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Woher kommt der Haß vieler Deutsche auf die USA ?

admin @, Donnerstag, 15. September 2011, 21:12 (vor 2199 Tagen)

Mehrheitlich stammen die US-Bürger von Deutschen ab. Man sollte also meinen, daß beide sich mit gegenseitiger Sympathie begegnen. Teilweise ist und war das ja auch so. Man denke an die Care-Pakete der Nachkriegszeit und an die Berliner Luftbrücke. Da dürften nicht nur geopolitische Erwägungen maßgebend gewesen sein.

Anderseits ist der sogenannte "Anti-Amerikanismus" unübersehbar. Woher aber kommt der? Henryk Broder behauptet, der käme aus Undankbarkeit, genauer: aus der demütigenden Erfahrung, daß die Deutschen sich zu Kriegsende von den Amis hätten befreien lassen müssen. Aber von welchem Besatzer? Und übrigens hätten die Russen uns notfalls auch alleine "befreit". Zudem waren die Amis an dem Versailler Friedens-Diktat beteiligt, das den Zweiten Weltkrieg überhaupt erst ermöglicht hat.

Ich denke, die Ursache des deutschen USA-Vorbehalts ist so zu verstehen:

Die heutigen US-Amerikaner - von denen die meisten, wie gesagt, deutscher Abstammung sind - sind so geblieben, wie die Deutschen bis vor ihrer Demütigung immer waren, nämlich tatkräftig und selbstbewußt, ja oftmals aggressiv und rücksichtslos.

Es ist eine Ironie der Geschichte, daß die amerikanischen Kriegsgewinner jetzt die Folgen ihrer eigenen Umerziehungspolitik zu spüren bekommen. Es war ja ihr Anliegen, die Deutschen zu "zivilisieren", d.h. ihnen einen genügend starken Selbsthaß einzupflanzen, der äußere Eingriffe hinfort überflüssig machen würde. Es wurde in ihnen der Keim des Pazifismus, ja der Hang zu Selbstzerstörung gepflanzt.

In der Folge haben viele Deutschen nicht nur ihre eigene Aggression zu hassen begonnen, sondern auch die Agressionen ihrer in den USA lebenden Ahnen. Sie hassen an den Amis also ihr früheres, jetzt überwundenes "Selbst".

Darum ist Broders Deutung falsch, weil einseitig. Ein wahrer Kern mag drinstecken, mehr aber nicht. Daß Broder als Jude die USA sehr mag und deren sowie die jüdische Sichtweise übernimmt, ist natürlich. Aber er sollte sie uns nicht unterschieben.

admin

Der Haß der meisten Deutschen auf die USA betrifft nur die Herrschenden der USA.

Herr Schütze ⌂ @, Donnerstag, 22. Dezember 2011, 20:25 (vor 2101 Tagen) @ admin
bearbeitet von Herr Schütze, Donnerstag, 22. Dezember 2011, 21:07

Der Haß auf die USA richtet sich nicht gegen deren Bevölkerung, sondern gegen deren Herrscher. Broders Deutung ist sowieso falsch. Jede andere, die sich zu sehr auf die Bevölkerung konzentrieren und von den Herrschenden absehen (zumeist ablenken!) wollen, jedoch auch. Die us-amerikanische Politik ist seit dem US-Präsidenten Wilson (ich nenne ihn, meine aber auch und besonders die Lobbygruppen, die diesen Volltrottel gelenkt haben, v.a. die jüdischen Zionisten!) eine europafeindliche Politik - trotz, ja eher sogar wegen anderslautender Legenden.

Das Ziel der USA war, und zwar auch schon zu Beginn des 1. Weltkrieges, den Konkurrenten Deutschland - und mit Deutschland war Europa (weil von Deutschland abhängig) gemeint - zu vernichten. Daß also letztendlich auch England, Frankreich, Rußland und alle anderen mit den USA Verbündeten in Europa nicht kriegspolitisch, aber doch wirtschaftlich ebenfalls vernichtet werden sollten, haben die Engländer, Franzosen, Russen und alle anderen mit den USA verbündeten Europäer überhaupt nicht begriffen. Sie waren (und sind - das zeigt z.B. auch die heutige EU-Politik deutlich) dazu zu dumm!“ (Hubert Brune, Der 1. Weltkrieg, das Versailler Diktat [Befehl zum 2. Weltkrieg] und die „Schuld“, 2001 **).

„Wie sehr die Kontinuität auch über den 1. Weltkrieg und den 2. Weltkrieg hinaus andauerte, das zeigte die Bewältigung der jeweiligen Krisenzeiten der „Nachweltkriegsjahre“. Nichts ändern daran die heutigen Lügen von „Befreiung“, „Stunde Null“, „Marshallplan“ u.s.w. u.s.w. u.s.w.. Es gab keine „Befreiung“, keine „Stunde Null“, keine Hilfe durch den „Marshallplan“. (**). Erinnern wir uns an die Ausbeutung Deutschlands durch Deutschlands Kriegsgegner, so fällt auf, daß Deutschland ihnen geholfen hat, und zwar enorm, vor allem technisch-wissenschaftlich und wirtschaftlich. „Forschungsergebnisse und Patente privater deutscher Firmen und Personen wurden geraubt, deutsche Wissenschaftler zur Ausbeutung ihrer Kenntnisse in die Länder der Siegermächte gebracht. Mit dieser geistigen Beute ersparten sich die US-Amerikaner und ihre Kriegsalliierten, wie schon nach dem Ersten Weltkrieg, viele Jahrzehnte an Forschungsarbeit und Milliarden an Forschungsinvestititionen. Die Sieger zerteilten das Deutsche Reich in vier Zonen und zerstörten damit den bisher einheitlichen Wirtschaftsraum. Sie beschlossen die Abtrennung der deutschen Ostgebiete und ordneten gleichzeitig die Austreibung der dortigen Bevölkerung an. (Das war eines der größten Kriegverbrechen überhaupt und ein Verstoß gegen das Völkerrecht!). …. Es war die härteste, erbarmungsloseste und unmenschlichste Kriegsbeendigung in der europäischen Geschichte.“ (Ehrhardt Bödecker, a.a.O., S. 82-83 **). Die von Deutschlands Kriegsgegnern in die Welt gesetzten und erst seit „1968“ von den Herrschenden in Deutschland übernommenen und also auch über Politik und Medien immer mehr verbreiteten Lügen gab es bei Kriegsende und bis in die 1960er Jahre hinein noch nicht einmal ansatzweise „in den Köpfen der Deutschen“ (ebd., S. 83 **).“ (Hubert Brune, Der 1. Weltkrieg, das Versailler Diktat [Befehl zum 2. Weltkrieg] und die „Schuld“, 2001 **).

„Eine EU wäre schon vor dem 1. Weltkrieg möglich gewesen, nämlich wie heute unter deutscher Führung - denn anders als heute wäre es auch damals nicht gegangen (**), und anders als heute würde es auch zukünftig nicht gehen (**|**|**|**). Doch anders als damals die Deutschen, die dies schon vor dem 1. Weltkrige wußten, hatten Engländer, Franzosen, Italiener und andere nichtdeutsche Europäer immer noch nicht verstanden, daß auch wegen dieser europäischen Einigung, die Deutschland ja auch schon vor dem 1. Weltkrieg vorgeschlagen hatte, ein Weltkrieg völlig unsinnig ist und daß im Falle eines solchen Krieges dieser möglichst bald beendet werden muß und deshalb ein Verständigungsfrieden für alle Beteilgten, insbesonders aber für alle Europäer die günstigere Lösung ist als ein von den US-Amerikanern, die nur bedingungslose Kapitulationen kennen, hier zwar nicht von ihnen allein beabsichtigtes (weil die alten Machterhältnisse zwischen Europa und USA noch größtenteils intakt waren), aber dennoch in Übereinstimmung mit Engländern und Franzosen u.a. mit zu verantwortendes Diktat. Es waren also vor allem die US-Amerikaner, die den Verständigungsfrieden unmöglich machten - mit Absicht. Denn als sie damit begannen, auch aktiv in den Weltkrieg einzugreifen (materiell unterstützt hatten sie ihre Verbündeten von Anfang an), wußten sie, daß nur mit Hilfe der USA ein Sieg über Deutschland möglich sein und anderenfalls Deutschland mit hundertprozentiger Sicherheit siegen würde (**). Die US-Amerikaner nutzten diese für sie erstmals in Europa sich ergebende günstige Gelegenheit zu ihrem weiteren Aufstieg.“ (Hubert Brune, Der 1. Weltkrieg, das Versailler Diktat [Befehl zum 2. Weltkrieg] und die „Schuld“, 2001 **).

