Christenverfolgung in Deutschland durch "Flüchtlinge".

trel ⌂, Montag, 09. Mai 2016, 17:24 (vor 442 Tagen)
bearbeitet von trel, Montag, 09. Mai 2016, 23:26

Siehe etwa den Bericht in der JF: Hilfswerke beklagen Übergriffe auf christliche Asylsuchende.

Oder den Kurzbericht zur Lage christlicher Flüchtlinge in Deutschland von "Open Doors", einer Organisation "im Dienst der verfolgten Christen weltweit".

Ich erwähne diese Berichte nicht, um, wie einem ja durch die Staatsmedien reflexhaft unterstellt wird, "Stimmung zu machen gegen Hilfesuchende". Stimmungen entstehen in jedem Falle. Worauf es ankommt, ist, sich zu informieren. Nur ist das gar nicht so leicht, wenn die Staatsmedien uns die Informationen vorenthalten. Man muß da eigenständig recherchieren.

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Einfügung:

Mittlerweile, d.h. um 18:37, hat auch der "Spiegel" einen Bericht hierzu veröffentlicht. Der Titel: "Christen klagen über Schikanen in Flüchtlingsheimen" verharmlost allerdings die Situation der betroffenen Christen. Es handelt sich nicht um Schikanen, sondern um massive Übergriffe.

Zitat:

"Das sind keine Einzelfälle, ich kenne keine Unterkunft von Garmisch bis nach Hamburg, wo wir nicht auf solche Fälle gestoßen sind", sagt Paulus Kurt vom ZOCD. "Ich habe Familien gesehen, die wegen Bedrohung freiwillig wieder zurückgekehrt sind."

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Warum aber haben die gegenwärtig Herrschenden kein Interesse an der obiger Meldung? Nun, das Christentum bezeichnet eine neue Evolutionslinie; die Verbreitung eines neuen, in Christo wiedergeborenen Menschen. Dieser "Neue Adam" - so nennt Paulus ihn - hat die geistgezeugte Anlage (!) zu einem unsterblichen Leben; er wird die Folgen des Sündenfalls, nämlich Mühe, Leiden und Tod - somit auch die Sexualität - letztlich überwunden haben. Doch gibt es antichristliche Mächte, welche in Christus ihren Feind sehen und den Neuen Menschen nach Möglichkeit verhindern wollen. Für eine Zeitlang werden sie diese Chance auch bekommen.

Wir stehen also am Scheideweg. Und das bedeutet Krieg. Kein konventioneller Krieg, vielmehr ein solcher, wie ihn die Apokalypse des Johannes bildlich umschreibt. Dieser Krieg "Aller gegen Alle" muß in seiner vollen Ausprägung nicht morgen sein, auch noch nicht in tausend Jahren, aber wir gehen unweigerlich auf ihn zu - solange, bis jeder von uns seine Entscheidung unumkehrbar getroffen haben wird.

Es muß sich ein jeder Christ heute fragen: Bin ich in Zukunft bereit, dem Gottes- und Menschensohn auch unter schwierigsten Umständen zu folgen - oder werde ich ihn verleugnen? Bin ich überhaupt reif für eine höhere Evolutionsstufe? Es reicht ja nicht, den guten Willen zu haben. Es kann ja auch nicht Jeder eine höhere Schulbildung abschließen, trotz gutem Willen und viel Fleiß. Ein guter Grundschulabschluß kann die bessere Lösung sein.

Darum halte ich es auch für falsch, den Nichtchristen mit der Hölle zu drohen. Versteht man unter der Hölle einen Ort der Qual, dann kann gerade der Wille, hoch hinaus zu wollen, zur Hölle werden. Versteht man dagegen unter Hölle den Ort der Gottferne, also ein Abstellgleis der Evolution, dann kann man sich in einer solchen Hölle durchaus einrichten. Die Tiere tun es ja auch. Sie sind aus der Evolution, die dem Menschen einmal zuteil wurde, herausgefallen. Jetzt stehen wir Menschen wiederum an einen Scheideweg.

trel

Christenverfolgung in Deutschland durch "Flüchtlinge".

Bernhard @, München, Dienstag, 10. Mai 2016, 15:05 (vor 441 Tagen) @ trel

Nun, Thomas,

für mich stellt sich hierbei immer die Frage: Wer verfolgt welches Christentum? -

Tragen nicht insbesondere die konfessionellen Kirchen die Hauptschuld daran, dass das wahre Christentum von den meisten Menschen völlig verkannt und verständlicherweise abgelehnt, gar verachtet wird? Denn faktisch wird vielfach nicht das eigentliche Christentum missbilligt, sondern dasjenige, was die Kirchen seit beinahe zweitausend Jahren als Christentum "gelehrt" und weltweit verbreitet haben.

Freilich, es kommt entscheidend auch auf die individuelle Geisteshaltung und innere Reife der einzelnen Menschen an; berüchtigte "Ketzer" fanden zum wirklichen Christentum trotz der konfessionellen, höchst suggestiven Indoktrination durch ihre "christliche" Erziehung. Die meisten Menschen hingegen haben die Stufe der spirituellen Reife eben (noch) nicht erreicht, und sofern ihnen nicht die Gnade der Einweihung zuteil wird, sollte gerade deren Blick auf die Wahrheit gelenkt werden, wenn ein eso-terisches Erkennen und Wahr-haben des echten Christus-Impuls stattfinden soll. Diese große religionspädagogische Aufgabe hat insbesondere die mächtigste Institution, der diese aufgetragen worden war, nicht nur nicht erfüllt, sondern deren Mission mit aller Gründlichkeit verhindert.. -


Schönen Gruß!

Bernhard

Christenverfolgung in Deutschland durch "Flüchtlinge".

trel ⌂, Dienstag, 10. Mai 2016, 15:47 (vor 441 Tagen) @ Bernhard
bearbeitet von trel, Dienstag, 10. Mai 2016, 15:55

Tragen nicht insbesondere die konfessionellen Kirchen die Hauptschuld daran, dass das wahre Christentum von den meisten Menschen völlig verkannt und verständlicherweise abgelehnt, gar verachtet wird? Denn faktisch wird vielfach nicht das eigentliche Christentum missbilligt, sondern dasjenige, was die Kirchen seit beinahe zweitausend Jahren als Christentum "gelehrt" und weltweit verbreitet haben.


Hallo Bernhard,

was das Versagen der Kirchenfürsten betrifft, so kann man einerseits sagen: "Die sind schuld, daß die Menschen nicht mehr zu Christus hinfinden." Man kann ebenso sagen: "Wir haben die Kirchenfürsten, die wir verdienen; ihre Fehlhaltung war immer schon unsere Fehlhaltung."

Die Kirche ist der spirituelle und soziale Leib Christi. Und so wie der physische Leib Christi vielfältig verletzt wurde durch Geißelung und Dornenkrönung, und seine Wunden auch nach der Auferstehung noch sicht- und fühlbar blieben, so ist eben auch der spirituelle und soziale Leib verwundet. Was soll man ihm vorwerfen?

Man kann, ja man muß sich an einem kranken Leibe stören. Aber ihm eine Schuld zuweisen, das ist offenbar nicht zielführend. Also wird auch Christus die Kirche nicht für schuldig erklären.

Christus, der unschuldig war, nahm die Schuld der Menschen - aller Menschen! - auf sich. Auch die Schuld derjenigen Menschen, die ihn gekreuzigt haben. So wie die Verfechter der Holocaust-Religion uns ewige Schuld und Verzweiflung an der Zukunft aufbürden wollen, so hat Christus uns immerwährende Hoffnung und Befreiung von der Schuld gegeben.

Wer krank an Leib und Seele ist, wird versuchen, sich zu heilen oder heilen zu lassen. Das gebietet schon die wohlverstandene Selbstliebe, gemäß der Forderung: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

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Zur Verdeutlichung:

  • Das christliche Prinzip lautet: "Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."
  • Das holocaust-religiöse Prinzip lautet: "Vergebt ihnen niemals, denn sie wußten oder hätten wissen müssen, was ihre Herrschenden taten."

Der Widersacher des Menschen wird biblisch bezeichnet als Ankläger, und dies sowohl im Buch Hiob als auch in der Offenbarung des Johannes, und wahrscheinlich auch anderswo. Darauf bin ich durch Tombergs Bücher aufmerksam geworden. Siehe etwa Off. 12,10:

Gestürzt ist der Verkläger unserer Brüder. Er kann sie nun nicht mehr Tag und Nacht verklagen vor dem Angesichte Gottes.

So also, wie der Satan unser Ankläger ist vor Gott, so ist Christus unser Fürsprecher vor Gott. Und als Christen müßten wir die Haltung Christi, nicht des Satans übernehmen.

Grüße!
Thomas

Christenverfolgung in Deutschland durch "Flüchtlinge".

Bernhard @, München, Dienstag, 10. Mai 2016, 17:23 (vor 441 Tagen) @ trel

"...denn sie wissen nicht, was sie tun!" -

Diese Rechtfertigung lasse ich ja gerade denen zukommen, die durch die falsche Lehre fehlgehen und eben hierdurch un- bzw. anti-christlich werden!

Ich stelle den fanatischen christ-verächtenden Moslem und den erz-konservativen anthroposphiefeindlichen Katholiken mit den Richtern des verurteilten Christus in eine Reihe...

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