warum die Piraten die Quote brauchen

Piratenweib @, Montag, 19. September 2011, 21:48 (vor 2199 Tagen)

Eine Quote ist weder widerlich noch sexistisch, wenn sie korrekt angewendet wird und zur Beseitigung von Missständen dient. Forderungen nach Veränderungen des typischen Arbeitsumfeldes hegemonialer Männlichkeit sind weder plärrig noch prinzesschenhaft.
Es handelt sich um feministische Forderungen nach Veränderung der Gesellschaft. Nicht nur Stupides: wir Frauen dürfen endlich das gleiche Dumme tun, was Männer tun. Sondern: wir wollen die Strukturen ändern, die dieser Gesellschaft zugrunde liegen.
Insbesondere dann, wenn diese Strukturen für beide Geschlechter von Nachteil sind. Und patriarchale Strukturen zwingen beide Geschlechter, Frauen und Männer, in eine Korsett, für das alle einen hohen Preis bezahlen müssen!
Ich empfehle zur Lektüre das neue Buch von Ute Scheub: “Heldendämmerung”. Eine erstklassige Analyse dieser Thematik. Nein, ich bekomme keine Provision für meine Empfehlung.

G. Habersetzer

Avatar

warum die Piraten die Quote brauchen

admin @, Montag, 19. September 2011, 23:25 (vor 2199 Tagen) @ Piratenweib

Eine Quote ist weder widerlich noch sexistisch, wenn sie korrekt angewendet wird und zur Beseitigung von Missständen dient. Forderungen nach Veränderungen des typischen Arbeitsumfeldes hegemonialer Männlichkeit sind weder plärrig noch prinzesschenhaft.
Es handelt sich um feministische Forderungen nach Veränderung der Gesellschaft. Nicht nur Stupides: wir Frauen dürfen endlich das gleiche Dumme tun, was Männer tun. Sondern: wir wollen die Strukturen ändern, die dieser Gesellschaft zugrunde liegen.
Insbesondere dann, wenn diese Strukturen für beide Geschlechter von Nachteil sind. Und patriarchale Strukturen zwingen beide Geschlechter, Frauen und Männer, in eine Korsett, für das alle einen hohen Preis bezahlen müssen!
Ich empfehle zur Lektüre das neue Buch von Ute Scheub: “Heldendämmerung”. Eine erstklassige Analyse dieser Thematik. Nein, ich bekomme keine Provision für meine Empfehlung.

Ich weiß nicht, ob hier wieder jemand einen Fake reingesetzt hat. Egal, ich will kurz antworten.

Das Buch von Frau Scheub habe ich nicht zur Hand. Aufgrund der Rezension im Hamburger Abendblatt erscheint es mir auch nicht besonders interessant.

Gegen eine Änderung der "Strukturen" habe ich nichts. Wer sollte denn schon etwas dagegen haben? So wie die Welt gerade ist, ist wohl niemand mit ihr zufrieden. Die entscheidende Frage ist nur, in welche Richtung die Änderung gehen soll. Und da gehen unsere Vorstellungen wohl extrem auseinander.

Das Patriarchat ist krank, keine Frage. Frauen werden uns dabei aber nicht helfen können; sie sind gegenwärtig die (Kriegs-)Profiteusen. Die wollen wir natürlich nicht noch unterstützen.

Wenn die "Piraten" glauben, die (Frauen?-)Quote zu benötigen, so ist das ihr Problem. Aber wollen die denn mehrheitlich die Quote? Und falls ja, auf welcher Ebene?

Das wäre zuerst zu klären, bevor wir den Faden weiterspinnen.

admin

Misandry reloaded

Borat, Mittwoch, 21. September 2011, 12:06 (vor 2197 Tagen) @ Piratenweib

Eine Quote ist weder widerlich noch sexistisch, wenn sie korrekt angewendet wird und zur Beseitigung von Missständen dient. Forderungen nach Veränderungen des typischen Arbeitsumfeldes hegemonialer Männlichkeit sind weder plärrig noch prinzesschenhaft.

Ein Mord ist weder unmenschlich noch brutal, wenn er sachgemäß und mit Beratungsschein ausgeführt wird.
Und ausserdem bin ich nicht beleidigend, du Fotze!

