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Können wir Anders Breivik verstehen? Hinweis auf einen ausgezeichneten Essai.

admin @, Sonntag, 07. August 2011, 15:35 (vor 2298 Tagen)
bearbeitet von admin, Sonntag, 07. August 2011, 15:39

Offen gesagt, ich kann mir zur Zeit noch kein eigenes Urteil bilden über den Norweger Anders Breivik und seine Tat. Dazu müßte ich auch sein ca. 1500 Seiten langes Bekennerschreiben gelesen haben.

Umso mehr bin ich erfreut über den Hinweis in einer JF-Kommentarspalte auf diesen Text:

Der lange Arm des Teufels - oder: Das Unerklärbare erklären von G. Andreas Kämmerer, vom 5. August 2011.

Diese Untersuchung ist sehr tiefgründig, aber keinesweg langatmig. Und sie ist mutig. Ich kann die Lektüre nur empfehlen. Sie ist interessant insbesondere durch eine ausgezeichnete Analyse der political correctness.

admin

etwas funktioniert nicht...

Patrick Bieri, Sonntag, 07. August 2011, 18:05 (vor 2298 Tagen) @ admin

Nie mehr Krieg in Europa, lautete die Devise in der Mitte des letzten Jahrhunderts. Da man als Ursache für die beiden Kriege den Nationalismus sah, versuchte man also, Europa zu vereinen, quasi unter einem Hut, der EU.

Doch etwas scheint dabei nicht zu funktionieren. Obwohl diese EU nicht ganz so schlecht funktioniert, wie man vielleicht hätte befürchten können und inzwischen sogar die Grenzkontrollen (nicht die Grenzen!) gefallen sind, ist etwas geblieben und verstärkt sich sogar noch:

Der Nationalismus!

Doch was ist das überhaupt? Hat das was mit Kultur zu tun? Oder mit Wirtschaft? Oder mit Rassen? Oder mit Grenzen?

...oder vielleicht mit Angst?

Das wäre schlimm, denn Angst hat nichts mit Politik zu tun, sondern mit der Psyche. Ist die Liebe im Menschen erkaltet, dann packt ihn die Angst. Diese muss er dann projizieren, also nach Aussen bringen, sonst zerfrisst sie ihn. Dafür benötigt er ein Feindbild und dafür wiederum benötigt er ein Freundbild. Denn ohne Freund kein Feind. Doch wer sind die Freunde? Aha, vielleicht die Nation?

Wie soll aber nun die europäische Gesellschaft auf diesen Nationalismus reagieren, den es ja eigentlich schon längst nicht mehr geben dürfte? Richtig wäre, ihn ernst zu nehmen und die Angst der Nationalisten zu lindern versuchen. Falsch ist, ihn auszublenden, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Doch genau das Zweite geschieht. Würde man nämlich den Nationalismus in Europa anerkennen und sogar als Problem einstufen, dann müsste man ja zugeben, dass das eigentliche Ziel der EU, also die Vereinigung Europas, gescheitert ist.

Also ausblenden...

Schmerz und Aggression

Patrick Bieri, Dienstag, 09. August 2011, 08:29 (vor 2297 Tagen) @ Patrick Bieri

Die Lösung...

Patrick Bieri, Dienstag, 09. August 2011, 10:05 (vor 2296 Tagen) @ Patrick Bieri

...wäre sehr einfach, wenn man denn daran glauben würde:

http://www.portalpb.bplaced.net/spiritualitaet/Hirnaktivitaet.htm

Natürlich kann man über die Liebe auch in der Bibel vieles Lesen. Hier zum Beispiel:

http://www.die-bibel.de/online-bibeln/neue-genfer-uebersetzung-ngue/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/1.joh/cache/9e20ae3edb00f0435ff1aeea164830a1/

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Unvorhersehbare dämonische Besessenheit.

admin @, Dienstag, 09. August 2011, 12:13 (vor 2296 Tagen) @ Patrick Bieri

Nun haben wir also verschiedenste Lösungsvorschläge für das Rätsel von Breiviks Gewalttat:

  • Leugnung nationalistischer Bedürfnisse
  • Ausgrenzung, Demütigung und Ressourcen-Knappheit (sagt ausgerechnet ein Neurobiologe)
  • zuwenig Aktivität im frontalen Hirnlappen bzw. zu selten meditiert
  • fehlende Bibellektüre


Ich denke eher an eine unvorhersehbare dämonische Besessenheit. Wie im neuesten Spiegel-Artikel zum Thema zu lesen, tappen die Psychiater im Dunkeln:

"So ein Fall ist in der psychiatrischen Wissenschaft einzigartig", sagt der emeritierte Professor. [...] "Selbst wenn er vor der Tat bei mir im Behandlungszimmer gesessen hätte, wäre ich mir nicht sicher, ob ich sein Gewaltpotential erkannt hätte."