„Die Deutschen haben den US-Amerikanern gar nichts, aber die US-Amerikaner den Deutschen fast alles zu verdanken. Ganz besonders auch den Aufstieg zur Weltmacht und später sogar zur alleinigen Weltmacht verdanken die USA der Weltmacht Deutschland. Zuerst profitierten die US-Amerikaner von der Zuwanderung Deutscher, die in den USA auch heute noch die bei weitem größte Volksgruppe (Nation) sind (**|**); dann profitierten sie von Deutschlands Wissenschaft und Technik, indem sie sich in Deutschland ausbilden ließen; dann profitierten sie von den Weltkriegen, die Deutschland (gegen den Rest der Welt) nur knapp verlor, und gleichzeitig immer noch von Deutschlands Wissenschaft und Technik, indem sie sich bis in die 1930er Jahre weiterhin in Deutschland ausbilden ließen und gegen bzw. direkt nach dem Ende des 2. Weltkrieges Deutschlands Wissenschaftler und Techniker - Wernher von Braun z.B. war sowohl in der NSDAP als auch in der SS (zwei neben vielen anderen Gründen, um ihm einen „Nürnberger Prozeß“ zu machen) - in die USA zwangen (die Sowjets machten es übrigens genauso in ihrer »Zone« Deutschlands); dann profitierten sie von dem den Deutschen aufgezwungenen Selbsthaß, indem sie sie mittels Siegerjustiz zu psychiatrisieren suchten; und schließlich werden sie von Deutschland profitieren, indem sie wohl auch den Wirtschaftsweltkrieg (3. Weltkrieg) gegen Deutschland gewinnen und von Deutschland wieder Menschen abziehen werden.“ (Hubert Brune, Der 1. Weltkrieg, das Versailler Diktat [Befehl zum 2. Weltkrieg] und die „Schuld“, 2001 **).

[image][image] Neben den hier zitierten Sätzen sollte man noch einige der unzähligen Bilder (siehe z.B. rechts) bieten, um endlich aufzuräumen mit der Propaganda, die Deutschen müßten die US-Amerikaner lieben. Die Wahrheit ist, daß die meisten Deutschen die US-Amerikaner mögen, aber eben deren Herrscher nicht. Wer dies nicht so differenziert betrachten will, will betrügen. Hubert Brune noch einmal dazu: „Ein Blick in die Geschichte verrät, daß Deutschland seit November 1918 (Ende des 1. Weltkriegs) zahlt, zahlt und zahlt. Die kurze Pause von März 1936 bis Mai 1945 hat zuletzt daran auch nichts ändern können, weil (ganz einfach) der 2. Weltkrieg ebenfalls verloren wurde, und Deutschland seit Mai 1945 noch mehr zahlt, zahlt und zahlt. Die Lüge von der „Einheit“ - in Wahrheit: die 3. Folge des Versailler Diktats (**) - bedeutet, daß Deutschland seit Oktober 1990 bzw. - etwas später - seit Euro-Einführung noch mehr als je zuvor zahlt, zahlt und zahlt. Ohne jede Geschichtskenntnis ist, wem hier nicht gleich die Analogie von Karthago und Deutschland auffällt. Passend dazu heißt es auf einer Internetseite: »Irgendwie kann das Gefühl aufkommen, daß der ganze freie Markt und Welthandel gegen Deutschland arbeitet.« (Dewion 24, 24.01.2011 **).“ (Hubert Brune, Euro, 2001-2011 **).

Die Verbrechen, die am Deutschen Volk begangen worden sind, sind der Grund dafür, weshalb die meisten Deutschen die Herrschenden in den USA hassen. Zu Recht!

Alle anderen Erkärungsversuche scheitern oder verblüffen mehr als sie überzeugen. Sie sind nicht brauchbar, weil sie häufig lediglich Mittel zum Zweck, rhetorisches Mittel von Propagandisten und Lobbyisten sind, die Deutschland weiterhin bluten sehen wollen, nicht weil sie Deutsche haßten (im Gegenteil sogar!) - denn das ist ebenfalls nur ein rhetorisches Mittel -, sondern weil sie und ihre Klientel uns ausbeuten wollen, weil sie uns unseren Reichtum (den quantitaiven und den qualitativen ebenso) stehlen wollen! Und wie gesagt: das geschieht schon seit November 1918!

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Der Haß der meisten Deutschen auf die USA...

admin @, Freitag, 23. Dezember 2011, 21:05 (vor 2100 Tagen) @ Herr Schütze

Guten Abend Herr Schütze,

ich bin kein Historiker, aber auf Grundlage meiner bis jetzt bescheidenen Kenntnisse möchte ich Ihnen bzw. Brune zustimmen. Übrigens besitze ich von Ehrhardt Bödecker, der zitiert wird, das Buch "Preußen - eine humane Bilanz". Das kann ich nur weiterempfehlen.

Daß R.Steiner die gegenwärtige Kulturperiode (1413 - 3573 n. Chr.) vor Allem mit Deutschland verband, schrieb ich früher schon mal. Deutschland ist somit, seiner Bestimmung nach, noch für viele Jahrhunderte das entscheidende Land auf der Erde. Im Moment ist es freilich traurig mit uns bestellt. Das Patriarchat, das hier zerfallen ist und dem durch die Gynokratie, u.a. mittels Familienrechtssprechung, der Todesstoß versetzt werden soll, kommt auf einem niederen Niveau wieder zu uns zurück, und zwar ingestalt der muslimischen Masseneinwanderung. Es geht nämlich nicht ohne Patriarchat; wo es verdirbt oder vertrieben wird, kommt es von außen wieder herein.

Damit müssen wir gegenwärtig also leben. Aber wer weiß, wie die himmlischen Mächte entscheiden. Es könnten sich unerwartet zahlreich Menschen hier inkarnieren, die wieder Ordnung schaffen werden. Sie müßten nur die richtigen Familien finden, wo sie die nötige Förderung finden, um ihre vorgeburtlich angenommenen Ziele verwirklichen zu können. Mit derlei Fragen befaßt sich der Eugenetische Okkultismus. Das Alte Testament ist das gründlichste Buch zum Eugenetischen Okkultismus. Da ging es ja um die Vorbereitung der Inkarnation Gottes; eine Vorbereitung, zu der es freilich viele Jahrhunderte bedurft hat. Man lese nach bei Tomberg in seinen Anthr. Betrachtungen zum Alten Testament.

Gruß
trel

Patriarchat.

Herr Schütze ⌂ @, Freitag, 23. Dezember 2011, 23:51 (vor 2100 Tagen) @ admin
bearbeitet von Herr Schütze, Samstag, 24. Dezember 2011, 01:50

Interessant! Kennen Sie auch die anderen Bücher von Ehrhardt Bödecker? (In einigen seiner Bücher wiederholen sich Daten, Fakten und teilweise auch Textabschnitte.) - Ich empfehle u.a.: Die europäische Tragödie (1998), Preußen und die Wurzeln des Erfolgs (2004), Preußen und die Marktwirtschaft (2006), Preußen - eine humane Bilanz (2010).

Besonders interessant ist auch Ihre folgende Äußerung:

„Das Patriarchat, das hier zerfallen ist und dem durch die Gynokratie, u.a. mittels Familienrechtssprechung, der Todesstoß versetzt werden soll, kommt auf einem niederen Niveau wieder zu uns zurück, und zwar ingestalt der muslimischen Masseneinwanderung. Es geht nämlich nicht ohne Patriarchat; wo es verdirbt oder vertrieben wird, kommt es von außen wieder herein.“ (Thomas R. E. Lentze, 23.12.2011, 21:05 **).

Ich möchte Ihre Aussage kurz kommentieren, indem ich sie in drei Bereiche zerlege:

1.) Zerfall des Patriarchats;
2.) Wiederkehr des Patriarchats auf einem niedrigeren Niveau;
3.) Es geht nicht ohne Patriarchat.

Zu 1.): Ich würde nicht sagen, daß bei uns das Patriarchat schon völlig zerfallen ist, sondern: daß Nihilisten zwar dabei sind, es zu zerstören, aber ihr Zerstörungswerk noch nicht beendet haben. Es kann noch eine Menge passieren. Ich sehe die Zukunft zwar in einem ähnlichen „Dunkel“ wie Sie. Doch die Hoffnung sollte man bekanntlich zuletzt begraben. Dafür, daß diese Aussage ihre Berechtigung hat, zeugt die derzeige Entwicklung in Politik und Wirtschaft (v.a. Geldwirtschaft), die uns - ungewollt (!) - vielleicht aus der miserablen Situation, in die uns deren vorhergegangene Entwicklung gebracht hat, herausholen könnte. Man kann eine solchen Entwicklung auch absichtlich verstärken, z.B. „homöopolitisch“: Erinnern Sie sich noch an meinem „Punkt 6“ (**), der Ihnen „noch unklar“ (**) war? Da wo Kapitalismus bzw. Liberalismus ist, da ist auch Kommuniusmus bzw. Egalitarismus - die Thesis bringt ihre Antithesis stets selbst hervor, macht diese zunächst - und ungewollt (!) stark, doch dann wird auch die Antithesis verneint, nämlich durch die Synthesis, die die Thesis in erhöhter Form in sich bewahrt, d.h. „aufhebt“ (**). Was ich meine, ist, daß mit dem durch die Thesis namens Kapitalismus oder Liberalismus oder Freie Marktwirtschaft erreichten Wohlstand schon bald die sie bekämfende Antithesis namens Kommunismus oder Egalitarismus oder auch „nur“ Soziale Marktwirtschaft obenauf kommt, die aber bald selbst bekämpft wird, weil sie zu viel zerstört hat, und diesen Prozeß können wir beschleunigen (z.B. „homöopolitisch“ [erinnern Sie sich? [**]), um wenigstens demographisch etwas, d.h. unsere Nachkommen und damit unsere Kultur zu retten, denn: wenn wir zu lange warten, d.h. wenn wir dem den Wohlstand mißbrauchenden Egalitarismus (weil er fast allen alles verspricht und deshalb immer mehr Schulden macht - dabei auch z.B. die Überfremdung oder z.B. den Feminsimus fördernd und fordernd) zu lange Zeit geben, dann geht unsere Kultur umso sicherer unter. Wenn der Egalitarismus erst einmal besiegt ist - z.B. auch durch eine gigantische Finanz-/Wirtschaftskrise -, dann wird es darauf ankommen, ob die Synthesis den Egalitarismus in der Gefahrlosigkeit wird halten können, in die er ihn zuvor gebracht hat.

Zu 2.) Ihre Aussage, daß das Patriarchat immer wiederkehrt, erhält meine volle Zustimmung. Daß es also dann, wenn es zerfallen ist, auf nidrigerem Niveau wiederkehrt, ist folgerichtig. Überhaupt können sich Menschen nur in einem Patriarchat wirklich entwicklen. Alles andere bedeutet Stagnation bzw. Tod.

Zu 3.) Wie gesagt: Menschen können sich nur in einem Patriarchat wirklich entwicklen. Alles andere bedeutet Stagnation bzw. Tod. Für Menschen kann deshalb - weil sie so sind, wie sie sind: Hierarchie-Wesen (Menschen wollen sich entwicklen und können es nur mit Hierarchie[n]) - nur gelten: Es geht nicht ohne Patriarchat! Alle Verusche, etwas anderes als ein Patriarchat zu etablieren, scheitern zuletzt immer. Also bestätigen sie als Ausnahme die Regel, daß es ohne Patriarchat nicht geht. Würde in Zukunft doch noch das Patriarchat auf lange Dauer (also langfristig!) beseitigt werden können, dann würde es spätestens dann keine Menschen mehr geben. Menschen können - auf Dauer (!) - nur hierarchisch gegliedert existieren. Also: Es geht nicht ohne Patriarchat!

Freundliche Grüße!

Herr Schütze

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Patriarchat.

admin @, Samstag, 24. Dezember 2011, 07:30 (vor 2100 Tagen) @ Herr Schütze

Guten Morgen Herr Schütze!

Kennen Sie auch die anderen Bücher von Ehrhardt Bödecker?

Nein, bisher nicht. Vielleicht sollte ich etwa "Die europäische Tragödie" einmal lesen.

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die Thesis bringt ihre Antithesis stets selbst hervor, macht diese zunächst - und ungewollt (!) stark, doch dann wird auch die Antithesis verneint, nämlich durch die Synthesis, die die Thesis in erhöhter Form in sich bewahrt, d.h. „aufhebt“ (**).

Ja, das ist die Hegelsche Dialektik. Ich nehme an, daß sich gegenwärtig starke anti-matriarchale Kräfte formieren, also die Antithese zur Gynokratie (andere Wörter für Gynokratie: Politische Hysterie, Herrschaft der Toten Hosen), auch wenn sie noch nicht sichtbar sind. Sie könnten "im Himmel" sein, d.h. bei den Ungeborenen, und irgendwann herabsteigen.

Die Geburt Jesu Christi, die wir heute feiern, könnte Anlaß sein, über das Kommende - und über den Eugenetischen Okkultismus überhaupt - nachzudenken.

Vgl. ferner meinen Artikel Das Matriarchat als Krankheit des Patriarchats.

Grüße
trel

P.S.:

In der neuen JF schreibt Karlheinz Weissmann in einer Randglosse, in der sonst nur lebende Personen erwähnt werden, kenntnisreich über den Evangelisten Matthäus. Wobei er auch den bethlehemitischen Kindermord erwähnt, der bei Lukas nicht vorkommt. Dieser Kindermord - heute Ungeborenenmord - ist die irdische Karikatur des Eugenetischen Okkultismus. Den heutigen Ungeborenen-Massenmord müßten wir bezeichnen als dysgenetischen Feminismus.

Bödecker und Weißmann.

Herr Schütze ⌂ @, Samstag, 24. Dezember 2011, 09:57 (vor 2100 Tagen) @ admin
bearbeitet von Herr Schütze, Samstag, 24. Dezember 2011, 10:26

Guten Morgen, Herr Lentze!

Bödeckers Buch „Die europäische Tragödie“ kann ich auch deshalb wärmstens empfehlen, weil Sie Bödeckers Buch „Preußen - eine humane Bilanz“ schon gelesen haben und folglich die anderen beiden Bücher über Preußen, obwohl ebenfalls wärmstens zu empfehlen, später noch lesen können.

Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen den Inhalt der Ihnen noch nicht bekannten Bücher kurz schildern. Soviel verrate ich jetzt schon: Bödecker hat meine volle Unterstützung!

Karlheinz Weißmann kenne ich auch recht gut, nicht persönlich, aber lektüremäßig. Er kennt das Christentum sehr gut, hat u.a. Evangelische Theologie und Geschichte studiert. Was er so schreibt, ist ziemlich interessant. Ein Nachschlagewerk über die Konservative Revolution ist auch von ihm - als Herausgeber, d.h. in der Nachfolge von Armin Mohler, der früher der Herausgeber war. Ich habe einige Bücher von beiden, von Weißmann speziell u.a. „Post-Demokratie“, „Gehlen“, „Nation“, „Unsere Zeit kommt“ und das schon erwähnte „Handbuch der Konservativen Revolution“ (andere fallen mir nicht ein, ich kann momentan auch nicht nachsehen, weil ich an den letzten Tagen mein Arbeitszimmer renoviert und die Bücher noch nicht wieder in die Regale und Schränke, die eventuell noch umgestellt werden müssen, zurückgestellt habe). Jedenfalls ist Weißmann ebenfalls ein guter Autor. Wenn ich ihn mit Bödecker vergleichen müßte, dann zöge ich ihm Bödecker jedoch vor.

Frohe Weihnachten!

Herr Schütze

Patriarchat.

Herr Schütze ⌂ @, Sonntag, 25. Dezember 2011, 15:22 (vor 2098 Tagen) @ admin
bearbeitet von Herr Schütze, Sonntag, 25. Dezember 2011, 15:56

Frohe Weihnachten, Herr Lentze!

Leider sind Sie nicht oder zumindest nicht direkt auf den Hauptpunkt meiner Aussagen eingegangen, sondern nur darauf, daß einige meiner Aussagen auf Hegels Dialektik (**) zurückgehen und wie eine Antithesis für Sie bzw. für das Anthroposophisch-Christliche zu deuten ist:

„Ich nehme an, daß sich gegenwärtig starke anti-matriarchale Kräfte formieren, also die Antithese zur Gynokratie (andere Wörter für Gynokratie: Politische Hysterie, Herrschaft der Toten Hosen), auch wenn sie noch nicht sichtbar sind. Sie könnten »im Himmel« sein, d.h. bei den Ungeborenen, und irgendwann herabsteigen.“ (Thomas R. E. Lentze, Patriarchat, 24.12.2011, 07:30 **).

Auch (also: nicht nur) deshalb nun meine Fragen an Sie: Glauben Sie, daß Geister aus dem Himmel in Menschen einfahren können? Ist es unter anderem das, was Sie meinen, wenn Sie von Inkarnation sprechen? Sind für Sie Feministinnen deshalb eher Feministen, weil sie keine Frauen, sondern Männer, die im falschen Körper stecken, sind und deswegen sind, weil Geister aus dem Himmel in sie gefahren, die Feminist(inn)en also nicht nur von allen guten Geistern verlassen, sondern auch und sogar zweckmäßigerweise von allen bösen Geistern heimgesucht sind?

Ist es das, was sie in der Sache eigentlich meinen? Ja? Und wenn ja, warum? Es könnte doch auch sein, daß das Ganze rein weltlich erklärbar ist. Oder? So wie ich z.B. immer schreibe: daß die Moderne (bzw. Zivilisation **) die Geister, die sie gerufen hat, anschließend nicht mehr loswird, daß ihre Totalitarismen (z.B. der Liberalismus und seine Varianten sowie die Sozialismen und ihre jeweiligen Varianten von „links“ und „rechts“) immer wieder das hervorbringen, was sie hervorbringen müssen: ihre jeweiligen Gegenspieler - die also auch nichts anderes sein können als moderne Totalitarismen, weil sie sich nur so oder gar nicht durchsetzen können. Man kann sie in ihrer Zeit - d.h. in der Zeit, in der sie dominant sind: in der Moderne (bzw. Zivilisation) - nur mit ihren eigenen Waffen schlagen oder, wie Sie es nach meiner Deutung tun, den Kampf danach dadurch vorbereiten, daß man ihn schon vorher kämpft, denn die Moderne (bzw. Zivilisation) wird irgendwann zu Ende sein, und je früher man sich darauf vorbereitet, desto mehr Aussichten hat man später auf den eigenen Erfolg.

