Menschen ab, ob er sich durch sie verführen läßt oder sie nur als Anreger nimmt.

Vergleiche zum Verhältnis von Anthroposophie und Feminismus auch meinen Artikel Feminismus in der anthroposophischen Bewegung, wo ich mich näher zum luziferischen Wirken geäußert habe.

Gruß
trel

Luziferische Geister und Lesbo-Feministinnen.

Scepticius Scepticissimus, Mittwoch, 07. März 2012, 17:44 (vor 2083 Tagen) @ trel

Aber der Grund für eine Beschäftigung ist doch nicht immer die Faszinierung des „Luziferischen“ am Objekt der Beschäftigung!

Luziferische Geister und Lesbo-Feministinnen.

trel ⌂, Mittwoch, 07. März 2012, 18:09 (vor 2083 Tagen) @ Scepticius Scepticissimus

Aber der Grund für eine Beschäftigung ist doch nicht immer die Faszinierung des „Luziferischen“ am Objekt der Beschäftigung!

Faszination heißt - wörtlich übersetzt - Behexung. Sie ist also immer luziferischen oder luziferisch-ahrimanischen Ursprungs. Das hat auch Ernst Lehrs (ein Anthroposoph) in einem seinem Bücher - war es "Mensch und Materie" ? - erklärt.

Natürlich kann man allein auf dieser Grundlage keine wissenschaftliche Forschung betreiben, schon gar keine anthroposophische. Man muß diese Faszination zumindest teilweise überwinden, um einen klaren Kopf zu kriegen. Wenn man die Faszination aber soweit kontrollieren kann, daß sie ihre anregende Wirkung behält, dann geht es.

Gruß
trel

Luziferische Geister und Lesbo-Feministinnen.

Scepticius Scepticissimus, Mittwoch, 07. März 2012, 19:03 (vor 2083 Tagen) @ trel
bearbeitet von Scepticius Scepticissimus, Mittwoch, 07. März 2012, 20:13

Faszination stammt ab vom lateinischen Wort „fascinatio“, „Beschreiung“ oder „Behexung“. Ich habe aber auch gar nichts gegen die Faszination im Sinne ihrer etymologischen Wortbedeutung gesagt, sondern mich nur dagegen ausgesprochen, daß man immer nur eine Behexung (vor sich) haben muß, um einer Beschäftigung nachzugehen. Ich gebe dazu ein Beispiel aus dem von Ihnen angesprochenen Artikel:

„Der feministische Klassenkampf richtet sich nicht gegen die »Bourgoisie« oder das »Weltjudentum«, sondern gegen das »Patriarchat«; Ziel ist die Diktatur des Feminats. Im Parteiprogramm der Volkspartei SPD finden wir das so formuliert: »Wer die menschliche Gesellschaft will, muß die männliche überwinden.« Aber schon lange vorher begann der feministisch orientierte Umbau der Gesellschaft, individuell am fühlbarsten wohl im Familien-, und dort besonders im Scheidungsrecht. Familienoberhaupt ist heute faktisch die Mutter.“

Doch ist z.B. für die SPD der Grund für ihre Beschäftigung mit dem Thema Männlichkeit (in der Gesellschaft) garantiert nicht die Faszinierung des „Luziferischen“ an der Männlichkeit (in der Gesellschaft) gewesen! Wahrscheinlich werden Sie jetzt sagen: „Doch, genauso ist es!“ Oder? - Die SPD hat sich doch aber mit dem Thema nur deshalb beschäftigt, weil sie beim Feminismus punkten, Wählerinnen gewinnen will, sich als Dienerin des Feminsimus anbiedert - für Anbiederungen ist sich die SPD noch nie zu fein gewesen.

Luziferische Geister und Lesbo-Feministinnen.

trel ⌂, Mittwoch, 07. März 2012, 20:16 (vor 2083 Tagen) @ Scepticius Scepticissimus

Die SPD hat sich doch aber mit dem Thema nur deshalb beschäftigt, weil sie beim Feminismus punkten, Wählerinnen gewinnen will, sich als Diener des Feminismus anbiedert - für Anbiederungen war sich die SPD noch nie zu fein.

Ob "nur", weiß ich nicht, aber vor Allem wollte die SPD sich anbiedern, das vermute ich auch. Das tat sie ja schon 1918.

Das muß aber nicht bedeuten, daß die SPD - allen voran Erhard Eppler, seinem Bekenntnis nach Urheber des Spruches "Wer die menschliche Gesellschaft will..." - nicht zugleich auch vom Feminismus fasziniert gewesen sei.

Wer von uns handelt schon immer mit kühlem Kopf? Wer kauft ein technisches Gerät (auch z.B. ein Auto) allein nach Zweckmäßigkeit und in völliger Übereinstimmung mit seinen moralischen Prinzipien? Auch ein Stück Kuchen z.B. kann mich "behexen", so daß ich zulange; in dem Falle vielleicht sogar bei gleichzeitiger Erkenntnis, daß ich es besser aufschieben sollte.