Daher meine ich:

Es gibt, nach menschlichem Ermessen, überhaupt keine Erklärung, die in der Persönlichkeit oder in der Biografie des Täters zu suchen wäre.

Meines Erachtens kommt es vor, daß Menschen, so wie es die Sprache in gewissen Wendungen fixiert hat ("von allen guten Geistern verlassen"), daß Verstorbene, Elementarwesen und ahrimanische Geister einen Menschen zeitweilig beherrschen, indem sie seine Persönlichkeit besetzen.

Die einzige Abhilfe, besser: vorbeugende, wenngleich nie absolut sichere Maßnahme besteht in einem religiösen Leben. Dabei sehe ich Religion nicht als Privatsache, sondern als eine Angelegenheit, die - anders als Sexualität - politisch zu sein hat. Wir brauchen wieder eine C-Partei, welche diesen Namen verdient, und angemessenen Religionsunterricht in der Schulen, der von wirklich kompetenten Lehrern erteilt wird.

Außerdem ist m.E. die Popularisierung anthroposophischer Einsichten unerläßlich, weil es heute kaum noch möglich ist, allein über die Bibel zur Christus-Erkenntnis zu gelangen.

admin

Dämonen

Patrick Bieri, Dienstag, 09. August 2011, 14:23 (vor 2296 Tagen) @ admin

Auch in der Bibel ist zu lesen, dass Jesus Dämonen ausgetrieben hat. Und viele Menschen, insbesondere Frauen aus der SM-Szene, behaupten auch heute noch, sie seien von einem Dämon besessen.

Ich glaube eigentlich nicht an Dämonen (böse Geister). Ich denke es genügt, wenn der gute Geist einem verlassen hat.

Aber eines ist klar: Es braucht wieder mehr Gewicht bei der Spiritualität. Der Mensch ist nun mal ein körperlich-geistiges Wesen. Man, resp. Frau sollte das nicht ganz vergessen.

Die langjährige Strategie der Frauen, nämlich die Männer durch Projektion und Verspottung zu schwächen, um das Weibliche, also das schwache Geschlecht so vermeindlich zu stärken, geht voll in die Hosen! Ödipale Machos bringen es nun mal nicht, weder bei den Linken, noch bei den Rechten.

Starke Männer sind spirituelle Männer!

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Dämonen

admin @, Dienstag, 09. August 2011, 16:13 (vor 2296 Tagen) @ Patrick Bieri

insbesondere Frauen aus der SM-Szene behaupten auch heute noch, sie seien von einem Dämon besessen.

Interessant, aber woher weißt du das? ;-) Ich würde auch gerne wissen, ob diese Frauen das ernst meinen oder sich mit dieser Angabe nur interessant machen wollen. Falls sie es ernst meinen, sollten sie zu einem bewährten Exorzisten gehen.

Aber man kann den Dämonen, die sich im Ätherleib eingenistet haben (ahrimanisch), und die sich im Astralleib eingenistet haben (luziferisch), auch durch Meditation, d.h. hier Seelenhygiene, nach und nach den Boden entziehen. Bei V.Tomberg, "Die innere Entwicklung des Menschen", ist einiges dazu aus christlich-anthroposophischer Perspektive nachzulesen.

Aber eines ist klar: Es braucht wieder mehr Gewicht bei der Spiritualität.

Absolut richtig!

admin

Exfrau

Patrick Bieri, Dienstag, 09. August 2011, 17:43 (vor 2296 Tagen) @ admin

Ich war mal verheiratet und bemerkte mit der Zeit, dass meine Exfrau ein Doppelleben führte. Eigentlich habe ich es an ihren Kolleginnen gesehen, weniger an ihr. Aber Liebe macht ja bekanntlich blind.