Wenn aber nun auch ich recht haben sollte, dann wäre es doch genauso ratsam, den Gegner jetzt z.B. durch Verstärkung zu bekämpfen, um ihn (noch) schneller zu Fall zu bringen. Man bekämpft ihn also quasi „homöopolitisch“ (**|**). Früher hätte ich so etwa strikt abgelehnt, weil es mir eigentlich zuwider ist, meinen Gegner mit seinen eigenen Mitteln zu bekämpfen, aber heute sehe ich dazu kaum noch eine andere Möglichkeit - von der, die Sie realisieren, einmal abgesehen. Wenn wir für unsere Nachkommen wirklich etwas tun wollen, dann wird es sich wohl nicht vermeiden lassen, daß wir zumindest teilweise auf unseren Wohlstand verzichten! Weil es darauf so oder so hinauslaufen wird, können wir dem auch zuvorkommen und jetzt schon verzichten - möglichst viel, so hart das auch klingt: wir tun es für unsere Nachkommen! Das ist wirklich sozial! Gerade im Sozialen versagt nämlich der linke Sozialismus, der bei uns, ja mittlerweile auf dem geamten Globus herrscht (die Dominaz des linken Sozialismus wird zwar irgendwann - wahrscheinlich sogar bald - zu Ende sein und in eine Dominanz des rechten Sozialismus übergehen, aber dadurch ist der Totalitarismus, die politische Moderne, noch lange nicht zu Ende). Die politische Umsetzung von Gleichheit und Gerechtigkeit führt immer nur zu noch mehr Ungleichheit und Ungerechtigkeit. Wer das nicht sieht, ist blind! Unsere Herrschenden sind - im wahrsten Sinnne des Wortes - Wahnsinnige! Hüten wir uns also davor, so wahnsinnig wie sie zu werden!

Frohe Weihnachten!

Herr Schütze

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Patriarchat.

admin @, Sonntag, 25. Dezember 2011, 22:45 (vor 2098 Tagen) @ Herr Schütze
bearbeitet von admin, Sonntag, 25. Dezember 2011, 22:57

Frohe Weihnachten, Herr Lentze!

Danke, und ebenfalls frohen Mut in Anbetracht der Geburt des heilenden Gottes.

Ich antworte jetzt auf die Schnelle, d.h. nur auf eine bestimmte Frage. Zum Rest später.

Glauben Sie, daß Geister aus dem Himmel in Menschen einfahren können? Ist es unter anderem das, was Sie meinen, wenn Sie von Inkarnation sprechen? Sind für Sie Feministinnen deshalb eher Feministen, weil sie keine Frauen, sondern Männer, die im falschen Körper stecken, sind und deswegen sind, weil Geister aus dem Himmel in sie gefahren, die Feminist(inn)en also nicht nur von allen guten Geistern verlassen, sondern auch und sogar zweckmäßigerweise von allen bösen Geistern heimgesucht sind?

Geister oder hierarchische Wesen inkarnieren sich nicht, sondern inkorpieren sich u.U. in Menschen. Es gilt diesen Unterschied zwischen Inkarnation und Inkorporation zu beachten.

Inkarnation: Wir Menschen waren alle vorgeburtlich existent und verkörperten, d.h. inkarnierten uns "absteigend" mit einem Astralleib, einem Lebensleib und zuletzt einem physischen Leib. Letzterer wurde im Mutterleib herangebildet. Die Inkarnation beginnt mit der Geburt des physischen Leibes und vollzieht sich dann stufenweise, so daß erst mit dem siebten Jahr der Ätherleib voll eingezogen ist (Zahnwechsel), mit dem 14. Jahr der Astralleib (Erdenreife) und mit dem 21. Jahr das Ich. Das ist aber grob dargestellt; die wirklichen Verhältnisse sind komplizierter.

Inkorporation bezeichnet demgegenüber die zeitweilige Besessenheit von Menschen durch reguläre hierarchische Wesen, aber auch durch luziferische Geister (im Astralleib) und ahrimanische Geister (im Lebensleib). Letztere beiden werden auch als Doppelgänger bezeichnet. Es sind gewissermaßen Parasiten, die sich unserer Körper bedienen, um auf der Erde zu wirken.

Wenn ich sage, daß Feministinnen Männer in Frauenleibern seien (und "Lila Pudel" Frauen in Männerleibern), so ist das anthroposophisch nicht korrekt, sondern pointiert ausgedrückt. Der Mensch inkarniert sich abwechselnd als Mann und Frau, in der Regel jedenfalls. Und nur verkörpert kann er ein Geschlecht haben, wobei der Lebensleib (anderer Ausdruck: Ätherleib) gegengeschlechtlich ist zum physischen Leib. Männer haben also weibliche Lebensleiber, und Frauen haben männliche Lebensleiber. Es kann aber die vorherige und nachfolgende Verkörperung in die gegenwärtige Verkörperung durchschlagen.

Die entsprechenden Vorgänge - karmische Vorgänge - sind aber kompliziert. Zum Karma des Feminismus hat sich Steiner m.W. nicht geäußert, und Tomberg auch nicht; meine Überlegungen hierzu sind hypothetisch und in Entwicklung begriffen.

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Wenn Sie fragen, ob man diese Vorgänge nicht auch "weltlich" erklären kann, so sage ich: Das kommt auf die Erkenntnis-Ansprüche an. Man kann sich z.B. einen Autounfall erklären, indem man sich die Fahrer, ihre Zustände, Entschlüsse usw. wegdenkt und sich auf die rein physikalischen Verhältnisse beschränkt.

Dann kann man etwa sagen: Der Unfall geschah, weil eines der Autos in die falsche Richtung oder auf der falschen Straßenseite fuhr. Das ist korrekt.

Wer aber höhere Erkenntnis-Ansprüche hat, will wissen, wer am Steuer gesessen hat, d.h. wer der Fahrer war, und was ihn motivierte, die falsche Richtung einzuschlagen bzw. die falsche Straßenseite zu befahren. Man muß dann also die über-physikalische Ebene betreten.

Das Betreten der über-physikalischen Ebene hat den Vorteil, daß sich Unfälle dann leichter erklären und vermeiden lassen.

Entsprechend verhält es sich mit den gesellschaftlichen Vorgängen. Hier sind wir bereits auf einer höheren Ebene, aber das reicht wiederum nicht, um wirklich alles zu verstehen. Man kann z.B. den Marxismus mit den gesellschaftlichen Verhältnissen und mit den Biografien von Marx und Engels erklären. Interessanter aber wird es, wenn man diese Biografien auf frühere Inkarnationen erweitert. Dann ergibt sich - nach Steiner -: Marx und Engels waren vor einigen Jahrhunderten Feudalherren und Raubritter, von denen der eine den anderen überfiel und versklavte. Damit ist natürlich noch lange nicht alles erklärt. Man müßte auch das Karma der hierarchischen Wesen untersuchen, welche die gesellschaftlichen Vorgänge gestalten.

Auf das Andere werde ich demnächst eingehen.

Gruß
trel

Der Haß der meisten Deutschen auf ... die Herrschenden der USA (Fortsetzung).

Herr Schütze ⌂ @, Freitag, 06. Januar 2012, 04:19 (vor 2087 Tagen) @ admin
bearbeitet von Herr Schütze, Freitag, 06. Januar 2012, 05:03

Fortsetzung (**).

Für den Haß der meisten Deutschen auf die Herrschenden der USA gibt es noch einen zweiten Grund, gewissermaßen einen Ergänzungsgrund zum Hauptgrund (**): Die permanente Einmischung in die inneren Angelegenheiten nationaler, souveräner Staaten, insbesondere die Überfälle auf diese Staaten, also das permanente Erzwingen von Kriegen. Daß diese sogenannten „Vereinigten Staaten von Amerika“ (was? wie? Kanada und die lateinamerikanischen Staaten gehören [zu] den USA?) unbedingt den 1. Weltkrieg und den 2. Weltkrieg wollten, ist bekannt, und sie haben die mit ihnen Verbündeten Kriegsmächte auch schon von Anfang an kräftig unterstützt, also auch schon zu der Zeit, als die US-Amerikaner noch nicht aktiv an den Fronten kämpften. Die Herrschenden in den USA haben immer Mittel und Wege gefunden, das US-Volk zu belügen, um es in die Weltkriege ziehen lassen zu können (ich nenne hier nur einige der vielen Beispiele dafür: „Lusitania-Zwischenfall“ von 1915 und Pearl Harbor vom 7. Dezember 1941). (**). Die „kleinen“ Fälle - Überfälle (!) - dürfen nicht unerwähnt bleiben, z.B.: Überfall auf Kuba (1898), Überfall auf Laos (1960), Überfall auf (Nord-)Vietnam (1964), Überfall auf Kambodscha (1970), Überfall auf Irak (1991), Überfall auf Afghanistan (2001), Überfall auf Irak (2003), Überfall auf Libyen (2011) ... (zukünftige Überfälle) .... (**). Dazu kommen noch die widerlichen Grausamkeiten des kleinen Kumpels der USA: Israel. Die Deutschen - wie auch die übrigen Europäer - wissen oder ahnen zumindest, daß auch hinter der „Politik“, also dem Ewigen Krieg Israels die USA als kräftiger Unterstützter stecken.

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