Nicht Soldaten, Mütter sind Mörder.

trel ⌂, Samstag, 03. September 2011, 11:00 (vor 2272 Tagen)

In einer JF-Kolumne schrieb Anni Mursula über Freiwild im Mutterbauch.

[...]

Dieses Mal handelt es sich um Embryonen innerhalb der Gebärmutter, und nicht um welche, die sich im Reagenzglas befinden. Dadurch stehen sie nicht unter demselben Schutz, und die Rechte und das Befinden der Mütter gehen vor. Die Gesetzeslage ist in diesem Fall klar.

Was absurd klingt, ist in Deutschland Normalität: Denn ungeborenes Leben ist hierzulande nirgendwo so schlecht geschützt wie im Mutterleib. Was im Reagenzglas als unantastbares Leben gilt, darf bis zum Einsetzen der Wehen im Mutterbauch abgetrieben werden. Da wagt sich keine Angela Merkel oder Annette Schavan ran. Denn auch diese beiden kinderlosen Karrierefrauen sehen das Recht der Frau am eigenen Körper vermutlich höher an, als das Recht des ungeborenen Kindes auf Leben.

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"und die Rechte und das Befinden der Mütter gehen vor."

Das heißt nichts Anderes, als daß Mütterrecht über Menschenrecht steht.

Ja, Leute, wir leben im ersten Matriarchat der Weltgeschichte!

In den bisherigen, z.T. noch existierenden, matrifokalen, matrizentrischen odet matristischen Gesellschaften - die Existenz echter Matriarchate gilt als unbewiesen - haben nämlich gleichwohl Männer in Fragen höchsten Ranges das letzte Wort.

Das ist heute nicht mehr der Fall: Der Vater hat kein Einspruchsrecht gegen die Freigabe seiner Kinder zur Tötung. Hierüber entscheidet allein die Mutter.

Nicht Soldaten, Mütter sind Mörder.

Den obigen Text habe ich soeben als Kommentar eingereicht. Bisher wurden fast alle meiner Kommentare veröffentlicht. Warten wir also die Freischaltung ab. DIe JF unterscheidet sich, was das Ernstnehmen ihrer Leser betrifft, wohltuend von anderen Zeitungen.

trel

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