Typisch für den "Spiegel" - oder für das gegenwärtig herrschende Menschenbild schlechthin?

trel ⌂, Sonntag, 16. August 2015, 10:58 (vor 677 Tagen)
bearbeitet von admin, Freitag, 04. September 2015, 10:46

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Man beachte zunächst den Titel und Untertitel: "Wie ich ich bleibe. Mensch sein im Google-Zeitalter."

Es geht also, in einem bestimmten Kontext, um die Frage: Was ist der Mensch? Genauer: Was macht die jemeinige Identität aus? Das ist eine Frage, die das Tier nicht stellt und nicht stellen kann, denn das Tier hat kein Ich. Daher geht es, wie der Untertitel richtig vermerkt, um das Menschsein.

Folgerichtig ist im Hintergrund das Gesicht eines Menschen zu sehen. Das Gesicht ist das Individuellste am Menschen; daher dient es zur Identifizierung in Personaldokumenten. Vorzugsweise im Gesicht erkennt man sich auch selbst. Dazu dient der Blick in den Spiegel. Das abgebildete Gesicht erweckt den Eindruck eines Menschen, der sich im Spiegel eindringlich beobachtet, so als wolle er sich seiner selbst vergewissern.

Nur - dieser Mensch ist weiblich. Und das ist er im "Spiegel" (dem Nachrichtenmagazin) immer, wenn es um das Wesen des Menschen oder um die Belange (meist Benachteiligung) irgend einer Menschengruppe geht. Die Botschaft des "Spiegel" ist also - in regelmäßiger Wiederkehr - die folgende:

"Seht, das ist der Mensch (ecce homo), und er ist weiblich."

Das Weib als der eigentliche Mensch, der Mann als der abgeleitete Modus des Menschen. So will es das Menschenbild des "Spiegel", vermutlich aber die politisch gleichgeschalteten Presse überhaupt.

Es wird Zeit, dies zu hinterfragen, denn Mann und Weib sind in ihrem Menschsein keineswegs gleich. Sie sind nicht nur ungleich in ihrer geschlechtlichen Ausprägung (m/w); sie sind auch nicht in gleichem Maße Mensch. Gerade in der Presse kursieren ja Formeln wie "...davon betroffen waren auch Frauen und Kinder." Häufig also werden Weiber und Kinder in einem Atemzug genannt, Männer und Kinder niemals. Weiber werden aber auch z.B. vor Gericht viel mehr als Männer wie Kinder behandelt. In der Wirtschaft übrigens auch: sie gelten als leichter beeinflußbar.

Es kann also nicht verwundern, daß während der längsten Zeit der menschlichen Kulturgeschichte der Mann als das Urbild des Menschen gesehen wurde. Der Mann hat ein stärker ausgebildetes Ich, eine ausgeprägtere Identität, als Individualität eine größere statistische Abweichung. Diese ist meßbar, also nicht zu bezweifeln.

Was hat es nun zu bedeuten, wenn das "Urbild" des Menschen heute als weiblich dargestellt wird? Zunächst einmal, ungeachtet aller politischen Absichten, bedeutet es, daß das Menschsein selbst in Frage steht. Der Mensch - nicht das Tier - evoluiert. Der Mensch muß sein Ich immer wieder selbst finden, weil er es nie endgültig "hat".

Die Abbildung des urbildlichen Menschen als weiblich ist also Ausdruck einer gegenwärtigen tiefen Verunsicherung. Diese Verunsicherung ist als Tatsache unbezweifelbar. Daß daraus auch politisches Kapital geschlagen wird, und dies vielleicht in Verflechtung mit antichristlichen Mächten, das wäre gesondert zu diskutieren.

trel

Na der Logik ist ja der Osten Deutschland entmenschlicht. Da wohnen mehrheitlich Tiere!

Bahaar Yaldar ⌂ @, Lahore | Pk, Sonntag, 16. August 2015, 12:38 (vor 677 Tagen) @ trel

Es gibt zu viele Männer in Ostdeutschland oder eigentlich zu wenig Frauen, jedenfalls ist die „Männerüberschussquote“ in den ländlichen, entvölkerten Regionen auf dem Gebiet der früheren DDR europaweit ohne Beispiel. Hier kann nicht einmal die gegenwärtige Zuwanderung helfen, denn da ist die „Männerüberschussquote“ ähnlich hoch. Unter den Asylbewerbern sind nur ungefähr 25 Prozent weiblich.

Doch zurück in den Osten. Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat die interessante Studie „Not am Mann – Von Helden der Arbeit zur neuen Unterschicht?“ von Steffen Kröhnert und Reiner Klingholz herausgegeben.

http://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Studien/Not_am_Mann_Webversion.pdf

Schon die Ankündigung bringt es in den ersten Zeilen auf den Punkt: “Seit dem Fall der Mauer haben über 1,5 Millionen Menschen ihre alte Heimat in den neuen Bundesländern verlassen — rund zehn Prozent der Bevölkerung zum Ende der DDR-Ära. Gegangen sind vor allem junge, qualifizierte und weibliche Personen. In der Altersklasse der 18- bis 29-Jährigen fehlen insbesondere in den entlegenen, wirtschafts- und strukturschwachen Regionen die jungen Frauen. Entsprechend herrscht dort ein Männerüberschuss von 25 Prozent und mehr. Diese Frauendefizite sind europaweit ohne Beispiel. Selbst Polarkreisregionen im Norden Schwedens und Finnlands, die seit langem unter der Landflucht speziell von jungen Frauen leiden, reichen an ostdeutsche Werte nicht heran.“

Scheinbar läuft hier eine Artenteilung. Wenn die Ostdeutschen es nun zügig schaffen würden, aus ihren Bundesländern Frauenhäuser, GenderGagas und Linksgrüne zu vertreiben, wäre das ein Signal an ganz Deutschland. Nicht zuletzt scheint der Männerüberschuss eine mögliche Ursache dafür zu sein, dass der Widerstand durch ostdeutsche Bürgerrechtler (siehe Pegida) getragen wird.

Der Austausch dummer Deutscher (Feministinnen, Linke, Grüne etc.) gegen intelligente Ausländer ist ausdrücklich zu befürworten und als Bereicherung zu betrachten.

Das Feindbild "Frau" wird bei den linken Gutmenschen bald präsent.

Steffen B., Sonntag, 16. August 2015, 13:54 (vor 676 Tagen) @ Bahaar Yaldar

Mann kann der vom Bundesfamilienministerium im Rahmen des “Kampf gegen Rechts” geförderten “Amadeu Antonio Stiftung” nicht vorwerfen, ihre Feindbilder zu verbergen. Wo andere ihre antideutschen Ziele hinter Begriffen wie “Vielfalt” und “Weltoffenheit” verstecken oder vorgeben, für Gleichheit und gegen Diskriminierung einzutreten, sagt man hier offen, gegen wen sich dieser Aktivismus eigentlich richtet.

Die Leiterin der Stiftung, Anetta Kahane, hatte vor einigen Wochen bereits “Weiße” in Deutschland als Problem bezeichnet, das durch demographische Ausdünnung und Auflösung gelöst werden müsse.

Marjan Parvand, eine Mitarbeiterin bei “ard-akuell”, legt nun nach und beschreibt die “Problematik” deutscher Medien. Diese bestehe darin, daß es dort zu viele “Biodeutsche” gäbe, und zwar konkret “weiße Männer, verheiratet, christlich geprägt, mit ein oder zwei Kindern.

Wie Frau Parvand das Deutschenproblem lösen will, verrät sie zwar nicht, aber ihre Ausführungen sind dennoch hilfreich, weil sie erkennen lassen, wer das eigentliche Ziel darstellt. Hinter der Fassade angeblich angestrebter “Vielfalt” und “Toleranz” verbirgt sich ein Kampf gegen alles, was deutsch ist. Wer immer noch behauptet, daß die staatlich propagierte und geförderte Antidiskriminierungsideologie im Interesse der Deutschen läge, sollte auf solche Äußerungen verwiesen werden.

Deutsche Frauen sind vom Feindbild übrigens nicht ausgenommen, werden jedoch vorläufig noch geschont, solange man sie gegen die “biodeutschen weißen Männer” instrumentalisieren kann. Danach werden auch jene deutschen Frauen, die sich dafür benutzen lassen, erkennen müssen, daß sie in den Augen von Personen wie Kahane nur lästige “Biodeutsche” sind, die im Weg stehen und der angestrebten “Vielfalt” Platz zu machen haben, wenn sie nicht des “Rassismus” bezichtigt werden wollen.

Ansonsten würden wir uns freuen, wenn man bei der Stiftung noch etwas inklusivere Darstellungen verwendet und auch heidnische weiße Männer wie uns in ihre Feindliste mit aufnimmt.

https://wissenschaft3000.wordpress.com/2014/03/20/der-gelenkte-irrsinn-als-methode/

Fazit: Der Feminismus wird zum Schluss die Frauen fressen!

Folgerungen aus dem Mann-Weib-Mißverhältnis in Mitteldeutschland

trel ⌂, Sonntag, 16. August 2015, 15:08 (vor 676 Tagen) @ Bahaar Yaldar
bearbeitet von trel, Sonntag, 16. August 2015, 15:29

http://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Studien/Not_am_Mann_Webversion.pdf

Danke für den Hinweis auf diese Studie!

Besonders interessant ist das Kapitel 6: "Warum gehen die Frauen - und warum bleiben die Männer?" ab Seite 48.

Sehr vereinfacht läßt sich folgende Antwort geben:

  • Der Anteil an weiblichen Lehrern ist überall immer höher geworden. Es ist aber erwiesen, daß weibliche Lehrer den Jungen pädagogisch nicht gerechtwerden. Daraus resultieren vorwiegend männliche Bildungsversager.
  • In Mitteldeutschland dominieren männlich betonte Branchen (Baugewerbe, Forst- und Landwirtschaft), weniger moderne Dienstleistung. Männer können sich dort immer noch entfalten, aber mit geringem Einkommen.
  • Nun aber heiraten Weiber nach wie vor ganz vorwiegend "nach oben", kaum "nach unten". Die Männer, die sie wollen, also die mit höheren Bildungsabschlüssen oder höherem Einkommen, finden sie nur noch im Westen. Darum wandern sie aus.

Mit gewissem Recht kann also gesagt werden, daß Weiber anpassungsfähiger sind als Männer. Das darf freilich nicht als Zeichen einer weiter gediehenen weiblichen Evolution mißverstanden werden, denn auch Tiere, und gerade sie, sind anpassungsfähig. Hätte es eine fortgeschrittene weibliche Evolution gegeben, wie von Frau Pieper einst behauptet, dann hätten sich Weiber von ihrem Drang, nach oben zu heiraten, emanzipiert. Sie haben es nicht. Und gerade ihre Orientierung nach oben zeigt ja, daß sie einer Ergänzung bedürftig sind. Allein wirtschaftliche Gründe können das nicht sein. Diese Weiber haben ja, gerade wegen ihrer besseren Ausbildung, genug Einkommen. Es ist vielmehr der natürliche weibliche Mangel an Ichhaftigkeit, Individualität und geistig-moralischer Selbständigkeit, welcher sie ihren Blick "nach oben" richten läßt. Männer haben die wesenhafte Evolutionshöhe, also die Menschlichkeit bereits erreicht, die ihnen erlaubt, sich mit Wesen zu verbinden, zu denen sie nicht hinaufschauen.

Das geschlechtliche Gefälle wird aber auch im Westen geringer - mit der Folge, daß dafür das Armut-Reichtum-Gefälle immer größer wird, weil ja kaum noch Ehen zwischen z.B. einem Chefarzt und einer Sekretärin zustandekommen. Und eine Chefärztin wird nunmal keinen Azubi heiraten. Die Einkommensschichten bleiben also unvermischt.

Insgesamt läßt sich sagen, daß die gegenwärtige Entwicklung nicht gegen die Ehre des Mannes spricht, wohl aber zum Nachteil des Menschen. Was nottut, sind männliche Lehrer, damit Jungen alle ihre Begabungen entfalten können, und dies zum Vorteil nicht nur für sich selbst, sondern für die Menschheit.

Macht Schluß mit der Östrogen-Schwemme in den Schulen, vor Allem in den Grundschulen!

trel

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