ein bemerkenswerter Beitrag auf facebook

bibel, Mittwoch, 18. Mai 2016, 23:25 (vor 519 Tagen)

Guten Tag trel

Heute ist mir auf facebook ein Beitrag gemeldet worden, als "bedenklich". Ich halte ihn aber für bemerkenswert. Er setzt sich aus verschiedenen Einträgen zusammen, welche ich hier zusammen kopieren werde. Die jeweiligen links sind sehr interessant.

erster Beitrag zum Thema "Transvestitismus":

Die "Nazi-Horror-Picture-Show"!

Ein nicht mehr ganz neuer Artikel zum Thema Nazis-SS und Transvestitismus:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14319633.html

Doch woher kommt diese "Verbindung", wie sie in dem Artikel geschildert wird? Und gibt es sie heute noch...oder wieder?

drei Kommentare, erstellt vom selben Autor:

1. Weshalb wollen Männer sich wie Frauen kleiden? Und tun sie dies freiwillig, oder werden sie in diese "Rolle" gedrängt? Falls ja, von wem?

Dieser Artikel gibt einen ersten Hinweis: http://flexikon.doccheck.com/de/Transvestitismus

"Laut tiefenpsychologischer Ansicht handelt es sich um eine Störung der Geschlechtsidentität, die zu einer Identifizierung mit dem Gegengeschlecht und zu einer Verleugnung des eigenen Geschlechts führt. Aus lerntheoretischer Sicht ist Transvestitismus eine Folge einer bereits in der Kindheit stattgehabten Konditionierung. "

2. Wer ist von dieser "Konditionierung" betroffen? Meist sicher Jungs, die durch ihre feministisch ideologisierten Mütter beeinflusst werden. Sie sollen "androgyne" Menschen werden und der Mutter später dazu dienen, ihre feministischen Machtgelüste in der Welt durchzusetzen. Männliche Transvestiten sind deshalb oft ganz "pflichtbewusste" Bürger, arbeiten nicht selten im Sicherheitsbereich oder bei der Justiz. Die moderne SS der Feministinnen! Vollgestopft mit Drogen und oft ziemlich aggressiv...solange die Wirkung der Droge anhält.

3. Und wie ist es zu erklären, dass es die Frauen waren, die sich zu Zeiten der ersten feministischen Welle so männlich, oder eben "androgyn" geben wollten? Lili Marleen war nur eine davon, Meret Oppenheim eine andere. Wie steht es mit Verbindungen zu anderen, sexuellen Störungen, wie zum Beispiel dem Sadomasochismus? Bei Meret Oppenheim sehr augenscheinlich und auf diversen ihrer Fotos deutlich zu sehen. Wie werten wir ihre Bilder, insbesondere die Unterdrückung durch die eigene Mutter oder ihre "doppelgesichtigen" Selbstportraits? Eigentlich ein klarer Hinweis auf die innere Zerrissenheit, oder die Schizophrenie.

Heute scheint der Transvestitismus bei den Frauen bereits zum Alltag zu gehören. An einem Tag kleiden sie sich wie junge Mädchen in bunten Röckchen, am anderen Tag wie ein Kerl in Latzhosen und Gummistiefeln, am nächsten Tag gehen sie als Gentelmen im Nadelstreifenanzug. Sind es nur harmlose "Verkleidungsspielchen", wie man es uns bei den Transvestiten glauben machen will, oder ist es eine multiple Persönlichkeitsstörung, die sich hier zeigt? Was hat diese Menschen zerbrechen lassen? Die moderne Zeit und ihre Anforderungen? Die lieblose Kindheit vor und nach den beiden Weltkriegen? Oder der Feminismus und seine "Anweisungen", wie eine Frau zu sein hat? Entwurzelte und der Natur entfremdete Wesen einer durch falsche Ideologien manipulierten, kalten Welt? Einer Welt ohne Gott...ohne Liebe? So wie von Max Picard in seinem Buch "Die Flucht vor Gott" beschrieben...1935?

http://www.zvab.com/.../die-flucht-vor.../autor/max-picard/

Soweit der erste Beitrag mit Kommentaren. Nach zwei Beiträgen mit Musik und religiösem Inhalt, folgt dann dieser Beitrag, welcher ganz offensichtlich eine Art von Auflösung zum ersten Beitrag sein soll:

Gestern habe ich mich wieder einmal, nach vielen Jahren, über das Thema "Mutter-Sohn Inzest" informiert. Hier meine Erkenntnisse, begleitet von einigen Literaturhinweisen:

1. Google findet massenhaft Pornos zu diesem Thema! Für welches Zielpublikum sind die wohl gemacht?

http://www.psychosozial-verlag.de/…/c…/1000/products_id/2366

2. In diversen Artikeln und Studien wird das Thema nun behandelt. Die geschätzte Betroffenenrate reicht von 2-30%! Aufgrund der Tabuisierung des Themas rechnen einzelne Studien sogar mit höheren Zahlen. Die sexuellen Übergriffe beginnen meist im frühen Kindesalter und dauern bis zum realen Inzest in der Pubertät und im Erwachsenenalter an. Im Falle von alleinerziehenden Müttern liegt die Rate deutlich höher als im Durchschnitt.

http://www.psychosozial-verlag.de/…/c…/1000/products_id/2296

3. In Internetforen wird über den "Mutter-Sohn Inzest" mittlerweile sehr offen geschrieben. Es melden sich sowohl die kriminellen Mütter, wie auch die Opfer zu Wort. Auffallenden ist, dass sich beide Seiten offenbar nicht bewusst sind, dass es sich hierbei um ein Verbrechen handelt, welches mit mehreren Jahren Zuchthaus bestrafft wird. Im Gegenteil, der "Mutter-Sohn Inzest" wird beinahe ausnahmslos positiv dargestellt und der Sex als "wunderschön" bezeichnet!

http://www.psychosozial-verlag.de/…/…/17000/products_id/6727

4. In mehreren europäischen Ländern kam es in den letzten 10 Jahren zu Versuchen der Regierungen, das Inzestverbot zu lockern oder es gar ganz abzuschaffen. Alle diese Regierungen waren zu dem Zeitpunkt weiblich dominiert.

Einige Fragen bleiben aber weiterhin offen. Weshalb wird der "Mutter-Sohn Inzest" in der Gesellschaft nicht geächtet, so wie dies beim "Vater-Tochter Inzest" der Fall ist? Sind sich die kriminellen Mütter ihrer Schuld bewusst und dient ihnen der "Mutter-Sohn Inzest" nebst der Befriedigung ihrer sexuellen Begierde auch noch zu anderen Zwecken? Welches sind die Folgen für die Opfer? Leiden sie später an sexueller Desorientierung, Homosexualität, Pädophilie, Transvestitismus und anderen psychischen Störungen? Werden sie im Erwachsenenalter in ihren eigenen Familien zu Tätern? Wie lange ist der "Mutter-Sohn Inzest" schon in dem Ausmasse verbreitet und hatte er bereits gravierende Auswirkungen? Sind sogenannte "Nachzüglerkinder" allenfalls Produkt einer inzestuösen Beziehung der perversen Mutter zu einem älteren Sohn (inkl. der oftmals auftretenden Missbildungen) und nicht die leiblichen Kindes des Ehemannes?

http://www.psychosozial-verlag.de/…/cP…/1000/products_id/658

Ich habe dies hierher kopiert, weil ich aus alten Beiträgen hier entnehme, dass dieser Autor auch hier schon aktiv war, vor längerer Zeit. Er sieht offenbar einen Zusammenhang zwischen Mutter-Sohn Inzest und dem Auftreten von sexuellen Auffälligkeiten. Mit seinen Querverweisen durch die angegeben Literatur weist er jedoch auf etwas weitaus Beunruhigenderes hin. Jedenfalls weisen die Kurztexte zu den jeweiligen Büchern darauf hin. Eine Art von Manipulation und man könnte schon beinahe sagen "Abrichtung" des Männlichen, wie es die Nazis bereits betrieben hatten.

Ich möchte Sie fragen, was Sie von der Sache halten. Eine solche, weit verbreitete Manipulation, mit Hilfe von frühkindlicher Konditionierung, auch durch sexuelle Übergriffe und Inzest, käme einer Verschwörung gleich.

mit Gruss
Maria Gustavo

korrupte links

bibel, Donnerstag, 19. Mai 2016, 14:38 (vor 518 Tagen) @ bibel

ein bemerkenswerter Beitrag auf facebook

trel ⌂, Donnerstag, 19. Mai 2016, 15:51 (vor 518 Tagen) @ bibel

Ich möchte Sie fragen, was Sie von der Sache halten. Eine solche, weit verbreitete Manipulation, mit Hilfe von frühkindlicher Konditionierung, auch durch sexuelle Übergriffe und Inzest, käme einer Verschwörung gleich.

Was soll ich dazu sagen? Die ganze Thematik liegt mir persönlich fern. Ich kenne keinen Transvestiten persönlich, habe auch nur wenige Transvestiten in meinem Leben - aus Abstand - gesehen.

Der alte Spiegel-Artikel ist mir, offen gesagt, zu lang, als daß ich ihn ganz hätte lesen wollen. Er scheint ein Thema zu behandeln, das nur wenige "Spezialisten" interessieren wird.

Was mir viel mehr auffällt, ist die Vielzahl schlampig gekleideter Männer. Selbst in den Kirchen zum sonntäglichen Gottesdienst sieht man fast nur noch Männer in Jeans, Turnschuhen, und in Parkas oder Kapuzenpullover. Das ist nicht gerade erhebend.

Hinter dieser Selbst-Vernachlässigung scheint sich mir eine allgemeine spirituelle Hoffnungslosigkeit zu verbergen. So wie jemand, der sich falsch ernährt, bald schlaff und alt aussieht, so verliert der Mensch, der den geistigen Halt verliert, auch an "Haltung". Er wird dann zugänglich schlechten Einflüssen, die "von unten" kommen, von der Mutter, aus der Vergangenheit. Christlicher Glaube ist auf die Zukunft gerichtet - auf den Vater!

Gruß
trel

ein bemerkenswerter Beitrag auf facebook

bibel, Donnerstag, 19. Mai 2016, 21:36 (vor 518 Tagen) @ trel

Ich hatte persönlich wohl auch wenig Kontakt zu Transvestiten. Obwohl man dies ja nicht mir Sicherheit wissen kann. Interessant finde ich den Hinweis auf die frühkindliche Konditionierung, welche offenbar auch unter den Nazis angewendet wurde. Ein Langzeitprojekt, wie mir scheint. Es würde darauf hindeuten, dass die Nazis, resp. deren Ideologie schon lange vor dem realen Auftauchen des Nationalsozialismus existiert hatte. Denn diese Kinder mussten ja 1936 schon junge Männer sein.

Was die Kleidung in der Kirche betrifft, so habe ich damit kein Problem. Es gehen Reiche und Arme zur Kirche und man kleidet sich so, wie es eben möglich ist. Nicht alle haben das Geld für schicke Kleider. Ich verstehe auch das entsprechende Gleichnis von Jesus nicht in diesem Sinne. Es geht ihm dabei wohl eher um die innere Haltung der Hochzeitsgäste, schliesslich wurden diese ja von der Strasse und auch von den Feldern geholt und waren wohl nicht immer für eine "weltliche" Hochzeitsfeier gekleidet.

Die Vorgänge in Europa, welche ich aus der Ferne etwas beobachten kann, besorgen mich zunehmends. In Frankreich scheint es nahezu zu einem Bürgerkrieg gegen die Staatsgewalt zu kommen! Gut, diese ist daran sicher nicht unschuldig und Korruption fördert das Vertrauen in den Staat keineswegs. Trotzdem ist es befremdlich zu sehen, wenn Polizisten in ihrem Auto so krass angegriffen werden. Aber auch interessant zu sehen, wie ruhig die beiden dabei blieben. Sie schienen keine Angst zu haben. Weshalb? War die Szene "gestellt" oder hatten die beiden entsprechende Medikamente eingenommen?

