Warum besetzen Frauen fast immer mindestens zwei Sitzplätze?

Bernhard @, München, Donnerstag, 26. Mai 2016, 14:26 (vor 337 Tagen)

Hallo, Thomas!


Hiermit spreche ich ein Ärgernis an, das ich tagtäglich in öffentlichen Verkehrsmitteln beobachte:

Frauen lassen sich im Bus/in der Bahn auf einem Doppelsitz nieder, stellen neben sich ihren Klimbim ab, den sie regelmäßig mit sich führen - und ignorieren dabei völlig die nachfolgend zusteigenden Fahrgäste, die alsdann gedrängt beieinander stehen müssen, weil jene den von ihnen blockierten Sitzplatz neben sich nicht unaufgefordert freigeben, mitunter sogar offensichtlich Kranken, Alten und Behinderten gegenüber. Auch sind es in aller Regel Frauen, die den äußeren, also den zum Gang des Fahrzeugs/Abteils hin liegenden Sitzplatz, besetzen, dann nicht zum Fensterplatz aufrücken, sondern ungerührt stur sitzen bleiben, wenn zusteigende Fahrgäste sich setzen möchten, ohne dabei sich umständlich durch die Knie und das am Boden abgestellte Gepäck der Sitzenden hindurchzwängen zu müssen. - Natürlich wollen viele Fahrgäste die Damen nicht belästigen und sich demütig zu der Bitte herablassen, sich doch neben sie setzen zu dürfen - und bleiben dann lieber auf ihren vom mühsamen Arbeitstag müden Beinen stehen... -

Männer erlebe ich hierbei ganz anders: Wenn Fahrgäste zusteigen, nehmen sie entweder ihr Gepäck sofort auf den Schoß oder stellen es auf den Boden, oder sie rücken kurzerhand zum Fensterplatz auf. Unaufgefordert (selbstverständlich!) -

Sekundär stelle ich fest, dass Frauen anderen Frauen gegenüber - jüngeren und älteren gleichermaßen - nur geringfügig entgegenkommender sind als Männern gegenüber. -

Warum sind Frauen so? -

Erst kürzlich hörte ich im Rundfunk einen münchener Psychologen(!) davon schwafeln, dass im öffentlichen Raum der Frauen "angeborenes ausgeprägtes Sozialverhalten" deutlich zum Vorschein trete, diese dort beispielsweise "umgebungsorientiert", "durch "Hilfsbereitschaft" und "Umgänglichkeit" auffielen, während Männer daselbst "egoistisch" erscheinten, "weniger kommunikationsbereit" und primär auf die Option "Startpunkt" - "Zielpunkt" hin fixiert wären; da sei freilich keine Zeit, z.B. in "subtilen" Situationen, die zu erkennen und zu durchschauen ein "gewisses Maß an Empathie" voraussetzten, einzugreifen oder nach dem Weg fragenden Passanten solide Auskunft zu erteilen. -

Für mich ist völlig klar, es bei jenem Psychotanten-Gesülze mit einem radikal-feministisch orientierten Konstrukt zu tun gehabt zu haben.

Dass Frauen im öffentlichen Raum - zumindest im öffentlichen Raum städtischer Personenbeförderungsfahrzeuge - ganz im Gegenteil jenes "ausgeprägte Sozialverhalten" gerade nicht zeigen, sondern ein solches dort eindeutig bei den Männern zutage tritt, ist für mich als objektiven Beobachter eine alltägliche Erfahrungstatsache. -


Deine Meinung hierzu würde mich sehr interessieren!

Lieben Gruß!

Bernhard

Warum besetzen Frauen fast immer mindestens zwei Sitzplätze?

trel ⌂, Donnerstag, 26. Mai 2016, 17:21 (vor 337 Tagen) @ Bernhard

Hiermit spreche ich ein Ärgernis an, das ich tagtäglich in öffentlichen Verkehrsmitteln beobachte

Ich kann dazu nichts sagen, weil ich seit Jahren so gut wie gar nicht mehr die öffentlichen Verkehrsmittel benutze.

Allerdings stelle ich beim Fahrradfahren fest, daß die Weiber, wenn sie auf einen Fahrradweg geraten sind, deutlich unwilliger ausweichen als Männer es tun. Ich lasse es dann darauf ankommen, indem ich ungebremst auf sie zufahre und demonstrativ den Blick senke. Dann weichen sie aus, aber oft wirklich erst im letzten Moment, und keinen Zentimeter mehr als nötig.

Von daher bin ich geneigt, dir zu glauben, zumal es vergleichbare Beobachtungen gibt, siehe hier: Klofrau bezeugt: Frauen versauen öffentliche Toiletten mehr als Männer.

Was dieses Verhalten betrifft, so scheint die tägliche mediale Propaganda unsere staatlichen Erziehungstyrannei gefruchtet zu haben.

Erst kürzlich hörte ich im Rundfunk einen münchener Psychologen(!) davon schwafeln, dass im öffentlichen Raum der Frauen "angeborenes ausgeprägtes Sozialverhalten" deutlich zum Vorschein trete

Ja, da hören wir's doch. Wir leben in einer Gynokratie, und feministisch konditionierte männliche System-Diener sind ein Teil von ihr.

Früher habe ich mich darüber aufgeregt. Jetzt kaum noch. Denn wer leidet letztlich am meisten darunter? Die Weiber selbst! Es gibt ja, wenn ich so sagen darf, auch ein Sozial-Karma. Wer sich zum Egoismus erzieht oder erziehen läßt, der wird irgendwann auch so behandelt. Denn durch Bequemlichkeit wird man immer schwächer. Der islamische Historiker Ibn Chaldun (1332-1406) hat das anhand der Völkerwanderungen und Herrschaftsverhältnisse im maurischen Spanien vorbildlich beschrieben.

Im Übrigen meine, daß derartige Themen eher ins Weiberplage-Forum gehören, wo meist auch schon entsprechende Threads vorliegen (benutze forumeigene Suchfunktion).

Gruß
trel

Warum besetzen Frauen fast immer mindestens zwei Sitzplätze?

Bernhard @, München, Donnerstag, 26. Mai 2016, 20:40 (vor 337 Tagen) @ trel
bearbeitet von Bernhard, Donnerstag, 26. Mai 2016, 20:44

Aufgrund des Forumsmottos dachte ich, mit meinem Thema hier richtig zu sein. -

Ob Du mir glaubst oder nicht, ich schreibe aus meiner langjährigen Erfahrung, und ich bin mir sicher, dass andere Männer und einigermaßen ehrliche Frauen mich bestätigen würden. Vielleicht starte ich mal eine Umfrage; die Antworten würden mich schon sehr interessieren... -

Wie erbeten werde ich meine "Weiber"-Themen künftig ins entsprechende Forum verlegen.

Vielen Dank jedenfalls für Deine Stellungnahme und den Link, den ich mir vorgemerkt habe!

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