Die Ursache des Handelns liegt in dem Falle weniger im Ich als im Astralleib, dem Träger der Wünsche und Gefühle. Den Gefühlen aber eignet grundsätzlich der Bewußtseinsgrad des Traumbewußtseins. Nur im Ich ist der Mensch bei wirklich klarem Bewußtsein. Von hier aus kann man durch Übungen u.U. zu einem noch höheren Bewußtsein, dem imaginativen Bewußtsein gelangen, wie es heute schon die Angeloi (Engel), auf dem früheren Mondzustand die Archangeloi (Erzengel) usw. erlangt haben.

Im Astralleib, also auf Ebene des traumhaft abgesenkten Bewußtseins, wirkt aber auch der luziferische "Doppelgänger", eine Art parasitischer Engel. Um solch ein Wesen zu verstehen, denke man z.B. an einen deutschen Intellektuellen, der hier seinen Bildungsweg verpaßt hat, und daher, trotz Begabung, keinen Anschluß findet. Er entwickelt vielleicht ein starkes Interesse an "indigenen" Kulturen, lebt bei ihnen, wird dort auch bewundert und wirkt auf sie "faszinierend", bewirkt aber auch Ärger, weil er falsche Erwartungen weckt. Er ist weder hier noch dort zuhause. So etwa war meine Rolle in Afrika.

Diesen Doppelgänger kann man befreien, und so hat auch mein Umgang mit den Indigenen in Afrika mich gewissermaßen befreit. Ich bin dort, unter gemäßigteren Bedingungen als hier, erwachsen geworden. So wie die Leute durch mich profitiert haben, so habe ich auch an ihnen profitiert.

Diese luziferischen Geister zeichnen sich aus durch ihr rebellisches Wesen. Es gab sie schon auf dem Alten Mond (siehe Anthro-Wiki). Ob sie rebellisch wurden, weil sie irgendwie "benachteiligt" waren, oder vielmehr benachteiligt sind, weil sie sich durch Rebellion ins Abseits gestellt und dadurch den Anschluß verpaßt haben, das wäre eine interessante Frage. Steiner sagte dazu des Öfteren, daß man sich die (jeweils auf den verschiedenen planetarischen Stufen) zurückgebliebenen Wesen nicht unbedingt als "Sitzenbleiber" vorstellen muß, sondern eventuell eher als Verzichtleistende, die sozusagen sich in der Reihe hinten angestellt haben, um anderen den Vortritt zu lassen, damit eine dynamisierende Differenzierung, "Ungleichheit", eintritt. Heute könnte man verweisen auf Ehepartner, von denen der eine zugunsten des anderen auf seine Karriere verzichtet.

Ich bin mir des luziferischen Elementes in mir bewußt. Wenn man mit sich ehrlich ist, sollte das auch nicht allzu schwer sein. Wir alle sind ja luziferisch "infiziert"; darin besteht unsere Erbsünde. Sie beruht nicht auf einer persönlichen Verfehlung. Sie bedeutet einen Schaden, der ständig weiterkopiert wird, oder eine "Mutation", und ist Ursache für Krankheit und Tod, aber auch für die Notwendigkeit der geschlechtlichen Fortpflanzung. Die ist ja "im Prinzip" nicht notwendig. Die Klonung weiblicher Wesen, wie sie der S.M.Gearhart vorschwebt, beruht vermutlich auf einer Art halbbewußter Erinnerung an einen Zustand, den es einmal gab und wieder geben wird, nämlich vor bzw. nach der Erde-Mond-Trennung.

Und das fasziniert mich an dieser Feministin: Sie scheint in einem gewissen Grade hellsichtig zu sein. Wie anscheinend auch andere Autoren, die Science-fiction-Literatur geschrieben haben. Für den Autor des Buches "Vril - oder eine Menschheit der Zukunft" (in den Tiefen der Erde), Edward Bulwer-Lytton, hat R.Steiner das ausdrücklich bestätigt. Das Buch ist denn auch im "Verlag am Goetheanum" neu aufgelegt worden.

Diese Hellsicht ist aber atavistischer Art, traumbewußt. Das Hellsehen, wie es durch den anthroposophischen Schulungsweg ermöglicht wird, führt keinesfalls zu einem traumhaften, sondern zunächst zu einem imaginativen Bewußtsein, das unter völliger Ich-Kontrolle steht.

Der Physiker Andreas Heertsch hat ein 75 Seiten starkes Buch geschrieben, das anschaulich und humorvoll erste Erfahrungen auf diesem Weg beschreibt: "Geistige Erfahrung im Alltag. Eine Einladung".

Gruß
trel

Luziferische Geister und Lesbo-Feministinnen.