Also suchte ich im Internet nach SM-Foren. Das war so etwa 2000-2002. Damals waren die noch ziemlich offen und man konnte bequem mitlesen. Es hat mich halt interessiert, was in diesen Menschen vorgeht. Schliesslich möchte man ja wissen, mit wem man das Bett teilt!

Ich persönlich denke, dass diese Frauen mit diesen Dämonen-Geschichten bloss eine Ausrede suchten, um weiterhin ohne "schlechtes Gewissen" ihre Sexspiele treiben zu können. Oder vielleicht nennt man es besser "Gewaltspiele".

In dieser Zeit geschah es übrigens auch, dass ich mich für den Weg mit Gott entschieden habe. Sicher kein Zufall :-) . Meine "conversio" dauerte dann noch so 5-7 Jahre. Man weiss selbst ja nicht so genau, ab wann man wirklich ein neuer Mensch ist.

Die Frauen wissen natürlich ganz genau, dass die Spiritualität die Lösung wäre. Doch sie wollen eigentlich gar keine Lösung, denn für die Frauen ist der Konflikt eine Chance. Im Konflikt können sie ihre Intrigen und Projektionen viel effizienter einsetzen, als im Frieden! Also versuchen sie alles, um die Männer von der Spiritualität fern zu halten. Als Mütter können sie dies natürlich vom ersten Lebenstag ihrer Söhne an. Auch die Kirchen und Religionen werden aus diesem Grund von den Frauen angegriffen. Zudem bauen Frauen auch "Pseudoreligionen" auf, um damit die Männer in die Falle zu locken. Das LOLA-Prinzip ist so eine Falle. Geschrieben von einem Mann...aufgrund eines "Traumes" seiner Frau!

Wie kommt ein Mann da raus? Nur durch Gott. Gelingt dies, wird der Mann fortan von den Frauen gehasst, das ist klar. Ich sehe deshalb keinen generellen Ausweg aus der menschlichen Krise. Dies wird immer nur Einzelnen gelingen.

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Exfrau

admin @, Dienstag, 09. August 2011, 22:07 (vor 2296 Tagen) @ Patrick Bieri

Die Frauen wissen natürlich ganz genau, dass die Spiritualität die Lösung wäre. Doch sie wollen eigentlich gar keine Lösung, denn für die Frauen ist der Konflikt eine Chance. Im Konflikt können sie ihre Intrigen und Projektionen viel effizienter einsetzen, als im Frieden! Also versuchen sie alles, um die Männer von der Spiritualität fern zu halten.

Glaubst du, daß Frauen sich in ihrem Haß auf den Geist hervortun gegenüber Männern? Ich stelle diese Frage auch, weil man sich als Antifeminist leicht den Vorwurf des Frauenhassers einfängt.

Gewiß, es war Eva, die ihren Mann verführte, nicht umgekehrt. Aber die Bibel berichtet auch von hoch spirituellen Frauen, wie etwa Maria, die Mutter von Jesus; und umgekehrt von sehr bösen Männern.

Männer sind die Vorantreiber der Evolution und somit maßgebend in der Gestaltung des Guten wie des Bösen. Frauen haben nicht das Format, um diesbezüglich Maßstäbe zu setzen.

Anderseits muß gesagt werden, daß das Böse gerade auch in der Trägheit, im Widerstand gegen das schöpferische Wort, den Logos, besteht. Dieses Bewahren- und Erhaltenwollen bis zum Erstarrenmachen (Medusa) und das Konservieren z.B. von Kinderleichen in Tiefkühlschränken und Blumentöpfen ist allerdings weiblich. So besehen sind Weiber für das Böse prädestiniert.


Gibt es aus der Ehe mit deiner Exfrau Kinder, und falls ja, was ist aus ihnen geworden?

Gruß
admin

Projektionen

Patrick Bieri, Mittwoch, 10. August 2011, 08:19 (vor 2296 Tagen) @ admin
bearbeitet von Patrick Bieri, Mittwoch, 10. August 2011, 08:37

Die Frauen sind nun mal deutlich stärker auf das Körperliche ausgerichtet. Das liegt aber eigentlich bloss an der biologischen Aufgabe der Fortpflanzung. Würden Frauen so ab 40ig diesen Weg verlassen und sich der Spiritualität widmen, dann könnten auch sie weiter kommen. Doch sie haben sich wohl dann bereits so stark daran gewöhnt, dass die Männer sie mit Geld und Sex versorgen, dass sie diese gemütliche Situation nicht mehr aufgeben wollen.