Die Lunte brennt jedenfalls, egal wer sie nun angezündet hat. Kravalle und Unruhen sind Wasser auf die Mühlen der "Sicherheitsfanatiker" und es muss deshalb auch immer damit gerechnet werden, dass solche Umstände mehr oder weniger bewusst herbeigeführt werden, oder zumindest deren Entstehen nicht verhindert wird. Ganz ähnlich wie beim islamistischen Terrorismus, welcher doch letztlich den westlichen Staaten den Vorwand liefert, in der arabischen Welt "einzugreiffen".

mit Gruss
Maria Gustavo

PS: Ich gehöre übrigens zu einer Gruppe von mystisch interessierten Menschen, welche sich über die Grenzen der Religionen hinweg zusammen geschlossen haben. Wir haben viele Freunde, auch auf facebook, welche uns mit Informationen versorgen. Das Bild, welches sich daraus ergibt, ist erschreckend! Auch in diesem Forum finden wir immer wieder interessante Hinweise, wie auch auf Ihren anderen Seiten.

Kleidung in der Kirche u.A.

trel ⌂, Freitag, 20. Mai 2016, 00:00 (vor 518 Tagen) @ bibel

Es gehen Reiche und Arme zur Kirche und man kleidet sich so, wie es eben möglich ist. Nicht alle haben das Geld für schicke Kleider.

Hier muß ich widersprechen! Anständige Kleidung - ich meine nicht "schicke" Kleidung, die gehört sowie nicht in die Kirche - ist auch für die Ärmsten erschwinglich. Schwarze Sakkos und dazu passende Hosen, auch weiße Hemden und Krawatten bekommt man notfalls in den öffentlichen Kleiderstuben für ganz wenig Geld. Und selbst derjenige, für den das keine Lösung ist - für mich zum Beispiel, weil ich für heutige Verhältnisse sehr schlank bin -, kann z.B. bei C&A wirklich billig neue, gut aussehende Sachen kaufen. Mein schwarzes Sakko aus Leinen (nicht Kunststoff!) kostete dort 39 €, die Hose 19 €. Meistens hat man auch Freunde, die einem ihre alten Kleider überlassen.

Und zuletzt möchte ich daran erinnern, daß auch die ärmsten Bauern früher für den Kirchgang ihre Sonntagskleidung trugen. Es hieß, man müsse den Sonntag heiligen, also ernstnehmen. Arbeitskleidung ist nur nötig, wenn man wirklich arbeitet.

Nun gut, ich habe früher auch alle Laster durchprobiert. Zu einem Mann, der auch äußerlich etwas auf sich hält, bin ich erst viel später geworden. Ich meine jedenfalls, daß die äußere Selbstgestaltung auch für die geistige Welt nicht ohne Bedeutung ist.

Ich verstehe auch das entsprechende Gleichnis von Jesus nicht in diesem Sinne. Es geht ihm dabei wohl eher um die innere Haltung der Hochzeitsgäste, schliesslich wurden diese ja von der Strasse und auch von den Feldern geholt und waren wohl nicht immer für eine "weltliche" Hochzeitsfeier gekleidet.

Für geladene Gäste, die sich keine angemessene Kleidung leisten konnten, wurde diese bereitgestellt. Dafür gab es auch das entsprechende Personal. In manchen Ländern wird das heute noch so praktiziert. Hochzeiten waren ja damals Ereignisse, die nur einmal im Leben stattfanden. Dafür wurde rechtzeitig auch gespart. Nicht zuletzt auch für die Verköstigung und eben auch die Einkleidung der Gäste.

-----------------

Die Vorgänge in Europa, welche ich aus der Ferne etwas beobachten kann, besorgen mich zunehmends.

Mich auch. In diesem Zusammenhang sollte man erwähnen, daß der Erste Weltkrieg für die weitaus meisten Menschen, auch Politiker mit Einblick, völlig überraschend einsetzte.

PS: Ich gehöre übrigens zu einer Gruppe von mystisch interessierten Menschen, welche sich über die Grenzen der Religionen hinweg zusammen geschlossen haben. Wir haben viele Freunde, auch auf facebook, welche uns mit Informationen versorgen. Das Bild, welches sich daraus ergibt, ist erschreckend! Auch in diesem Forum finden wir immer wieder interessante Hinweise, wie auch auf Ihren anderen Seiten.

Wir sollten darüber den Mut nicht verlieren. Angst führt zu Lähmung; das aber ist, anthroposophisch gesprochen, das Mittel, auf das Ahriman (biblisch: das Tier mit den zwei Hörnern) baut. Der "Krieg Aller gegen Alle" wird in jedem Falle kommen, und selbst wenn nicht: sterben müssen wir sowieso. Auch der Gottessohn ist durch den Tod gegangen.

Hoffnung, nicht als Illusion, sondern als Willenshaltung, das ist es, was wir brauchen.

Mit freundlichem Gruß!
trel

Nazi Erziehungsmethoden wieder aktuell

bibel, Freitag, 20. Mai 2016, 13:27 (vor 517 Tagen) @ trel

Meine Nachforschungen zu den beiden Erziehungsbüchern der Nazi haben interessante Erkennntisse gebracht. Die Methode scheint in gewissen Kreisen wieder sehr aktuell zu sein. Ich werde darüber berichten, sobald ich eine Zusammenstellung habe.

die Nazi Erziehungsmethoden der Johanna Haarer

bibel, Freitag, 20. Mai 2016, 14:18 (vor 517 Tagen) @ bibel

Sehr geehrter Herr trel

Nachfolgend einige Informationen zu Johanna Haarer und ihren "Erziehungstipps". Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass diese auch heutzutags immer noch angewendet werden. Weiter Verbinungen, insbesondere zu www.hagia.de werden wir erkunden. Hier ein erster Ausschnitt aus einem Artikel von 2012 (!):

"Auf dem empfehlenswerten Blog „Kreidfeuer“ finden wir als Zitat der Journalistin Birgit Kelle folgende, nur schwer erträgliche Meldung: … Stellen Sie sich vor, Sie sind unruhig, Sie schreien, Sie wollen nicht schlafen. Jemand wickelt Sie fest in eine Decke ein, fixiert Sie zusätzlich mit Tüchern, damit Sie sich nicht mehr bewegen oder gar befreien können. Damit Sie nichts mehr sehen können und keinen Kontakt mehr zur Umwelt aufnehmen können, wird Ihnen auch noch ein Tuch über den Kopf gelegt. Sie liegen dort so lange, bis Sie das Schreien aufgeben, also Ihr Wille gebrochen ist, oder Sie erschöpft einschlafen.

Sollten Sie vor lauter Schreien aus Versehen das Tuch auf Ihrem Kopf einatmen, können Sie sich selbst nicht davon befreien. Vielleicht ersticken Sie dabei. – Nein, das ist keine neue Foltermethode aus Guantanamo, sondern um die Einschlafübung für Kinder bis zwei Jahre im Kindergarten „Spatzennnest“ im thüringischen Altenburg.

Ans Licht gekommen sind die aktuellen Vorfälle durch den Bericht einer Praktikantin in der Einrichtung. Sie hatte das nicht etwa heimlich dokumentiert und an die Staatsanwaltschaft oder die Polizei gemeldet. Nein, sie hat den normalen Tagesablauf in der Krippe fein säuberlich in ihrem Praktikumsbericht beschrieben und mit Fotos dokumentiert. So wie Tausende andere Praktikanten im Land ihre Praktika schriftlich festhalten müssen und dann in der Schule abgeben. Erst dort waren die Lehrer entsetzt, was sie in der Dokumentation vorfanden. Sie benachrichtigten umgehend den Träger der Einrichtung. Jetzt sind die drei beschuldigten „Erzieherinnen“ fristlos entlassen, Staatsanwaltschaft und Ämter informiert, man bemüht sich um Schadensbegrenzung.

… Diese Kinder haben geschrien, geweint, jedes Mal. Deswegen hat man es ja getan. Sie sollten sich durch das Fixieren beruhigen. „Sie haben die Kinder beim Schlafen eingewickelt und zugeschnürt, damit sie ruhig bleiben“, sagte die zuständige Fachdienstleiterin des Landkreises Altenburger Land, Marion Fischer, am Freitag. Sie bestätigte auch die Tücher auf den Gesichtern. Das sogenannte „Pucken“, bei dem kleinen Kindern die Arme eng an den Körper gelegt und sie dann in eine Decke eingewickelt werden, sei legitim, erklärte Behördenleiterin Fischer. Das bestätigt übrigens auch der Geschäftsführer des Kindergartenträgers „Volkssolidarität“, Volker Kibisch. Das Pucken sei erlaubt, allerdings müssten die Erzieherinnen in der Nähe bleiben, um die Decken wieder zu lösen, sobald das Kind sich beruhigt habe. …"

Quelle: http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1928%3Adie-deutsche-mutter-und-ihr-erstes-kind

Weiter wird in dem Artikel folgende Schlussfolgerung gemacht:

"Der Mensch ohne Bindung an Kirche, Volk, Heimat, Familie, Partner, Kinder. Der Mensch ohne echte und tiefe Emotionen. Der Mensch, dessen einziges Glücksgefühl die (gewährte!) Befriedigung seiner Bedürfnisse ist. Der Mensch, der deshalb durch denjenigen manipulierbar ist, der sich ihn abhängig macht.

Wer es schafft, diesen bindungslosen Menschen an sich zu binden, der hat ihn in der Hand. Wer es schafft, die echten und tiefen Emotionen zu unterdrücken und durch oberflächliche, falsche, manipulierte Gefühle zu ersetzen, der kann ihn manipulieren. Wer Haarers und anderer (es gab viele Haarers!) Prinzipien befolgt, der hat ihn in der Hand, jenen in seiner Würde reduzierten Menschen, der gar nicht mehr weiß, wie unglücklich er ist, wenn ihm nur noch Arbeit, Konsum und Angepasstheit bleibt. Nur Zyniker würden jetzt sagen: dann sei er ja, wenn er nicht unglücklich sei, wenigstens zufrieden, wenn nicht gar glücklich.

Es ist zu fürchten, dass diejenigen, die Haarers und ihrer modernen Nachfolger Prinzipien nach wie vor vertreten, genau das so meinen.

Der Kampf für eine liebevolle Erziehung in Geborgenheit und Zuwendung, eine Erziehung in der behütenden Sicherheit der Familie aus Vater, Mutter und Kindern darf deshalb niemals, niemals aufgegeben werden. Es ist der Kampf um eine Zukunft in gottgegebener und in Gott gegründeter Menschenwürde."

Hier finden Sie weiter Hintergrundinformationen zu dieser "Frau" und ihrer Methode:

http://anita-wedell.com/index.php/offener-brief/anleitung-zur-kaltherzigkeit/
http://www.zeit.de/2005/29/Kinder_komma__Kinder
http://www.nido.de/artikel/interview-miriam-gebhardt/

zur Person:

http://www.kindergartenpaedagogik.de/1268.html

Wie Sie sehen können, sind die Artikel sehr aktuell und stammen aus unserem Jahrtausend!

Auffallend ist für mich, wie diese Bücher ganz offensichtlich als Ratgeber für Frauen (Mütter) geschrieben wurden, welche keinerlei Gefühle gegenüber ihren Kindern zu haben scheinen (ausser Hass vielleicht). Also gefühlskalte (frigide) Frauen, narzistisch gestörte Frauen, von Selbsthass zerfressene Frauen, das männliche Geschlecht verteufelnde Frauen...oder kurz gesagt: für Feministinnen!

Den aus dieser Erziehung entstehenden Männertyp kenne ich nur all zu gut. Wir finden sie heute als "Helfer" der Feministinnen in allen möglichen Machtpositionen bei Justiz, Polizei, Verwaltung und Regierung. Abgerichtete "Befehlserbringer", geködert mit Belohnungen im SM-sexuellen Bereich und mit Drogen!

mit Gruss
Maria Gustavo

Bei näherer Betrachtung relativiert sich Vieles

trel ⌂, Freitag, 20. Mai 2016, 17:34 (vor 517 Tagen) @ bibel
bearbeitet von trel, Freitag, 20. Mai 2016, 23:59

Auffallend ist für mich, wie diese Bücher ganz offensichtlich als Ratgeber für Frauen (Mütter) geschrieben wurden, welche keinerlei Gefühle gegenüber ihren Kindern zu haben scheinen (ausser Hass vielleicht). Also gefühlskalte (frigide) Frauen, narzistisch gestörte Frauen, von Selbsthass zerfressene Frauen, das männliche Geschlecht verteufelnde Frauen...oder kurz gesagt: für Feministinnen!

Ich habe mir vor vier Jahren Haarers Buch "Unsere kleinen Kinder" (1936, 6. Auflage 1940) aus einem Antiquariat zukommen lassen, und jetzt erstmalig etwas genauer hineingeschaut.

Bis jetzt habe ich darin nichts Schlimmes entdecken können. Im Gegenteil, es spricht viel - darf ich das so sagen? - liebendes Engagement heraus, und ihre Ratschläge, soweit ich sie gelesen habe, erscheinen mir allesamt sehr vernünftig. Z.B., was die Ernährung betrifft. Zwar fordert sie auch strenge Disziplin, etwa:

  • Zwischen ihren regelmäßigen Mahlzeiten bekommen unsere kleinen Kinder nichts zu essen!

Aber zeigt denn nicht gerade die sich ausbreitende Fettsucht unter den heutigen Kindern, was passiert, wenn die Disziplin aus der Erziehung verschwindet? Vielleicht ist es gerade das, was den Kindern heute fehlt: die (nicht nur liebende, sondern auch) strenge Hand!

Aufforderungen zu vermeidbarem Zwang habe ich nicht gefunden, im Gegenteil, Zitat:

  • Soll, darf oder muß man denn das Kind überhaupt zum Essen zwingen? Muß man es zwingen, bestimmte Speisen zu essen? Im Erziehungsteil erfährt die Mutter, daß das Essen vor allem niemals zum Kampf zwischen ihr und dem Kinde werden soll und daß es für des Kindes leibliche und seelische Gesundheit gleich wichtig ist, in Ernährungs- und Eßfragen nie auf ein falsches Gleis zu geraten. In diese Gefahr begibt man sich aber sehr leicht, wenn man zwingen will.

Und auf der folgenden Seite ein Beispiel:

  • Kinder überwinden ihre Abneigungen auch oft ohne jeden Zwang von selbst. Mein Junge war z.B. noch im dritten Lebensjahr nicht dazu zu bewegen, grünen Salat zu essen, auch nicht als er schon am Familientisch saß und alle anderen essen sah. Er hatte jene Abneigung vor Gemüseblättern, von der wir eben sprachen. Für gekochtes Gemüse wie z.B. Spinat hatten wir sie schon überwunden. Dann kam nach langen Winterwochen eines Tages der erste grüne Salat auf den Tisch. Jeder sehnte sich schon nach frischer Kost. Und siehe da - auf einmal verlangte und aß der Junge mit Vergnügen gar nicht wenig Salat und behielt von nun an diese gute Gewohnheit bei. Offenbar verlangte auch sein Körperchen instinktiv nach diesem besonders vitaminreichen Gemüse. Sein Appetit darauf regte sich. Hätte man aber vorher versucht ihn zu zwingen, ihn wohl gar mit Strafen und unter Tränen dazu gebracht, mühsam etwas Salat hinunterzuwürgen - so genossene Speisen können ja auch nicht recht bekommen! -, so hätte er vielleicht für die ganze Kinderzeit eine Abneigung gegen Salat behalten.

Ich habe auch den Wikipedia-Artikel zu Johanna Haarer aufgerufen. Und der überzeugt mich ganz und gar nicht. Natürlich kann man der Frau Haarer ihr Bekenntnis zum Nationalsozialismus vorwerfen. Aber der Hintergrund des Wikipedia-Artikels ist - nur in eine andere Richtung - genauso stark ideologisiert.

Ich zitiere (Hervorhebungen in Fettdruck durch mich):

Die Grundzüge ihres Erziehungsideals waren Zucht, Unterwerfung, Reinlichkeit und insgesamt Kinder- wie auch Frauenfeindlichkeit:

  • „Das von Haarer gezeichnete Mutterbild ist sowohl in ihrem Erstlingswerk ‚Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind‘ (1934) als auch in ihrem Fortsetzungsband ‚Unsere kleinen Kinder‘ (1936) eindeutig formuliert und über beide Werke hinweg gleichbedeutend […] Die Haarer-Bücher sind, allerdings nicht nur bezüglich des Mutterbildes, […] gespickt mit Forderungen, Vorstellungen und Zielen der NS-Ideologie und stellen somit eine deutliche Antwort auf jene Zeit dar, aus welcher heraus Haarer ihre Bücher schrieb. Dem Mann und Vater kommt in ihren Büchern keinerlei Bedeutung zu. Michaela Schmid: Erziehungsratgeber in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. […] Berlin 2008.

Das Fehlen des Mannes und Vaters soll also als Beleg dienen für Frauenfeindlichkeit! Absurder geht's nimmer. Wenn, dann handelt es sich hier um Männer- und Väterfeindlichkeit.

Erwähnt wird das negative Urteil ihrer Töchter Gertrud und Anna. Aber auch das ist mit Vorbehalt zu nehmen. Denn erstens ist es nicht ungewöhnlich, daß Kinder sich in der Retrospektive über ihre Eltern beklagen. Und zweitens handelt es sich um herausgegriffene Äußerungen. Man müßte die Autobiografie von Gertrud Haarer mal als Buch vor sich haben. Vielleicht relativiert sich dann die Sache noch einmal!

Fazit:

Hüten wir uns, auf Menschen das Böse zu projizieren, auch wenn eine erwiesenermaßen nationalsozialistische Gesinnung der betreffenden Person uns hierfür einen Freibrief ausstellt und uns von jedem Begründungszwang befreit.

Jesus Christus hat uns gelehrt, die Menschen zu lieben, d.h. die guten Seiten zu sehen und herauszustreichen, die Unvollkommenheiten dagegen zu ignorieren. Indem man das tut, macht man den Menschen besser.

trel

sich vom Bösen abwenden

bibel, Freitag, 20. Mai 2016, 18:54 (vor 517 Tagen) @ trel

Jesus Christus lehrt und etwas ganz anderes. Wir sollen uns vom Bösen abwenden und dem Guten folgen, also ihm. Klar war die Frau keine Frauenhasserin, sonder eine Männerhasserin. Doch ist dies nicht letztlich eine Projektion des Eigenhasses? Also hat sie die Frauen und sich selbst doch gehasst...wie alle Feministinnen, und das war sie zweifellos. Der Mutter-Kult der Nazis war ja nicht dazu da, die Frauen hochleben zu lassen, sondern sie vor den Kriegskarren zu spannen. Oder waren es gar die Frauen, welche die Nazis vor den Karren spannten? Dazu gäbe es viele Hinweise...:-)

Für mich steht jedenfalls ausser Zweifel, dass diese Methoden der Frau Heerer immer noch angewendet werden und zwar genau mit dem Ziel, das Männliche zu unterdrücken. Es erstaunt mich deshalb, dass ausgerechnet Sie dies nicht so sehen.

Der Nationalsozialismus war eine matriarchale Bewegung

trel ⌂, Freitag, 20. Mai 2016, 23:13 (vor 517 Tagen) @ bibel

Für mich steht jedenfalls ausser Zweifel, dass diese Methoden der Frau Heerer immer noch angewendet werden und zwar genau mit dem Ziel, das Männliche zu unterdrücken. Es erstaunt mich deshalb, dass ausgerechnet Sie dies nicht so sehen.

Ich bin mir in der Beurteilung nicht sicher. Eine harte Erziehung kann Seelenfähigkeiten verkümmern lassen; sie kann aber auch kompensativ eine besondere Widerstandskraft heranzüchten.

Vielleicht ist das wie mit dem Muskeltraining. Muskeln wachsen durch Überkompensation der Zerstörung, die das Training in ihnen angerichtet hat. Natürlich darf die Zerstörung nicht zu weit gehen. Auch darf man während der Aufbauphase (also nach dem Training) die Muskeln nicht mehr beanspruchen.

Im Übrigen bin ich, anscheinend wie Sie, der Meinung, daß der Nationalsozialismus im Grunde eine mutterrechtliche Bewegung war. Das habe ich vor Jahren schon hier ausgeführt:

Vom Dritten Reich zum Titten-Reich. Martin Bormann und der gesteigerte Mutterkult. (9-9-2011)

trel

Der Nationalsozialismus war eine matriarchale Bewegung

bibel, Samstag, 21. Mai 2016, 14:46 (vor 516 Tagen) @ trel

Dieser Meinung bin ich auch :-). Es sind die Frauen und ihre Minderwertigkeitsgefühle, welche die Welt in den Abgrund stürzen. Einziger Ausweg ist es, die Frauen sehr stark zu lieben, damit sie sich nicht mehr minderwertig fühlen. Doch so wie sie sich momentan aufführen ist es wirklich schwierig, Liebe für sie zu empfinden, nicht wahr? Also müssen wir wohl abwarten, bis sie emotional verhungert sind und uns dann auf die nächste Generation Frauen konzentrieren, welche hoffentlich wieder etwas offener ist für Liebe und Zärtlichkeit des Mannes.

sich vom Bösen abwenden

Bernhard @, München, Freitag, 20. Mai 2016, 23:23 (vor 517 Tagen) @ bibel

Sich vom Bösen abwenden führt nicht folglich zum Guten hin. Sich vom Bösen abwenden heißt, seine tiefere Mission zu ignorieren oder ihr zu fliehen. Somit besteht und wirkt es weiterhin, bis es seinen bösen Sinn befriedigt hat.

Wenn wir uns hingegen dem Bösen zuwenden, uns ihm stellen und aus einer tiefen Sehnsucht nach dem Guten heraus es seines Sinnes und Wirkens hinterfragen, erlösen wir zugleich beide: Das Böse, indem wir es, mutig und liebevoll bejahend, freimütig annehmen und seinem Sinn das darin verhüllte Gute abgewinnen - und uns selber, indem wir das dem Bösen zugrundeliegende Gute uns aneignen und zu einem Richtmaß unseres spirituellen Fortschritts machen.

Paulus sagt, wir sollen das Böse nicht bekämpfen, sondern es entzaubern - eben, seinen verborgenen guten Sinn enthüllen.


Meint mit Gruß

Bernhard

sich vom Bösen abwenden

bibel, Samstag, 21. Mai 2016, 14:48 (vor 516 Tagen) @ Bernhard

Klingt sehr sadomasochistisch...aber Sie können sich gerne mit dem Bösen einlassen, falls Sie dies wünschen.

Eine entsprechende Aussage von Paulus ist mir vollkommen unbekannt.

sich dem Bösen zuwenden? Luzifer, Ahriman, Asura

Bernhard @, München, Sonntag, 22. Mai 2016, 13:41 (vor 515 Tagen) @ bibel

Hallo, bibel!

Weshalb ist man ein Sado-Masochist, wenn man versucht, das Gute im Bösen zu suchen und hervorzuheben? - Als überzeugter Christ sollte es Ihnen eine un-bedingte Selbstverständlichkeit sein: Alles was ist, ist gut, und auch das Böse hat seinen guten Zweck.

Böse ist zum einen dasjenige, was disloziert, zur falschen Zeit und/oder mit falscher Intensität wirkt; zum anderen kann das Böse nur als solches erscheinen. Das sind die Arten des Bösen, welche ich von dem eigentlich Bösen unterscheide.
Anthroposophisch konstatiert: Das disloziert Böse wirkende hat ahrimanischen, das scheinbare, subjektiv vermeintlich Böse luziferischen Charakter. Das wahrhaft Böse steht zwischen und über jenen beiden in der christlichen Mitte -

Wie groß aber ist die Weisheit des Menschen, um alle drei Arten des Bösen voneinander unterscheiden zu können? Wann weiß er, ob etwas wirklich Böses oder nur etwas scheinbar Böses vorliegt? - Und wie ist es dabei mit der jeweils subjektiven Empfindung, mit dem jeweils subjektiven Urteil? -

Eben hier setze ich mit meiner Erkenntnisarbeit an! Schlichtweg alles, was einem persönlich und völlig subjektiv als "böse" erscheint, auch allgemein als böse zu deklarieren, ist der falsche Weg. Ihm entgegentreten, es ergründen und durch-schauen führt zu einem realen objektiven Urteil.