Scepticius Scepticissimus, Mittwoch, 07. März 2012, 21:48 (vor 2082 Tagen) @ trel

Das muß aber nicht bedeuten, daß die SPD - allen voran Erhard Eppler, seinem Bekenntnis nach Urheber des Spruches "Wer die menschliche Gesellschaft will..." - nicht zugleich auch vom Feminismus fasziniert gewesen sei.

Das ist richig. Aber dazu habe ich ja auch nichts gesagt. Dazu sage ich aber jetzt etwas: Die SPD will sich dem Feminsimus anbiedern - darüber sind wir uns einig -, aber sie ist vielleicht auch vom Feminismus fasziniert, nur: ich habe vom „»Luziferischen« an der Männlichkeit (in der Gesellschaft)“ gesprochen, nicht (wie Sie jetzt - zumindest andeutungsweise) vom Luziferischen an der Weiblichkeit bzw. dem Feminsimus (in der Gesellschaft). Die Behauptung, jemand sei von irgendetwas fasziniert, läßt sich immer aufstellen. Sie ist schwer zu verifizieren und schwer zu falsifizieren. Die SPD mag ja vom Luziferischen des Feminismus fasziniert sein, aber das könnte für sie immer nur marginal eine Rolle spielen, weil sie die Macht will, und der Feminismus ist für sie nur eines der vielen Mittel zu diesem Zweck. Die Macht und die Mittel dazu sind für jede politische Partei stets das Wichtigste. Alles, was danach kommt, ist fast bedeutungslos im Vergleich dazu.

Luziferische Geister und Lesbo-Feministinnen.

Scepticius Scepticissimus, Mittwoch, 07. März 2012, 22:58 (vor 2082 Tagen) @ trel
bearbeitet von Scepticius Scepticissimus, Mittwoch, 07. März 2012, 23:01

Wie jede andere Partei ist die SPD zwar abhängig von den Globalmächten, strebt ansonsten - wie ebenfalls jede Partei - zur Unabhängigkeit, zur absoluten Macht. Auch jedes Unternehemn strebt zur Unabhängigkeit, zur absoluten Macht. Wie weit der Feminismus inzwischen auf seinem Weg zur Unabhängig, zur absoluten Macht gekommen ist, ist zwar schwer zu sagen, aber er ist nach meiner Einschätzung ungefähr in gleichem Maße wie z.B. der Ökologismus (Ökofaschismus) abhängig von den Globalmächten. Die Globalisten haben heute die absolute Macht, und sie spielen mit ihren „Bällen“- an erster Stelle steht da der Globus als der ganz große „Ball“, und an irgendeiner weiteren Stellen kommt dann auch der Feminsismus als „Ball“ an die Reihe. Trotzdem sollte der Feminismus niemals unterschätzt werden. Seine Machtzuwächse sind enorm, aber sie gehen nicht immer zurück auf den Feminismus selbst, sondern zumeist auf den Globalismus, der mit ihm „spielt“ - und das macht die Sache noch gefährlicher, weil auch die Macht des Globalismus irgendwann beendet werden wird.

Luziferische Geister und Lesbo-Feministinnen.

Scepticius Scepticissimus, Mittwoch, 07. März 2012, 23:56 (vor 2082 Tagen) @ trel
bearbeitet von Scepticius Scepticissimus, Donnerstag, 08. März 2012, 00:00

Um den Bogen zum „Zerstörungsbau“ hinzubekommen, füge ich die Möglichkeit hinzu, daß der Dekonstruktivismus sich ungewollt selbst dekonstruieren wird - vorausgesetzt, die jetzigen Globalmächte würden entmachtet sein oder werden und ihre Erben würden nicht noch zerstörerischer sein oder werden (der Feminismus z.B. würde als Globalmacht zuerst die Männer und in der Folge die gesamte Menschheit zerstören!). Wer wird den Globalismus beerben? Keiner? Der Feminismus? Der Feudalismus? Das Reich der Engel?

Der Erbe des Globalismus.

trel ⌂, Donnerstag, 08. März 2012, 00:17 (vor 2082 Tagen) @ Scepticius Scepticissimus
bearbeitet von trel, Donnerstag, 08. März 2012, 00:26

Wer wird den Globalismus beerben? Keiner? Der Feminismus? Der Feudalismus? Das Reich der Engel?

Die Antwort steht, glaube ich, in Solowjews "Kurzer Erzählung vom Antichrist". Auch online lesbar.

Zum Globalismus vgl. Matthäus 4,8-9:

8 Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 9 und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, so du niederfällst und mich anbetest.

Mit "Teufel" ist hier Luzifer gemeint. Der Machttrieb in jeder politischen Partei kommt daher, ebenso der Antrieb zum "Kampf ums Dasein". Von Spekulationen, welche sich nicht auf diese grundlegenden Sachverhalte stützen, halte ich nicht viel. In der Bibel ist unendlich viel mehr Wahrheit als in all diesen kurzlebigen Veröffentlichungen zum Thema. Daß die Bibel heute schwer zu verstehen, für viele Menschen ohne Hilfsmittel gar nicht zu verstehen ist, spricht nicht gegen sie.

Also, lassen wir die Spekulationen. Was nottut, ist, die grundlegenden Schriften ernsthaft zu studieren.

trel

Luziferische Geister und Lesbo-Feministinnen.

Scepticius Scepticissimus, Mittwoch, 07. März 2012, 20:21 (vor 2083 Tagen) @ trel

Beschäftigen Sie sich denn immer nur mit luziferisch fasizinierenden Themen und Objekten?

Luzifer und Mephistopheles — Himmler und Feminismus

Mephistopheles Faust, Samstag, 10. März 2012, 02:51 (vor 2080 Tagen) @ Scepticius Scepticissimus
bearbeitet von Mephistopheles Faust, Samstag, 10. März 2012, 03:05

Wer hat denn was oder nichts dagegen, Luzifer mit Mephisto(pheles) gleichzusetzen? Ich habe hier von der Faszination des Luziferischen gelesen und will auf die meiner Meinung nach gleichartige Faszination des Mephistophelischen, das meinen Vornamen ziert, hinweisen. Mich finden auch viele faszinierend, und ich weiß manchmal nicht, ob das an meinem Vornamen liegt. Ein zweites Anliegen ist mir folgender Text, den ich im Heft 46 (Februar 2012) der Sezession gefunden habe:

"Heinrich Dassel widmet sich in einem hevorragenden Beitrag (in der Zeitschrift Neue Ordnung - M. F.) weithin unbekannten Fakten zum Thema Hexenverfolgung. Zu den populären und hier widerlegten Irrtümern zählt er die treibende Rolle der Kirche, die überschätzte Opferrolle der »weisen Frauen« (25-30 Prozent der Verbrannten waren Männer) sowie die bisweilen viel zu hoch gegriffene Zahl der Todesopfer des Hexenwahns. Unter Heranziehung aktueller Literatur weist Dassel nach, daß mitnichten neun Millionen der Hexenverfolgung zum Opfer gefallen seien (Heinrich Himmler dixit, und in seinem Gefolge feministische Interessengruppen), sondern maximal 60 000 in ganz Europa."

Weitere Fragen, drei an der Zahl:

1.) Irrtümer widerlegen kann doch zweierlei heißen: (a) die Irrtümer sind als Irrtümer widerlegt, also keine Irrtümer (mehr), oder (b) die Irrtümer sind widerlegt und deshalb als Irrtümer bestätigt. Aus dem Text geht zwar hervor, wie es gemeint ist, aber trotzdem: Wie sollen wir den Satz mit den "widerlegten Irrtümern" genau verstehen?

2.) War Himmler Feminist?

3.) Ist der Feminismus ein "Himmlerismus"?

Ahriman und Mephistopheles — Himmler und Feminismus

trel ⌂, Samstag, 10. März 2012, 10:48 (vor 2080 Tagen) @ Mephistopheles Faust

Wer hat denn was oder nichts dagegen, Luzifer mit Mephisto(pheles) gleichzusetzen?

Ich habe was dagegen! Denn Mephisto gleicht viel mehr dem Ahriman.

Vergleiche hierzu die Anthrowiki unter dem Stichwort Mephistopheles. Dort finden sich zunächst etymologische Erläuterungen. Dann, betreffend seine Gestaltung bei Goethe, die folgenden Sätze:

Goethes Mephisto verkörpert das Prinzip der Negation. So läßt Goethe Mephisto von sich selbst sagen: Ich bin der Geist der stets verneint, denn alles was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht. Er verkörpert die materialistische Einstellung zu den Dingen und begreift daher auch nicht, was Faust in Wahrheit antreibt und zweifeln läßt. Aus anthroposophischer Sicht erscheint Goethes Mephisto als eine etwas unorganische Vermischung von Luzifer und Ahriman.

Es folgt ein unnötig langes Zitat aus einem Vortrag Steiners, von dem ich einiges Wesentliche herausgreife:

Vielleicht haben Sie schon öfters, wenn die Gestalt des Mephistopheles an Sie herangetreten ist, die Frage aufgeworfen: Wer ist denn eigentlich dieser Mephistopheles? Und hier werden schwere Fehler gemacht, die allerdings nur ausgebessert werden können durch eine tiefere okkulte Einsicht. Daß Mephistopheles mit dem Teufel oder mit der Vorstellung des Teufels zusammengebracht werden darf, darauf zielt ja schon der Name; denn das Wort «tophel» ist dasselbe wie «der Teufel». Aber die andere Frage ist diese, und hier kommen wir in ein Gebiet schwerer Irrtümer hinein, die in der Auslegung der Gestalt des Mephistopheles oftmals gemacht werden: Ob Mephistopheles zusammengeworfen werden darf mit dem Geist, den wir als den Luzifer bezeichnen, von dem wir in der Entwickelungsgeschichte der Menschheit oft gesprochen haben, der in der lemurischen Zeit und nachher mit seinen Scharen an die Menschheit herantrat und in gewisser Weise in die menschliche Entwickelung eingriff? Man ist in Europa leicht geneigt, die Gestalt des Mephistopheles, wie sie im Goetheschen «Faust» gilt, wie sie aber in all den verschiedenen Produkten der Volksliteratur gegolten hat, in denen sie schon spielt und die dem Goetheschen «Faust» vorangegangen sind, in den Volksschauspielen, in den Puppenspielen und so weiter, mit dem Luzifer zusammenzuwerfen. Wir treffen da überall die Gestalt des Mephistopheles an, und die Frage ist diese: Sind die Gestalt und die Genossen des Mephistopheles dieselben wie jene Gestalt mit ihren Genossen, die wir als Luzifer kennen ? Mit anderen Worten: Ist das, was an den Menschen herantritt durch mephistophelischen Einfluß dasselbe wie das, was an den Menschen herantrat durch luziferischen Einfluß? Die Frage müssen wir uns heute vorlegen.

[...]

Es war gegen das Ende der lemurischen Zeit, da der Mensch tatsächlich in seinem astralischen Leibe den Einflüssen, die von Luzifer herkamen, ausgesetzt war. Wenn Luzifer nicht an den Menschen herangetreten wäre, so wäre der Mensch bewahrt geblieben vor gewissen Schäden, aber er wäre auch nicht zu dem gekommen, was wir zu den höchsten Gütern der Menschheit zählen müssen.

[...]

Diese zwei Gestalten, Luzifer und Ahriman, müssen wir wohl voneinander unterscheiden. Denn Luzifer ist eine Wesenheit, die sich abgezweigt hat von der Schar geistig-himmlischer Wesenheiten nach der Sonnentrennung, während Ahriman eine Gestalt ist, die sich bereits vor der Sonnentrennung losgelöst hat und ganz andere Mächte in sich vereinigt. Dadurch, daß Luzifer in der lemurischen Zeit auf den Menschen gewirkt hat, wurde dem Menschen nichts anderes verdorben als der Einfluß, den der Mensch noch in der atlantischen Zeit gehabt hat, indem er auf die Luft- und Wasserkräfte wirken konnte.

[...]

Feuer und Erde in einem gewissen Zusammenwirken wurden schon früher eigentlich dem Menschen entzogen. Jetzt aber, durch den Einfluß Ahrimans und seiner Genossen, kam in einer gewissen Weise der Mensch wiederum, und zwar jetzt in verderbenbringender Weise zur Macht über Feuer- und Erdenkräfte. Und manches, was Sie hören über die Verwendung des Feuers im alten Persien, hängt mit dem zusammen, was ich Ihnen jetzt sage: Manche Kräfte, die getrieben werden als schwarze Magie und die damit zusammenhängen und dazu führen, daß der Mensch sich noch über ganz andere Kräfte hermacht und da einen Einfluß gewinnt über Feuer und Erde, können gewaltige, verheerende Wirkungen wachrufen. Schwarze Magie hätte von den Nachkommen der Atlantier selbst noch im alten Persien getrieben werden können, wenn nicht durch die Lehre des Zarathustra darauf hingewiesen worden wäre, wie Ahriman als feindliche Macht auf die Menschen so wirkt, daß er sie umstrickt, sie verdüstert gegenüber dem, was hinter der Sinneswelt als wirkliche geistige Gewalt hervorkommen soll. So sehen wir, daß ein großer Teil der nachatlantischen Kultur - das ging von Zarathustra und seinen Anhängern aus - dadurch beeinflußt wurde, daß dem Menschen klargemacht wurde auf der einen Seite die Wirkung des hehren Lichtgottes, dem sich der Mensch zuwenden kann, und auf der anderen Seite die verderbliche Macht des Ahriman und seiner Genossen.

[...]

So stieg vor dem Blick der menschlichen Erkenntnis zuerst Ahriman auf. So wurde er etwas, was man ahnte, wovon man etwas wußte durch den Einfluß der Zarathustra-Kultur; und von da aus verbreitete sich die Erkenntnis des Ahriman über die anderen Völker hin und über ihre Kulturvorstellungen. Unter den mannigfaltigsten Namen tritt Ahriman mit seinen Scharen bei den verschiedenen Kulturvölkern auf. Und durch die eigenartigen Verhältnisse, in denen die Seelen der europäischen Völker waren, die am weitesten zurück geblieben waren auf den Zügen von Westen nach Osten, die am meisten unberührt geblieben waren von dem, was im alten Indien, im alten Persien, in Ägypten, selbst in der griechisch-lateinischen Periode vor sich gegangen war, bei diesen Völkern Europas, unter denen die fünfte Kulturperiode aufleben sollte, da waren Seelenverfassungen vorhanden, daß ihnen besonders die Gestalt des Ahriman als eine furchtbare erschien. Und während diese die verschiedensten Namen angenommen hat - beim hebräischen Volke Mephistopheles genannt wurde -, wurde sie in der europäischen Welt zu der Gestalt des Teufels in seinen verschiedenen Formen.

So sehen wir, wie wir in einen tiefen Zusammenhang der geistigen Welten hineinblicken, und manches Mal, wenn jemand hoch erhaben sich fühlt über den mittelalterlichen Aberglauben, wird man sich wohl auch erinnern an den Ausspruch unseres Faust-Dichters: «Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er sie beim Kragen hätte!»

Gerade dadurch, daß der Mensch seine geistigen Augen vor diesem Einfluß verschließt, dadurch verfällt er diesem Einflüsse am allermeisten. Der Goethesche Mephistopheles ist nichts anderes als die Gestalt des Ahriman, und wir dürfen sie nicht verwechseln mit der Gestalt des Luzifer.


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"Heinrich Dassel widmet sich in einem hevorragenden Beitrag (in der Zeitschrift Neue Ordnung - M. F.) weithin unbekannten Fakten zum Thema Hexenverfolgung. Zu den populären und hier widerlegten Irrtümern zählt er die treibende Rolle der Kirche, die überschätzte Opferrolle der »weisen Frauen« (25-30 Prozent der Verbrannten waren Männer) sowie die bisweilen viel zu hoch gegriffene Zahl der Todesopfer des Hexenwahns. Unter Heranziehung aktueller Literatur weist Dassel nach, daß mitnichten neun Millionen der Hexenverfolgung zum Opfer gefallen seien (Heinrich Himmler dixit, und in seinem Gefolge feministische Interessengruppen), sondern maximal 60 000 in ganz Europa."

Dazu vergleiche auch meinen Artikel Nationalsozialismus, Hexenwahn und Genderwahn.

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Weitere Fragen, drei an der Zahl:

1.) Irrtümer widerlegen kann doch zweierlei heißen: (a) die Irrtümer sind als Irrtümer widerlegt, also keine Irrtümer (mehr), oder (b) die Irrtümer sind widerlegt und deshalb als Irrtümer bestätigt. Aus dem Text geht zwar hervor, wie es gemeint ist, aber trotzdem: Wie sollen wir den Satz mit den "widerlegten Irrtümern" genau verstehen?

Mir scheint, (b) ist gemeint und zutreffend.

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2.) War Himmler Feminist?

3.) Ist der Feminismus ein "Himmlerismus"?

Über Himmler habe ich einiges Nähere nur in Lina Heydrichs autobiografischem Buch "Leben mit einem Kriegsverbrecher" gelesen, abgesehen von dem, was man in der Wikipedia nachlesen kann. Aber die Idee, daß er Feminist gewesen sei, ist mir nicht gekommen. Anderenfalls hätte ich, immer auf Entdeckungsreise nach inneren Beziehungen zwischen Feminismus und anderen totalitären Strömungen, das sofort aufgegriffen.

Gruß
trel

Ahriman und Mephistopheles — Himmler und Feminismus

Mephistopheles Faust, Samstag, 10. März 2012, 16:58 (vor 2080 Tagen) @ trel

Mephisto ... begreift ... nicht, was Faust in Wahrheit antreibt und zweifeln läßt.

Ich deute Mephisto diesebezüglich anders: er begreift gerade ganz genau, was Faust antreibt. Er will sich seiner nur bedienen, ihn verführen - und dazu muß er wissen, was Faust will. Oder deute ich das falsch?

Es bleibt noch die Antwort auf meine vormals gestellte Frage:

Ist der Feminismus ein "Himmlerismus"?

Ahriman und Mephistopheles — Himmler und Feminismus

trel ⌂, Samstag, 10. März 2012, 17:16 (vor 2080 Tagen) @ Mephistopheles Faust

Mephisto ... begreift ... nicht, was Faust in Wahrheit antreibt und zweifeln läßt.


Ich deute Mephisto diesebezüglich anders: er begreift gerade ganz genau, was Faust antreibt. Er will sich seiner nur bedienen, ihn verführen - und dazu muß er wissen, was Faust will. Oder deute ich das falsch?

Ja, eindeutig. Was den Faust wirklich bewegt, kann er nicht verstehen. Vergleiche hierzu die Ausführungen Steiners im Textverweis. Die Lektüre ist etwas zeitaufwendig, aber hilfreich. Übrigens ist m.W. das Goetheanum die einzige Einrichtung, wo der Faust jedes Jahr aufgeführt wird. Für die Anthroposophen ist Goethes Faust sehr interessant, auch weil er in großer Zahl Wahrheiten enthält, die durch das moderne Hellsehen bestätigt werden können.

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Es bleibt noch die Antwort auf meine vormals gestellte Frage:

Ist der Feminismus ein "Himmlerismus"?

Es hat ihn schon lange vor Himmler gegeben, und ich wüßte auch nicht, inwiefern Himmler ein Feminist gewesen sei. Entsprechende Impulse gingen eher von Bormann aus, vgl. meinen Artikel Vom Dritten Reich zum Titten-Reich. Martin Bormann und der gesteigerte Mutterkult.

Aber vielleicht habe ich ja etwas übersehen. Was führt Sie zu der Frage (oder zur Annahme), daß Feminismus ein Himmlerismus sei?

Gruß
trel

Feminismus und "Himmlerismus"

Mephistopheles Faust, Samstag, 10. März 2012, 18:44 (vor 2080 Tagen) @ trel
bearbeitet von Mephistopheles Faust, Samstag, 10. März 2012, 20:44

Ja, eindeutig. Was den Faust wirklich bewegt, kann er nicht verstehen. Vergleiche hierzu die Ausführungen Steiners im Textverweis. Die Lektüre ist etwas zeitaufwendig, aber hilfreich. Übrigens ist m.W. das Goetheanum die einzige Einrichtung, wo der Faust jedes Jahr aufgeführt wird. Für die Anthroposophen ist Goethes Faust sehr interessant, auch weil er in großer Zahl Wahrheiten enthält, die durch das moderne Hellsehen bestätigt werden können.

Ihrer Aussage, Mephisto könne nicht verstehen, was Faust wirklich bewegt, stimme ich nicht oder nur teilweise zu. Dann stimme ich schon eher der anthroposophischen Sicht zu, nach der, wie Sie sagen, Goethes Mephisto als eine etwas unorganische Vermischung von Luzifer und Ahriman erscheint. Sind Sie sich sicher, was Steiners Rezeption von Goethes "Faust" angeht.

Was führt Sie zu der Frage (oder zur Annahme), daß Feminismus ein Himmlerismus sei?

Na, ja - das ergibt sich eben aus der Fragestellung selbst: Wenn ich den Feminismus und den "Himmlerismus", so es ihn gibt, gedanklich zusammenbringen will, dann muß ich es von beiden Seiten aus tun; ich muß also fragen, ob der Feminismus ein "Himmlerismus" und/oder der "Himmlerismus" ein Feminismus sei. Beides ist ja dann nicht egal, wenn z.B. die Zeit berücksichtigt wird.

Zum Beispiel: Wenn der Feminismus ein "Himmlerismus" ist, dann hat der Feminismus vom "Himmlerismus" etwas übernommen oder sich ihm ganz angepaßt; wenn der "Himmlerismus" ein Feminismus war oder ist, dann hatte oder hat der "Himmlerismus" etwas vom Feminismus übernommen oder sich ihm ganz angepaßt. Und wenn man das so betrachtet, dann fällt einem sofort auf, wie unterschiedlich die beiden Fragen bzw. Antworten sein können.

Zwei andere Fragen, die noch mehr verdeutlichen, was ich meine, sind folgende:
1.) Ist der Mann eine Frau?
2.) Ist die Frau ein Mann?
Wenn der Mann eine Frau ist, dann muß nicht notwendigerweise auch die Frau ein Mann sein. Es kann so sein, muß aber nicht.

Deshalb sind auch meine beiden Fragen (1. ob Himmler Feminist, 2. ob der Feminismus ein „Himmlerismus“ sei) nicht einfach austauschbar; sie sind nicht identisch, sie sind nicht äquivalent (p <=> q), um es mal im Sinne der formalen Logik zu sagen, denn sie haben nicht denselben Wahrheitswert (p <=> q). Äquivalenz bedeutet in der formalen Logik: p und q sind dann und nur dann wahr, wenn beide denselben Wahrheitswert haben (Notation: p =q oder p <=> q). Bilaterale Implikation heißt die Äquivalenz auch. Es gilt sowohl p => q, als auch q => p, zum Beispiel: Heiko ist Heinzis Vater => Heinzi ist Heikos Sohn und umgekehrt.

Wenn der "Himmlerismus" ein Feminismus war oder ist, dann ist nicht notwendigerweise (quai wie automatisch) auch der Feminsmus ein "Himmlerismus" - und umgekehrt: Wenn der Feminismus ein "Himmlerismus" ist, dann war oder ist nicht notwendigerweise (quasi wie automatisch) auch der "Himmlerismus" ein Feminismus.

Verstehen Sie jetzt, was ich gemeint habe?

Beide Fragen waren nicht einfach nur so als zwei unterschiedliche Fragen gestellt, sondern ganz bewußt, weil man sie unterscheiden muß, um z.B. herauszufinden, ob sie äquivalent sind oder nicht; sind sie äquivalent, dann sind auch die Antworten äquivalent; sind sie nicht äquivalent, dann sind auch die Antworten nicht äquivalent. Meine beiden Fragen sind nicht äquivalent, also können auch die Antworten darauf nicht äquivalent sein.

Weil Sie auf eine der beiden Fragen nicht eingegangen sind, kann man daraus ja auch folgern, für Sie seien die Fragen äquivalent. Sind sie aber nicht - wie eben gezeigt -, also mußte ich die eine der beiden Fragen noch einmal stellen.

Dreimal soll jetzt genügen: Ist der Feminismus ein "Himmlerismus"?

Es hat den Feminismus schon lange vor Himmler gegeben - das wissen wir. Trotzdem kann er oder können Teile von ihm sich später dem "Himmlerismus" angepaßt haben - das gilt übrigens auch für die Zukunft. Auch in der Zukunft kann ja der Feminismus noch ein "Himmlerismus" werden, wenn er nicht schon längst einer ist.

P.S. Damit Sie der Begriff "Himmlerismus" nicht zu sehr verwirrt, können Sie meinetwegen auch vom Nationalsozialismus ausgehen.

Feminismus und "Himmlerismus"

trel ⌂, Samstag, 10. März 2012, 20:49 (vor 2079 Tagen) @ Mephistopheles Faust

Dann stimme ich schon eher der anthroposophischen Sicht zu, nach der, wie Sie sagen, Goethes Mephisto als eine etwas unorganische Vermischung von Luzifer und Ahriman erscheint. Sind Sie sich sicher, was Steiners Rezeption von Goethes "Faust" angeht.

Gegenfrage:

Sind Sie sich sicher, daß Sie Luzifer und Ahriman in ihren Attributen genau unterscheiden können? Es handelt sich ja nicht um bloße Prinzipien, die man ein für allemal definieren kann, sondern um Wesen. Ich habe da schon Überraschungen erlebt, was eigene Zuordnungen dieser Wesen auf bestimmte Sachverwalte betrifft, insofern ich später Ausführungen Steiners gelesen habe, wo er zum umgekehrten Ergebnis kommt.

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P.S. Damit Sie der Begriff "Himmlerismus" nicht zu sehr verwirrt, können Sie meinetwegen auch vom Nationalsozialismus ausgehen.

Erst haben Sie Elemente der Formalen Logik dargelegt, und nun so etwas. Richtig schlau, oder: typisch ahrimanisch! ;-)

Jetzt mal ganz einfach gefragt: Was haben Heinrich Himmler und Feminismus miteinander zu tun? Aber bitte kommen Sie jetzt nicht wieder mit Formaler Logik. (Ich habe selber Philosophie studiert.)

Gruß
trel

Feminismus und "Himmlerismus"

Mephistopheles Faust, Samstag, 10. März 2012, 21:00 (vor 2079 Tagen) @ trel

Warum sind Sie denn auf einmal so ZORNIG?

Feminismus und "Himmlerismus"

trel ⌂, Samstag, 10. März 2012, 22:14 (vor 2079 Tagen) @ Mephistopheles Faust

Warum sind Sie denn auf einmal so ZORNIG?

Warum sind Sie denn auf einmal so TRAURIG?

Nein, Sie sind ja gar nicht traurig, und ich bin nicht zornig.

Aber Sie könnten ja einmal auf meine Fragen antworten.

Zumindest auf die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Himmler und dem Feminismus. Falls Himmler inbezug auf den Feminismus eine Rolle spielt, würde mich das interessieren. Nur, wie gesagt, mir ist da bisher nichts aufgefallen.

Gruß
trel

Feminismus und "Himmlerismus"

Mephistopheles Faust, Samstag, 10. März 2012, 22:55 (vor 2079 Tagen) @ trel

Dann müßten Sie aber zuerst auf meine Fragen antworten!

Aber leider sind Sie ja zu ZORNIG!

Feminismus und "Himmlerismus"

trel ⌂, Samstag, 10. März 2012, 23:12 (vor 2079 Tagen) @ Mephistopheles Faust

Dann müßten Sie aber zuerst auf meine Fragen antworten!

Aber leider sind Sie ja zu ZORNIG!

Also dann wohl diese:

Es bleibt noch die Antwort auf meine vormals gestellte Frage:

Ist der Feminismus ein "Himmlerismus"?

Ich kann die Frage beim besten Willen nicht beantworten, weil ich an Himmler bisher nichts gefunden habe, was ihn mit dem Feminismus in Beziehung bringt!

Nun machen Sie's mal nicht so spannend. Wenn Sie diesbezüglich etwas gefunden haben, dann teilen Sie es ruhig mit, und ich könnte dann dazu Stellung nehmen.

Gruß
trel

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