Es handelt sich um feministische Forderungen nach Veränderung der Gesellschaft. Nicht nur Stupides: wir Frauen dürfen endlich das gleiche Dumme tun, was Männer tun. Sondern: wir wollen die Strukturen ändern, die dieser Gesellschaft zugrunde liegen.

Wenns denn nur klappen würde dass Ihr Weiber auch das gleiche geniale Tut, was Männer tun.
Haltet die Fresse und kriegt Kinder. Oder werdet Kräuterhexe (oder Missionar).

Insbesondere dann, wenn diese Strukturen für beide Geschlechter von Nachteil sind. Und patriarchale Strukturen zwingen beide Geschlechter, Frauen und Männer, in eine Korsett, für das alle einen hohen Preis bezahlen müssen!

Wie stellt man eigentlich objektiv die "Benachteiligung" fest?
Ich mache es an der Vermehrung fest, denn die hat dazu geführt das wir heute sogar dich haben.
Und unsere aktuelle Vermehrung legt eine extreme Benachteiligung nahe.

Ich empfehle zur Lektüre das neue Buch von Ute Scheub: “Heldendämmerung”. Eine erstklassige Analyse dieser Thematik. Nein, ich bekomme keine Provision für meine Empfehlung.

Misandry reloaded 33.0?

Quote? Ja bitte!

Elektra, Mittwoch, 21. September 2011, 14:22 (vor 2197 Tagen) @ Piratenweib

Eine Quote ist weder widerlich noch sexistisch, wenn sie korrekt angewendet wird und zur Beseitigung von Missständen dient.

Liebes Piratenweib! Wollen wir auch mal konsequent und gerecht sein? Da hat doch dieser admin oder trel (ich denke mal, beide sind derselbe) was gefaselt von der Frauenquote in Gefängnissen, was er für richtig hält. Dazu kann frau stehen wie sie will, aber warum greifen wir das nicht mal auf?

http://mann-pass-auf.de/sk76.php

Immer wenn die Rede auf die Geschlechterquote kommt, dann fordern die "Maskulisten" auch ihre Anwendung auf prekäre Verhälnisse, also z.B. Frauen in die Kanalröhre, angeblich, weil Frauen sowieso besser putzen können. So ganz unrecht haben sie ja nicht. Ich bin durchaus dafür, daß wir das mal aufgreifen.

Liebe Grüsse

Quote? Ja bitte!

Borat, Mittwoch, 21. September 2011, 22:16 (vor 2197 Tagen) @ Elektra

Immer wenn die Rede auf die Geschlechterquote kommt, dann fordern die "Maskulisten" auch ihre Anwendung auf prekäre Verhälnisse, also z.B. Frauen in die Kanalröhre, angeblich, weil Frauen sowieso besser putzen können. So ganz unrecht haben sie ja nicht. Ich bin durchaus dafür, daß wir das mal aufgreifen.

Quote für Frauen in schmutzigen, gefährlichen Jobs?
Das ist doch ungerecht!

Aber einen Vorteil hätte das schon, liebe Frauen:
Die geforderte Frauenquote ist logischerweise bedingt durch ein Überangebot an weiblichen Arbeitskräften, da diese ja nicht freiwillig in höherer Zahl von Unternehmern/Anteilseignern u.s.w. für die privilegierten und von Frauen begehrten Jobs genommen werden.

Gäbe es jetzt eine Quote auch für Todesjobs, so würden im Berufsleben mehr Frauen sterben und deren Arbeitsmarktwert würde steigen.

Da hat das Piratenweibchen was falsch verstanden

unbekannt, Donnerstag, 22. September 2011, 20:04 (vor 2196 Tagen) @ Piratenweib

Natürlich können Menschenweibchen eine Quote haben.

Denn eine 0%-Quote ist auch eine Quote.

Deshalb kann ich alles unterschreiben, was das Piratenweibchen geschrieben hat.

warum die Piraten die Quote brauchen

Maximilian Sichart ⌂ @, Kassel, Sonntag, 25. September 2011, 12:31 (vor 2193 Tagen) @ Piratenweib

Um ebenso unwählbar zu werden wie der Rest der Parteien ? Damit Frau weiterhin automatisiert mit wenig Aufwand an die Futtertröge der Nation gelangt ? Damit im Parlament noch mehr Sexistinnen sitzen die herzlich über die Benachteiligung von Vätern lachen ?

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum