Berliner Theaterskandal: Ist es Rassismus, wenn ein Weißer sich schwarz färbt?

trel ⌂, Mittwoch, 11. Januar 2012, 00:51 (vor 2082 Tagen)

In der Online-Ausgabe der JF erschien gestern abend ein Bericht mit dem Titel:

Hallervorden wehrt sich gegen Rassismusvorwürfe

Ich sage mal mit eigenen Worten, worum es geht:

Es hatte sich für die schwarze Rolle eines Stückes kein schwarzer Schauspieler gefunden. Die Notlösung war, einen weißen Schauspieler zu nehmen und diesen dunkel einzufärben.

Daraufhin hat Sheila Mysorekar von der "Initiative Schwarze Deutsche" die Rollenbesetzung scharf kritisiert. Ebenso tat das die linksextreme Internetseite publikative.org. Für sie verantwortlich ist Patrick Gensing.

Natürlich ist die Kritik völlig absurd, und entsprechend hat sich das Theater unter der Leitung von Dieter Hallervorden gegen die Vorwürfe verwahrt.

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Ich habe soeben folgenden Kommentar an die JF abgesandt:

Wie sind denn dann die zahlreichen Frauen in und aus Schwarz-Afrika zu bewerten, die sich ihre Haut mit chemischen Mitteln aufgehellt haben?

Ganz klar: Das sind knallharte Rassistinnen, wenn man die Definition der Bessermenschen ernstnimmt.

Vielleicht ist ja auch der Begriff "Rassismus" hier gar nicht falsch. Er sollte dann nur einfach positiv konnotiert werden. Denn wenn schwarze Frauen sich weiß machen, dann tun sie es, weil sie sich durch Annahme weißer Merkmale aufgewertet fühlen. Sie erkennen also die weiße Rasse ganz offensichtlich als die schönere, erstrebenswertere an.

Das sollte uns freuen, auch wenn ich, offen gesagt, natürlich schwarze Frauen schöner finde. Lieber das Original als die Fälschung!

trel

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