Genau deshalb müssen dann die Männer auch in ihrer Rolle bleiben. Um zu verhindern, dass die Männer so ab 30ig auf den spirituellen Weg einbiegen, beginnt Frau deshalb schon früh mit der Projektion. Zudem fühlen sich junge Mädchen wohl irgendwie minderwertig. Vielleicht weil sie zu spüren beginnen, dass die Vorgänge in ihrem Körper so überhaupt nicht zum gesellschaftlichen Bild der Frau passen? Die Frauen sind ja brav und artig, die Männer hingegen sind triebhaft und sexbesessen, wird jedenfalls behauptet. Doch dann spürt die junge Frau, dass sie es ist, die triebhaft und sexbesessen ist, wärend die Jungs davon noch gar rein überhaupt nichts wissen wollen. Das muss schon ein Tiefschlag sein! Also wird alles auf die Männer projiziert, was Frau an sich nicht wahrhaben will.

Man sollte nicht ausblenden, dass Frauen einmal pro Monat hormonell Achterbahn fahren. Sie können sich diesem Vorgang nur mit Medikamenten entziehen. Männer hingegen haben keinen solchen Zyklus. Sie reagieren bloss spontan auf äussere Reize mit Hormonschüben. Sind keine solche Reize da, gibt es auch keine Hormonschübe. Oder anders gesagt: No women, no cry!

Also muss die Frau ständig reizen, denn nur so kriegt sie den Mann dorthin, wo sie ihn haben will. Natürlich wird sich der reifer werdende Mann zunehmend entziehen können, jedenfalls wenn er sich geistig entwickelt. Und schon wieder hat die Frau einen Grund, die spirituelle Entwicklung des Mannes zu hemmen. Denn spirituelle Männer interessieren sich nicht mehr für Sex.

Das "Böse" entsteht grundsätzlich aus dem Egoismus. Und dieser ist ja nichts anderes als "Gottesferne", was wiederum die Sünde schlechthin darstellt. So sehe ich auch die Geschichte mit der Eva. Die Sünde besteht darin, sich dem Willen Gottes zu entziehen, also dem eigenen Willen nachzugeben. Da die Frau aus biologischen Gründen triebhafter und egoistischer ist als der Mann, geht in der Geschichte der Sündenfall von der Frau aus. Das Triebhafte ist dann in der Schlange sybmolisiert.

Dass heute soviel Männer böses tun, liegt ganz einfach daran, dass die Frauen ihre Triebe auf die Männer projizieren und diese dann "an die Front" schicken, um dort möglichst viel für die Frau zu erbeuten. Also bloss dunkelster, triebhaftester, materieller Kampf um das körperliche Überleben. Geistlos!

Warst Du wieder einmal auf antifeminismus.ch? Dort ist es seit Breivik ziemlich still geworden. Die Leute dort sind übrigens auch solche ödipalen Machos, die von ihren rechten Weibchen instrumentalisiert werden. Es geht da bloss um den Kampf gegen Links, nicht wirklich um antifeminismus. Aber das hatte wir ja schon. Und wie steht es mit dem Nationalsozialismus? Ist das für Dich, nach Breivik, immer noch ein linkes Phänomen?

PS: Nein, ich habe (zum Glück) keine Kinder. Ich wüsste ja echt nicht, was ich denen zum Lauf dieser Welt zu sagen hätte!

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Projektionen

admin @, Mittwoch, 10. August 2011, 20:17 (vor 2295 Tagen) @ Patrick Bieri

Würden Frauen so ab 40ig diesen Weg verlassen und sich der Spiritualität widmen, dann könnten auch sie weiter kommen.

Ist dir aufgefallen, daß Kirchen, aber auch esoterische Gruppen ganz überwiegend von älteren Weibern frequentiert werden? Meinen Beobachtungen nach trifft es nicht zu, daß Weiber weniger spirituell seien als Männer. Allerdings ist es wohl eine Spiritualität etwas anderer Art als die von Männern.

Es gibt einen Topos in der Weltliteratur, das ist die Nixe, Undine oder Wasserjungfrau; ein Elementarwesen, das Männer auf ihrer Trieb-Ebene anspricht und sie auf ihre eigene elementarische Ebene herabzieht. Ein literarisches Vorbild für die romantischen Bearbeitungen ist die Erzählung "Undine" von Friedrich de la Motte Fouqué.