Zwei Beispiele:

1. Das dislozierte Böse: In unserer Münchener Fußgängerzone erfreuten vier Studenten - mit Flöte, Viola, Cello und Klavier - die Passanten mit bekannten klassischen Stücken. Sicher spielten sie nicht hoch professionell, dafür aber mit viel Liebe und Freude. Auf dem kleinen etwas schäbigen Klavier stand ein dickes patiniertes Blech-Sparschwein für die Spenden. - Nach einer Weile standen recht viele Leute dabei und genossen die heiter-ruhevolle Stimmung der Musik, applaudierten zwischendurch und warfen die eine oder andere Münze in die Kasse. Schließlich trat während einer Pause ein gut gekleideter großwüchsiger Herr zu den jungen Musikern hin, stellte sich ihnen als Kenner der klassischen Musik vor und konfrontierte sie mit allerlei fachspezifischen Spitzfindigkeiten: Wie sie sich getrauten, mit abgenutzten und teilweise missgestimmten Instrumenten sich so unprofessionell öffentlich "bloßzustellen"; da und dort passten weder Ton noch Einsatz, die Tempi seien instabil usw., - ja, und wie sie für dieses "Theater" auch noch unverfroren Geldgeschenke erwarteten. - Jener Musik-Profi schien völlig nüchtern und klar, er redete wie jemand, der das Metier in- und auswendig kennt. - Die Zuhörer um ihn herum waren empört und schafften es auch, ihn schnellstens fortzujagen. - Nun war der Nörgler sicherlich ein Profi in Sachen Musik und Musik-Kritik; nur: Er übte seinen "Beruf" - oder besser seine Neigung - am unpassenden Ort und zur falschen Zeit aus. Genau hierdurch wirkte er böse. Hätte er dies in der geschützten Räumlichkeit der Universität getan, wären die Studenten dankbar auf seine Ratschläge eingegangen und hätten sich entsprechend auf ihren öffentlichen Auftritt vorbereiten können. Jene Bloßstellung in der Öffentlichkeit hat den jungen Leuten ganz sicher geschadet, und auch waren sie seither nicht wieder in der Münchener Fußgängerzone aufgetreten. -

2. Das scheinbar Böse: Wer kennt etwa nicht den "bösen Nachbarn", der bei der Begegnung nicht grüßt, die Türe dicht hinter einem zufallen lässt, über den Müllbeutel neben der Tonne murrt oder sich über die "lärmenden" Kinder beschwert - bis man sich eines Tages ein Herz fasst und versucht, mit ihm ins Gespräch zu kommen, ihm da und dort eine Gefälligkeit leistet oder ihm ein kleines Festtagsgeschenkt überreicht - und plötzlich erlebt, wie der "böse" Mann aus sich herauskommt und sein im Grunde gutes Wesen auszustrahlen und wirken zu lassen beginnt. -

Das meine ich mit: das Böse durchschauen entzaubern, es erlösen, die Erscheinung des Boshaften richtig zu deuten.

Ich hoffe deutlich machen zu können, was notwendig ist, um dies vollbringen zu können: Selbstlosigkeit und Herzensmut - eben echt gute, sprich: christliche Eigenschaften.

Da ich meine Bücher von Max Heindel (al. Carl Louis v. Grasshoff) nicht in greifbarer Nähe habe, kann ich nicht nachsehen, ob ich jene angebliche Aussage des Paulus auch von dorther kenne - was ich eigentlich ziemlich sicher meine.


Schönen Gruß!

Bernhard

sich dem Bösen zuwenden? Luzifer, Ahriman, Asura

bibel, Sonntag, 22. Mai 2016, 16:12 (vor 515 Tagen) @ Bernhard

Vom Bösen soll man sich fern halten...siehe auch die letzten Worte des 1. Johannesbriefes.

Das Böse hat keine "gute" Aufgabe in der Welt. Es stört bloss. Und deshalb wird es auch in der neuen Welt nicht mehr existieren, wie auch alle Menschen nicht, welche sich dem Bösen zugenwandt haben. Sie haben keinen Bestand.

https://de.sott.net/article/1043-Das-verborgene-Bose-Der-psychopathische-Einfluss
https://www.perlentaucher.de/buch/terry-eagleton/das-boese.html

Nur dafür speziell ausgebildete Menschen sollten sich dem Bösen entgegen stellen...also Exorzisten.

sich dem Bösen zuwenden? Luzifer, Ahriman, Asura

Bernhard @, München, Sonntag, 22. Mai 2016, 18:12 (vor 515 Tagen) @ bibel

Sie haben den gottgegebenen Sinn des Bösen (noch) nicht verstanden...

sich dem Bösen zuwenden? Luzifer, Ahriman, Asura

trel ⌂, Samstag, 21. Mai 2016, 17:27 (vor 516 Tagen) @ Bernhard
bearbeitet von trel, Samstag, 21. Mai 2016, 17:31

Wenn wir uns hingegen dem Bösen zuwenden, uns ihm stellen und aus einer tiefen Sehnsucht nach dem Guten heraus es seines Sinnes und Wirkens hinterfragen, erlösen wir zugleich beide: Das Böse, indem wir es, mutig und liebevoll bejahend, freimütig annehmen und seinem Sinn das darin verhüllte Gute abgewinnen - und uns selber, indem wir das dem Bösen zugrundeliegende Gute uns aneignen und zu einem Richtmaß unseres spirituellen Fortschritts machen.

Das halte ich für unbedingt relativierungsbedürftig!

"Das Böse" - ja was ist denn das genau? Anthroposophisch gesehen liegt die Sache so:

  • Luzifer ist der Widersacher des Heiligen Geistes
  • Ahriman ist der Widersache des Sohnes
  • Asura ist der Widersacher des Vaters

Luzifer wurde "besiegt" - besser gesagt: bekehrt - durch Christus, und zwar durch sein Opfer am Kreuz. Wie Tomberg ausführte, hat Luzifer seitdem die größte Sehnsucht, ein Opfer zu erbringen gleich Ihm, und das erklärt die Welle der christlichen Märtyrer in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten.

Die luziferischen "Unterteufel" - besser gesagt: luzuferischen Wesen auf den verschiedenen hierarchischen Ebenen - sind dadurch nicht ebenfalls bekehrt worden, aber prinzipiell bekehrungsfähig. Wir können durch meditative Arbeit unseren luziferischen Doppelgänger erlösen und damit ein hilfreiches Wesen aus ihm machen.

Ahriman wurde durch Christus während der Höllenfahrt konfrontiert, "angeschlagen", aber noch nicht endgültig besiegt. Das wird erst in späteren Zeiten geschehen. Wir Menschen können durch verstärkte Meditation immerhin den ahrimanischen Doppelgänger hinauswerfen. Aber ihn umwandeln, das können wir nicht!

Über Asura reden wir besser nicht. Die Dreiheit an Widersachern, mit der Christus in der Wüste zu tun hatte, war gebildet aus Luzifer, eine Kooperation aus Luzifer und Ahriman, und Ahriman allein. Hinter diesem stand Asura, trat aber nicht hervor und gab sich nicht zu erkennen.

Das Viergetier bei Hesekiel (oder Daniel?) ist ebenso zusammengesetzt: Luzifer; Luzifer-Ahriman; Ahriman; Asura.

Anthroposophen sind meistens nur besessen durch Luzifer. ;-)

Paulus sagt, wir sollen das Böse nicht bekämpfen, sondern es entzaubern - eben, seinen verborgenen guten Sinn enthüllen.

An welcher Stelle sagt er das?

Luzifer, Ahriman, Asura

bibel, Samstag, 21. Mai 2016, 19:53 (vor 516 Tagen) @ trel

Diese 3 Teilung ist interessant! Ich hatte noch nie davon gehört ;-).

Ich habe dazu folgendes gefunden:

Der Niedergang der Asuras

Detaillierte Ausführungen über die Ursache des Niedergangs der Asuras in einer fernen mythischen Vergangenheit finden sich im Mahabharata, wo sie auch als „die älteren Brüder der Götter“ bezeichnet werden.[4] In einer Passage des 3. Buches (Vanaparvan)[5] berichtet der Seher Lomasha dem Helden Yudhishthira, wie die ursprünglich mächtigen Asuras aufgrund von Verblendung dekadent wurden. „Dereinst, im Zeitalter der Götter, wurde ich Zeuge all dessen, wie die Götter den Dharma schätzten, während die Asuras ihn preisgaben.“ Weiter heißt es dann, dass die Asuras von Stolz erfüllt waren, der zu Hochmut wurde und sich schließlich zu Zorn und zu Schamlosigkeit entwickelte, welche letztere sie korrumpierte. „So wurden Glück und Fülle den Göttern zuteil, während die Asuras ins Unglück stürzten. Dem Unglück anheim gefallen und ihr Geist voller Stolz, zerstritten sich die Daityas und Danavas[6] ... und alsbald erfolgte ihre Zerstörung.“

Anthroposophie

Die Anthroposophie sieht in Ahriman ein Geistwesen, das dem Menschen strukturierende, materialisierende Kräfte verleiht, als Gegenpol zu den auflösenden, bewegenden Kräften Luzifers. Ahriman sei von einer durchdringenden, kalten Intelligenz, die er jedoch begierig in sich verschließe. Im Gegensatz zu Luzifer erscheine er daher als „Fürst der Finsternis“, welcher der Menschenseele den Zugang zur geistigen Welt verunmöglichen wolle.[1] 1919 sprach Rudolf Steiner in einem Vortrag davon, dass sich Ahriman im dritten Jahrtausend nach der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus in einem Menschen inkarnieren müsse

Also gleichbedeutend mit "Antichrist"? Sind diese Begriffe wirklich noch aktuell heute?

Luzifer, Ahriman, Asura

trel ⌂, Samstag, 21. Mai 2016, 21:15 (vor 516 Tagen) @ bibel
bearbeitet von trel, Samstag, 21. Mai 2016, 22:01

1919 sprach Rudolf Steiner in einem Vortrag davon, dass sich Ahriman im dritten Jahrtausend nach der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus in einem Menschen inkarnieren müsse

Also gleichbedeutend mit "Antichrist"? Sind diese Begriffe wirklich noch aktuell heute?

Zunächst einmal muß ich klarstellen, daß Steiner zwar den Begriff der Asuras aus der indischen Kultur übernommen hat, aber ihm eine eigene Bedeutung gegeben hat. Eine gründlichere Beschreibung aller drei Widersachermächte findet sich hier: Luziferische, ahrimanische und asurische Widersachermächte und ihre Wirkungen auf den Menschen im Laufe der Geschichte. Die Asuras haben demnach auch mit den sexuellen Perversionen zu tun.

Der (als kommend vorgestellte) Antichrist dürfte nicht ganz identisch mit Ahriman sein. Nach Tomberg setzt sich der Antichrist aus allen Widersachermächten zusammen; er verkörpert die "böse Persönlichkeit" als Gegenstück zum Christus Jesus. Die Angaben Steiners über sein Erscheinen sind nicht eindeutig. Er soll sich in einem extrem hochbegabten (und sympathischen!) Menschen inkorporieren, und zwar etwa gleichzeitig mit dem Wiedererscheinen des Christus im ätherischen Umkreis der Erde. Das kann morgen sein, ein paar Jahre später, oder eben auch, sehr unbestimmt, "im dritten Jahrtausend". Aber die Angaben, daß dies in sehr naher Zukunft geschehe, überwiegen.

Von Solowjew gibt es die "Kurze Erzählung vom Antichrist", erschienen um 1900, auch im Internet aufrufbar. Demnach erscheint der Antichrist gegenwärtig, mit der Gründung der "Vereinigten Staaten von Europa". Dieser kurze Text ist sehr lesenswert!

-------------

Zusatz:

In Zusammenhang mit dem Antichrist (der auf der Erde erscheinen wird) ist auch von Sorat, dem "Sonnendämon" die Rede, dem Widersacher des Christus auf der kosmischen Ebene.

Da denke ich an einen ähnlich klingenden Namen: Soros, der sich philanthropisch gebende US-Multimilliardär George Soros. Der organisiert und finanziert die Umvolkung Europas, siehe hier: Das Netzwerk des George Soros für grenzenlose Migration in Europa.

Antichrist

bibel, Montag, 23. Mai 2016, 15:56 (vor 514 Tagen) @ trel

Ich habe soeben einen Teil der Ausführungen von Steiner gelesen.

Ich denke nicht, dass der Antichrist sich in einer einzelnen Person manifestieren wird. Es dürfte sich wohl eher um die Bezeichung eines Menschentypes handeln. Bereits Paulus war ja der Meinung, dass bereits "viele" Antichristen in die Welt gekommen seien. Und sie sind immer noch da und es werden immer mehr. Das deutet auf ein baldiges Ende dieser Welt hin. Und dies ist doch auch eine gute Nachricht :-).

Interessant finde ich auch die Veränderung des Papstamtes, wie es durch den Rücktritt von Benedikt möglich wurde. Wir haben heute zwei Päpste. Vielleicht werden es in Zukunft sogar noch mehr sein?

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum