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Stufenfolge der menschlichen Fortpflanzung.

admin @, Donnerstag, 26. September 2013, 15:22 (vor 1541 Tagen)
bearbeitet von admin, Donnerstag, 26. September 2013, 15:52

Das Nachfolgende stehe als Modell.

1.
In einem Urzustand (der unter gegenwärtigen irdischen Verhältnissen unmöglich wäre) teilten sich die Menschen. Das geschieht heute noch bei niederen Tieren.

2.
Mit dem folgenden Schritt klonten sich die Menschen. Das menschliche Individuum war zweigeschlechtig in Einem. Äußerlich war es weiblich, innerlich männlich, d.h. es befruchtete sich selbst und gebar heranwachsende Duplikate seiner selbst. Das Ich ging auf die Nachkommen über. Todesfurcht konnte es so nicht geben.

3.
Es folgte die Trennung, d.h. Individualisierung der Geschlechter. Zu den Weibern, die sich bald nicht mehr selbst befruchten konnten, kamen Männer hinzu, die ihrerseits nicht gebären können. Letztere wurden in verstärktem Maße Träger des menschlichen Ich. Dieses vererbte sich aber nicht direkt, sondern frühestens in der nachfolgenden Generation. Zwischenzeitlich war es nicht verkörpert. Statt kontinuierlicher Verkörperung gab es von nun an die Wiederverkörperung, insofern auch den individuellen Tod. Damit entstand auch der eigentliche Mensch, denn Tiere kennen kein diskontinuierliches Fortleben. Gleichwohl trat Todesfurcht nur bedingt auf, da die Tatsache der Wiederverkörperung bekannt war. So wird es heute noch erlebt in allen wenig zivilisierten Völkern.

4.
In der Folge emanzipierte sich der Mensch von seiner Erblinie. Anders gesagt: Er verkörperte sich nicht mehr in derselben, vielmehr in fremden Erblinien, auch in denen anderer Völker. Gleichzeitig schwand das Bewußtsein um die Wiederverkörperung. Dies ist der heutige Normalzustand in allen zivilisierten Vökern. Die Todesfurcht erreicht ihren Höhepunkt.

5.
In Zukunft wird der Mensch sich von jeder Erblinie überhaupt emanzipieren. Er wird keiner vorgefundenen Keime mehr bedürfen, um heranzuwachsen. Vielmehr wird er sich den Körper nach Bedarf selber heranbilden, anders gesagt: materialisieren und dematerialisieren. Durch Jesus Christus wurde dieser Vorgang erstmals (ingestalt seiner Auferstehung) vollzogen. Damit findet auch die Wiederverkörperung im herkömmlichen Sinn ihr Ende. Es wird dann keinen geschlechtlichen Dimorphismus mehr geben. Ebenso keine Todesfurcht.

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Interessant ist natürlich die Frage nach dem Übergang von der 4. (der gegenwärtigen) zur 5. (der zukünftigen) Fortpflanzungs-Stufe.

Auch dafür gibt es ein Modell: Die Auferweckung - nicht Auferstehung - des Lazarus. Dieser war bereits entkörpert, kehrte aber in denselben Körper noch einmal zurück, bis er zuletzt, in hohem Alter, dann wiederum starb. Hierbei ist zu beachten:

  • Die Wiederverkörperung (in den ursprünglichen Körper) geschah nicht nur aus eigenem Entschluß, sondern durch eine Art Rückruf vonseiten des Jesus Christus. Dieser übernahm gleichsam die Rolle der Eltern, nämlich erst die der Mutter - er weinte -, und dann die des Vaters, indem er "mit lauter Stimme", also väterlicher Autorität, Lazarus aus dessen Grab herausrief. Es war somit die Liebe der Eltern, mit dem Unterschied, daß normalerweise die Eltern sich selbst lieben und ein Kind ohne ihr Wissen herbeigerufen wird, während Lazarus durch eine direkte Liebesbezeugung die Liebe erwiderte und dem Liebesruf folgte.
  • Der Körper, in den Lazarus eintrat, war weder ein fremder, noch ein völlig neu erzeugter. Es war sein ursprünglicher, aber bereits teilweise verwester Körper. Das Stoffwechselsystem war noch intakt, nicht aber das Nervensystem; dieses konnte Lazarus mit Jesu Hilfe zur Auferstehung bringen. Es war eine Teil-Auferstehung.
  • Inwiefern handelte es sich bei Lazarus dann nicht um einen Zombie? Zombies sind Menschen, die gegen ihren Willen, weil ohne Liebe, zum Leben wiedererweckt wurden, anders gesagt: am Sterben gehindert wurden. Die Wiedererweckung ist darum keine echte. Der eigentliche Mensch ist weiterhin entkörpert, bleibt jedoch durch eine Art Band verbunden mit dem Ätherleib und dem Astralleib, die den Körper beleben bzw. beseelen. Oder es handelt sich um einen fremden Ätherleib und/oder einem fremden Astralleib. In jedem Fall wird der Mensch an seinem regulären außerkörperlichen Entwicklungsgang gehindert. Im Falle der Auferweckung des Lazarus lagen völlig andere Verhältnisse vor.
  • Die Auferweckung geschah durch das Wort. Sie hatte nichts zu tun mit einer Gebärmutter, sondern mit dem Kehlkopf. Dieser ist beim Mann stärker ausgeprägt als beim Weibe. Er ist ein Organ der Zukunft, während der Uterus ein Organ der Vergangenheit ist, also degenerieren wird. Während der vergangene Mensch vor der geschlechtlichen Differenzierung weiblich aussah, wird der Mensch der Zukunft männlich aussehen. Er wird ein sehr schöpferisches Stimmorgan haben, aber keinen Uterus. Darum war auch Jesus Christus männlich.

Übergangsformen wie die der Auferweckung des Lazarus deuten sich bereits an. Es mehren sich Berichte von Eltern, welche "ihre" zukünftigen Kinder bereits wahrnehmen, ja mit ihnen "sprechen", d.h. in eine Beziehung treten, die auf gegenseitiger Anziehung beruht, und die bewußt erlebt wird.

Allerdings ist immer noch die Bereitstellung einer Gebärmutter und einer physischen Zeugung nötig. Es wurden jedoch auch Fälle berichtet, wo sich etwa früh verstorbene Kinder nochmals "meldeten", ja nicht nur ins Bewußtsein traten, sondern, wenn auch rudimentär, sich verkörperten: als Wärme-, Licht- oder Licht/Formleib.

Es ist zu erwarten, daß die willkürliche Materialisierung, die auf gegenseitige Liebe beruht, weitere Bereiche erfassen wird, sodaß eintreten kann, was der auferstandene Jesus zu Thomas sagte:

"Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig." (Joh. 20,27)

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