Die Mythen und Sagen sind Ausdruck spiritueller Wirklichkeiten.

admin

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"Undine" von Friedrich de la Motte-Fouqué auch als PDF verfügbar.

admin @, Mittwoch, 10. August 2011, 21:29 (vor 2295 Tagen) @ admin

Siehe hier:

http://www.gasl.org/refbib/Fouque__Undine.pdf

79 Seiten in großer Schrift, das ist gut zu schaffen.

Diese Erzählung war Vorbild für viele andere Erzählungen und sogar Opern. Der Autor wiederum hat sich durch eine Schrift von Paracelsus inspirieren lassen. Paracelsus (1493-1541) war ein bedeutender Arzt, einerseits fortschrittlich, anderseits traditionsverbunden, für den die Elementarwesen wie Gnome, Nixen, Salamander und Sylphen fraglos existierten.

Ebenso Succubi und Incubi (Unterlieger und Auflieger), die am Sex von schlafenden Menschen parasitieren.

admin

mir reicht der Geist

Patrick Bieri, Donnerstag, 11. August 2011, 10:30 (vor 2294 Tagen) @ admin

Also ich bin mit dem Geist Gottes vollumfänglich zufrieden. So komische, heidnische Figuren und selbst erfundene Götzen brauche ich nicht.

Da lese ich doch lieber den 1. Johannesbrief...

Für nur 77 Teuronen sind auch Sie dabei Verweiberung und Esoterik

Zauberküchenmeister, Abort(nung), Montag, 15. August 2011, 12:47 (vor 2290 Tagen) @ admin

http://anonym.to/http://kristallmensch.tv/

» Nicht einmal Frauen finden Frauenkirchen sonderlich attraktiv.

Es sei denn es geht darum in dieser Kirche/Diakonie ein Pöstchen zu besetzen oder anderrweitig zu profititeren.

» Wenn Männer von Bord gehen, säuft der Kahn ab.

Das tut er wohl. Nur leider nur nicht schnell genug.

Wobei London nach Breivik wohl ein neues Hervorbrechen "unterdrückter Energien"
darstellen dürfte. Mann darf also gespannt sein, wie es weitergeht

Würden Frauen so ab 40ig diesen Weg verlassen und sich der Spiritualität widmen, dann könnten auch sie weiter kommen.


Ist dir aufgefallen, daß Kirchen, aber auch esoterische Gruppen ganz überwiegend von älteren Weibern frequentiert werden? Meinen Beobachtungen nach trifft es nicht zu, daß Weiber weniger spirituell seien als Männer. Allerdings ist es wohl eine Spiritualität etwas anderer Art als die von Männern.

Es gibt einen Topos in der Weltliteratur, das ist die Nixe, Undine oder Wasserjungfrau; ein Elementarwesen, das Männer auf ihrer Trieb-Ebene anspricht und sie auf ihre eigene elementarische Ebene herabzieht. Ein literarisches Vorbild für die romantischen Bearbeitungen ist die Erzählung "Undine" von Friedrich de la Motte Fouqué.

Die Mythen und Sagen sind Ausdruck spiritueller Wirklichkeiten.

admin

Das Böse

Patrick Bieri, Dienstag, 23. August 2011, 17:49 (vor 2282 Tagen) @ admin

Hab grad ein gutes Buch zum Thema gelesen:

http://www.perlentaucher.de/buch/36085.html

Es lohnt sich nur schon wegen des britischen Humors!!!

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Das Böse

admin @, Dienstag, 23. August 2011, 21:02 (vor 2282 Tagen) @ Patrick Bieri

Hab grad ein gutes Buch zum Thema gelesen:

http://www.perlentaucher.de/buch/36085.html

Es lohnt sich nur schon wegen des britischen Humors!!!

Wenn ich viel Zeit hätte, dann würde ich es vielleicht lesen, und zwar wegen dem ihm zugeschriebenen Humor. Nicht wegen dem Thema.

Das Thema ist m.E. auf tiefgründigste Weise behandelt worden durch Steiner und durch Tomberg. Und zwar auf dem Wege der direkten geistigen Erkenntnis. Was den von dir genannten Autor betrifft, so sammelt er sich anscheinend Ansichten anderer Autoren zusammen, die aber noch nicht die Fähigkeiten hatte, welche die Anthroposophen des 20. Jahrhunderts hatten, und beschreibt den Gegenstand daraufhin neu.

Ich nehme dies zum Anlaß, mit Blick auf geistig aufnahmebereite Leser wiederum auf die Bücher von Tomberg hinzuweisen. Wer diesen Autor einmal gelesen hat, der braucht auf so manche anderen nicht mehr zurückzugreifen.

Gruß
admin

Muttersöhnchen?

Patrick Bieri, Mittwoch, 10. August 2011, 10:26 (vor 2295 Tagen) @ admin
bearbeitet von Patrick Bieri, Mittwoch, 10. August 2011, 11:35

Oder ist Breivik ein Muttersöhnchen? Offenbar wurde er ohne die Anwesenheit des Vaters erzogen. Aber wo kein Vater ist, da ist auch kein Ehemann. Und schon muss der Bub in die Rolle des "starken Mannes" schlüpfen und die Mutti verteidigen.

Breiviks Feindbild sind offenbar die linken Frauen. Doch weshalb eigentlich? Als erfolgreicher Mann hätte er sicher auch eine hübsche Frau gefunden. Vielleicht sogar eine Linke, die ihn aus Mutters Umklammerung hätte heraus führen können?

Aber vielleicht wollte die Mutti den Bub ganz für sich und liess es nicht zu, dass eine andere ihn kriegen sollte. Schon gar keine dieser Linken, welche ja das traditionelle Frauenbild ablehnen...und somit natürlich auch Breiviks Mutter ablehnen.

Wenn nun Breiviks Mutter ihrerseits einen Hass entwickelt hat gegen diese linken Frauen, die all die "schöne, brave, sichere, heilvolle, mütterliche" Welt auf den Kopf stellen wollen, dann könnte sie diesen Hass dem Bub zuschieben und diesen auf ihr persönliches Feindbild loslassen.

Es ist doch schon erstaunlich, dass die Mutter all die Jahre nichts "gespürt" hat, von dem, was in ihrem Bub abging?! Und dann hat er ja auch noch bei ihr gewohnt...vor der Tat.

Aber wahrscheinlich ist diese These nicht unbedingt das, was die Frauenwelt interessiert. Da passt ein gewalttätiger, psychisch kranker und hasserfüllter Mann viel besser ins Bild!

Aber ein "einsamer Wolf" ist er keinesfalls. Im Gegenteil, er war und ist wohl sehr gut vernetzt. Doch weshalb dann der Reflex von Janne Kristiansen mit dem Bild des einsamen Wolfes?

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-07/geheimdienst-norwegen-komplizen

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Was war an Breiviks Tat eigentlich so verrückt? Vergleich mit Sinowjew

admin @, Montag, 15. August 2011, 23:59 (vor 2290 Tagen) @ admin

In der Pankraz-Kolumne auf Seite 13 der aktuellen JF (Nr.33/11) lesen wir über den Popsänger Tim Bendzko und seinen Song "Nur noch kurz die Welt retten", und dann:

Auch Anders Breivikin in Norwegen wollte bekanntlich die Welt retten, zusammen mit dem christlichen Abendland. Aus dem Rettungssyndrom heraus beging er seine Morde, es waren keine "eiskalten" Morde, wie die Medien verlautbarten, sondern durchaus barmherzige, wenn die Barmherzigkeit auch sehr allgemein gehalten war. Wer die Welt retten will, darf nicht nach konkreten Einzelopfern fragen, sie müssen notfalls mit äußerster Entschlossenheit beiseite geräumt werden.

[...]

Grigori Sinowjew, der langjährige Chef der einstigen Kommunistischen Internationale (Komintern), erklärte in voller Öffentlichkeit, man werde an die zehn Millionen Klassenfeinde liquidieren müssen, um die lichten Höhen der vom Kapitalismus befreiten Menschheit erklimmen zu können.

[...]

Nun frage ich: Ist Sinowjew jemals für verrückt erklärt worden?

Nach wie vor sind zahlreiche Straßen und Plätze vor Allem in Mitteldeutschland, aber nicht nur dort, nach führenden Kommunisten benannt - um ihnen ein ehrendes Andenken zu bewahren! :-(

Was Breivik auszeichnet, ist, daß er als Einzelgänger etwas zu tun versuchte, wofür andere von mächtiger Hand unterstützt und geschützt werden. Das macht seine Tat so sensationell und rätselhaft.

admin

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