Avatar

Schäubles genialer Vergleich: Die Fremden-Invasion als gefährliche Lawine

admin @, Donnerstag, 12. November 2015, 12:07 (vor 621 Tagen)

Der Finanzminister hat die Einwanderung mit einer Lawine verglichen. Der "Spiegel"-Angestellte Roland Nelles ist ihm dafür sehr böse, oder er tut so, oder er muß so tun, als sei er es.

Zitat:

Wer schon einmal in den Alpen eine Lawine gesehen hat, weiß um deren zerstörerische Kraft. Lawinen wälzen alles nieder, Bäume, Häuser. Sie begraben Menschen unter sich, sie töten.

Nun hat Wolfgang Schäuble die Flüchtlinge, die nach Deutschland und Europa kommen, mit einer solchen Lawine, also mit einer Naturkatastrophe, verglichen. "Ob wir schon in dem Stadium sind, wo die Lawine im Tal unten angekommen ist, oder ob wir in dem Stadium im oberen Ende des Hanges sind, weiß ich nicht", sagte Schäuble bei einer Veranstaltung in Berlin.

Das ist ein falsches, ein gefährliches Bild - und das sollte er als langjähriger Minister wissen. Das ist die Sprache der Aufwiegler und Fremdenfeinde. Das ist schlicht: eine Entgleisung.

---------------

Doch die Leser, deren Kommentare diesmal veröffentlicht wurden, sind sich einig: Der Mann hat recht.

Hier einige der Kommentare:

------------


6. 529
otto_iii heute, 10:33 Uhr
Frau Merkel behauptet - im Einklang mit Herrn Augstein, Herrn Lobo und vielen anderen - doch immer wieder, man könne die Menschen, die unbedingt nach Deutschland wollen unter keinen Umständen an den Grenzen aufhalten. Dies sei unmöglich, selbst wenn man das wollte. Mit dieser Argumentation einer angeblichen Alternativlosigkeit und Unabwendbarkeit hat sie den Assoziationen mit Fluten, Lawinen, Strömen oder sonstigen unaufhaltsamen Naturkräften doch selbst den Boden bereitet.


10. Schäuble liegt genau richtig - genial
Gruß aus der Schweiz heute, 10:35 Uhr
Der Finanzminister ist einfach genial! Merkel ist die unvorsichtige Skifahrerin. Das hat sie im Übrigen schon letztes Jahr im Engadin bewiesen, als sie sich allen Ernstes beim Langlaufen verletzt hatte. Das schafft nicht einmal meine Mutter. Und die gegenwärtige Völkerwanderung ist sehr gut mit einer Lawine vergleichbar. Es geht längst nicht mehr um Asyl für direkt und persönlich Verfolgte. Es geht um grenzenlose Zuwanderung zum attraktivsten System. Was machen wir in der Schweiz, wenn Lawinen drohen? Wir ergreifen Maßnahmen, dass die Lawinen gar nicht erst ins Rollen kommen, wir lenken Lawinen um und wir ziehen die fehlbaren Skifahrer aus dem Verkehr.

-----------------

Das waren, der Kürze halber, nur zwei Kommentare. Es gibt viele andere, die es auf den Punkt bringen. Ich könnte es nicht besser, darum enthalte ich mich einer eigenen Bewertung.

admin

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum