Wie alt ist die Menschheit wirklich? Vorurteile der Wissenschafts-Religion.

trel ⌂, Sonntag, 05. Februar 2012, 23:34 (vor 2060 Tagen)
bearbeitet von trel, Montag, 29. August 2016, 23:49

Liest man in der Wikipedia unter dem Stichwort Kreationismus, so erfährt man von Auffassungen, wonach die Menschheit sehr viel jünger ist als sie es der herrschenden wissenschaftlichen Doktrin gemäß sein soll. Zum Beispiel 6.000 Jahre statt über 100.000 Jahre. Die Unvereinbarkeit beider Auffassungen wird damit erklärt, daß die von der wissenschaftlichen Doktrin abweichenden Konzepte eben "wissenschaftlich unhaltbar" seien.

Merkwürdigerweise wird die anthroposophische Kosmologie darin nicht erwähnt, obwohl die Menschen, welche sie vertreten, aufgrund ihrer oft wissenschaftlichen Ausbildung ernstzunehmen sind. So hörte ich in Berlin öfters Vorträge von einem anthroposophisch gebildeten TU-Professor für Teilchenphysik.

Ich gebe im Folgenden eine Grafik, die ich nach einer Tabelle aus dem längst vergriffenen Buch Die Entwicklung der Erde. Kosmogonie und Erdgeschichte, ein organisches Werden, von Dr. Günther Wachsmuth (1893-1963) erstellt habe. Dieser Autor war Steiners persönlicher Assistent während dessen letzten Lebensjahren, sowie Leiter der Naturwissenschaftlichen Sektion des Goetheanums.

[image]

Man beachte nun die mittel-grüne Spalte, die angezeigt ist mit "2. + 3. Mittel-Lemurisch" und sehe in die letzte Spalte rechts. Dort ist erwähnt: "Herauslösung des Mondes."

Das war vor etwa 26.000 Jahren. Damals löste sich der Mond aus der Erde, und zwar aus der Gegend des heutigen Pazifik. Gegenüber, im heutigen Indischen Ozean, lag die Lemuria, der Kontinent, auf dem sich die damalige Entwicklung abspielte.

Zu diesem Zeitpunkt begann auch die Geschlechter-Trennung des Menschen. Dieser war vorher zweigeschlechtig.

Damit nahm der Mensch zugleich seine aufrechte Haltung ein und begann, ein Knochensystem zu entwickeln. Er war also immer noch ziemlich wabbelig, fast quallenartig. Die Tiere waren zum selben Zeitpunkt bereits vielmehr verhärtet, und ihre Geschlechtertrennung trat auch früher auf. Und diese frühzeitige Verhärtung der Tiere ist der Grund, warum ihre Evolution dann bald stagnierte.

Der Mensch, das älteste aller zur Verkörperung bestimmten Wesen, trat also am spätesten von allen auf den physischen Plan. Seine endgültige Körperform hat er etwa in der zweiten Hälfte der Atlantis erhalten (siehe blaues Feld). Frühere Knochenfunde gehören keineswegs irgendwelchen unserer Vorfahren an, sondern ausgestorbenen Seitenlinien!

Vor etwa 7.000 Jahren fand die Sintflut statt. Damals erst klärte sich die Atmosphäre soweit auf, daß man normal sehen konnte, so wie heute. Hochkultur hatte es schon vorher gegeben, aber kaum eine solche, von der physische Formen überliefert sind.

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Nun stellt aber die obige Übersicht nur einen Ausschnitt aus der gesamten Kosmologie dar, nämlich denjenigen, wo von einem physischen, also auch physisch wahrnehmbaren, Dasein gesprochen werden kann. Das ist ein verhältnismäßig ganz winziger Ausschnitt aus dem Werden des Kosmos. Vergleiche hierzu folgendes Schema:

[image]

Im ersten Schema waren nur die letzten beiden Zeilen des obigen Gesamtschemas ausgebreitet. Die Kosmogonie an sich aber, soweit man sie (höhersinnlich!) zurückverfolgen kann, begann mit dem "Alten Saturn", siehe links oben. Dieser umfaßte etwa ein Volumen, das der heutigen Umlaufbahn unseres Planeten Saturn entspricht. Er bestand aus nichts als einem gegliederten Wärme-Organismus.

Selbst inkarnierte er sich 7 Male; und jede dieser Inkarnationen vollzog sich wiederum in 7 Inkarnationen; diese wiederum; und diese wiederum in 7 Inkarnationen. - Dasselbe geschah mit der "Alten Sonne", die bereits aus Wärme und Licht bestand. - Ebenso mit dem "Alten Mond", der bereits wässrige Substanzen enthielt, und wo der Mensch tierhafte Gestalt hatte.

Erst auf der Erde trat - mit etwa der lemurischen Zeit, allerfrühestens mit der polarischen - etwas auf, das mit unseren heutigen Sinnesorganen überhaupt wahrgenommen werden kann; und mit der Zeit, die bezeichnet ist mit "Die sieben Zornesschalen", wird alles Physische wieder aufgelöst sein. Das Seelische und Geistige nicht; das wird weiterentwickelt sein.

Insgesamt macht die Weltentwicklung damit 7 hoch 5 = 16.807 Stufen durch, die man aber noch weiter unterteilen kann. Nur gehen diese Stufen bereits ab der vierten Zeile ineinander über, sodaß die unten angegebenen Jahreszahlen etwas willkürlich sind.

Es wäre auch ganz unsinnig, die Zeitstufen vor der lemurischen oder gar hyperboräischen Epoche in Jahren ausrechnen zu wollen, da ja die Sonne als Zeitmesser dann nicht mehr in Betracht kommt, und ebensowenig irgend ein physisches Element, an dessen Zerfallszeit man sich zur Zeitmessung orientieren könnte. Der Zeitbegriff relativiert sich einfach. Geht man zurück bis zum Saturn - was allerdings nur dem Hellseher mit den höchsten Wahrnehmungsfähigkeiten möglich ist -, so ist die Zeit dort eingefroren; sie entsteht erst; die Frage: "Was war vorher?" erscheint dann unsinnig.

Man kann nun fragen: Was passierte denn damals, wo selbst der Mensch noch keinen sichtbaren Körper, ja kein Wach-, Traum-, Schlafbewußtsein hatte? Es geschah sehr viel, aber es geschah innerhalb der 9-stufigen Hierarchie geistiger Wesenheiten.

Die Sache ist insgesamt äußerst kompliziert. Ich wollte hiermit nur einen Anstoß geben, sich damit einmal zu befassen. Hier noch ein Zeit-Schema zu den 7 nach-atlantischen Kultur-Epochen:

[image]

Mit den geschwungenen Linien will ich andeuten, daß sich die Kultur-Epochen, die links und rechts von der mittleren liegen, in wesentlichen Zügen spiegelbildlich verhalten; dergestalt, daß gewisse Merkmale wiederum auftreten, aber auf einer jeweils höheren Ebene.

Die Germanisch-Angelsächsische, im blauen Feld, ist diejenige, in welcher wir gegenwärtig leben. Darin wiederholen sich, in freilich sehr verwandelter Form, gewisse Motive, die auch im alten Mesopotamien (Sumer, Babylonien) und in Ägypten Rollen spielten.

Auch der heutige Feminismus wurde damals veranlagt.

trel

Wo liegt der Fehler ?

trel ⌂, Montag, 06. Februar 2012, 14:06 (vor 2059 Tagen) @ trel
bearbeitet von trel, Montag, 06. Februar 2012, 14:10

Wenn jemand die Evolution der Automobile erforschen will, so tut er gut daran, nicht nur die Automobile selbst in ihrem Bestand und ihren Veränderungen zu untersuchen, um dann durch Interpolation Aussagen über die Ursprünge zu machen. Das würde zu Fehlern führen.

Nehmen wir etwa an, bei einem bestimmten Modell sei der Kraftstoffverbrauch während der letzten 5 Jahre jeweils um einen sehr geringen, aber jeweils gleich hohen Betrag gesenkt worden. Dann könnte man 10.000 Jahre zurückrechnen und ausrechnen, wie hoch der Verbrauch - unter Zugrundelegung der bisher beobachteten Veränderungen - vor 10.000 Jahren gewesen sein muß. Es wird nur nicht die Frage gestellt: Kann es vor 10.000 Jahren überhaupt schon Automobile gegeben haben?

Der entscheidende Fehler liegt in diesem Falle in der Annahme, daß die Automobile sich selbst entwickeln. Richtig ist aber: sie werden entwickelt. Dahinter stehen Entwickler. Diese bilden eine Hierarchie von Wesen mit sehr unterschiedlichen Fähigkeiten, Absichten und Aufgaben. Und immer sind auch Quertreiber, Blockierer und Bedenkenträger dabei, die verhindern, daß dies oder jedes weiterentwickelt wird.

Abhilfe erfolgt durch eine Erhöhung des Erkenntnisniveaus. Man muß also über die Automobile als solche hinausschreiten und willensbegabte Wesen, d.s. die Entwickler, kontaktieren und ihre Absichten erkunden. Dafür gibt es wiederum verschiedene Erkenntnisstufen. Man kann zunächst ihre Dokumente anfordern und studieren. Dann kann man sie anschreiben und ihre Antworten abwarten. Schließlich kann man sie auch zu Gesprächen aufsuchen.

So ist es auch mit der Evolution des Mensch und des Kosmos. Man muß die Entwickler in die Untersuchung einbeziehen. Und dazu müssen höhere Erkenntnisstufen erklommen werden.

Man lese, was im Besonderen die kosmische Evolution betrifft, Steiners Aufsätze "Aus der Akasha-Chronik" und den Vortragszyklus "Die geistigen Hierarchien in den Himmelskörpern und Naturreichen". (Das etwas größere Werk "Die Geheimwissenschaft im Umriß" möchte ich nicht empfehlen, da es schlecht gegliedert und überhaupt unübersichtlich geschrieben, seine Lektüre also sehr anstrengend ist.)

trel

Nachhilfeunterricht ist bei Thomas R. E. Lentze offenbar zwecklos !

Intensivlehrer, Dienstag, 07. Februar 2012, 11:54 (vor 2058 Tagen) @ trel

Lieber Herr Lentze, ich war sehr erstaunt über die nun folgenden Zeilen von Ihnen:

Herauslösung des Mondes.« Das war vor etwa 26.000 Jahren. Damals löste sich der Mond aus der Erde. .... Zu diesem Zeitpunkt begann auch die Geschlechter-Trennung des Menschen. Dieser war vorher zweigeschlechtig. Damit nahm der Mensch zugleich seine aufrechte Haltung ein und begann, ein Knochensystem zu entwickeln. .... Vor etwa 7.000 Jahren fand die Sintflut statt. Damals erst klärte sich die Atmosphäre soweit auf, daß man normal sehen konnte ....

Das ist nicht Ihr Ernst, oder? Die auf die eben zitierten Zeilen folgenden Zeilen erwähne ich gar nicht erst.

So ein netter Mensch, und dann so ’was!

Es hat keinen Zweck, Ihnen Nachhilfeunterricht zu geben. Ich gebe auf.

Freundliche Grüße!

Ihr Ex-Intensivlehrer

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Nicht erbetener Nachhilfe-Unterricht ist sowieso nicht gut!

admin @, Dienstag, 07. Februar 2012, 17:12 (vor 2058 Tagen) @ Intensivlehrer

Das ist nicht Ihr Ernst, oder? Die auf die eben zitierten Zeilen folgenden Zeilen erwähne ich gar nicht erst.

So ein netter Mensch, und dann so ’was!

Nett bin ich wahrscheinlich nicht, aber dialogbereit schon.

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Es hat keinen Zweck, Ihnen Nachhilfeunterricht zu geben. Ich gebe auf.

In diesem Fall war ja auch schon die Absicht falsch. Nachhilfe-Unterricht muß erbeten sein. Wo er ohne Auftrag erfolgt, ist das ein Zeichen von Dünkel und wird in der Regel scheitern.

Und bedenken Sie bitte: Ein Forum dient der Diskussion unter Gleichen, nicht der Belehrung des Einen durch einen Anderen. Für Belehrung gibt's die Wikipedia und andere informative Seiten; insgesamt ein riesiges Angebot, aus dem man auswählen kann.

Gleichwohl bedaure ich, daß Sie sich auf einen Standpunkt, der von Ihrem abweicht, nicht einlassen mögen. Ich bin meinerseits immer noch bereit, mich auf Spenglers Weltbild einzulassen, nur eben nicht so vorbehaltlos wie Sie. Ich habe da einen gewissen Abstand.

Gruß!
admin

Nachhilfeunterricht ist bei Thomas R. E. Lentze offenbar zwecklos!

Intensivlehrer, Dienstag, 07. Februar 2012, 21:56 (vor 2058 Tagen) @ admin
bearbeitet von Intensivlehrer, Dienstag, 07. Februar 2012, 22:20

Gleichwohl bedaure ich, daß Sie sich auf einen Standpunkt, der von Ihrem abweicht, nicht einlassen mögen.Ich bin meinerseits immer noch bereit, mich auf Spenglers Weltbild einzulassen, nur eben nicht so vorbehaltlos wie Sie. Ich habe da einen gewissen Abstand.

Ich lasse mich sehr wohl auf einen Standpunkt ein, der von meinem abweicht, aber Ihre Aussagen weichen so sehr von den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen ab, daß ein Nachhilfeunterricht nicht mehr in Frage kommen kann. Warum müssen Sie immer alles schon vorwegdeuten und so für sich festlegen? Wenn ein Nachhilfeunterricht nicht mehr in Frage kommt, heißt das nicht, daß (a) auch ein Gespräch zwischen uns nicht mehr in Frage käme oder (b) ich mich nicht auf Ihren Standpunkt einzulassen bereit oder (c) vorbehaltlos wäre. Es ist doch ganz einfach zu verstehen, wenn ich sage: „Es hat keinen Zweck, Ihnen weiterhin Nachhilfeunterricht zu geben. Ich gebe auf.“ Wo ist das Problem? Ich habe ja nicht geschrieben, daß Sie aufgeben (sollen) o.ä., sondern daß ich aufgebe - aufgebe mit dem Anspruch, Ihnen Nachhilfeunterricht zu geben. Wo ist das Problem? Das ist wenigstens ehrlich! Warum müssen Sie das für sich umdeuten? Warum nehmen Sie das nicht einfach zur Kenntnis? Mehr nicht! Sie aber machen daraus einen Disput, ein Streitgespräch, indem Sie mir etwas unterstellen, was einfach nicht richtig ist!

Man kann doch auch eine Aussage wie „Ich gebe auf“ so verstehen, daß jemand aufgeben will - so, wie es da zu lesen ist. Aber nein: Sie müssen immer alles so deuten, wie Sie es deuten wollen. Das ist selektive Wahrnehmung. Ich habe hier schon mehrere Texte von Ihnen gelesen, und festgestellt, daß Sie jedesmal dann, wenn Sie auf andere Kommentatoren antworten, eben entsprechend dieser selektiven Wahrnehmung antworten, d.h.: Sie nehmen nur ganz kurz Bezug auf das Gesagte des anderen Kommentatoren, um möglichst bald auf Ihr Anliegen, nämlich Ihr eigenes Weltbild, zu kommen. Das ist Ihr gutes Recht! Ich hätte dies auch nie angesprochen, wenn Sie mir zuvor nicht genau dies unterstellt hätten. In Wirklichkeit sind nämlich Sie (a) zu einem echten Gespräch nicht bereit und (b) wollen sich auf den anderen Standpunkt nicht einlassen und (c) sind vorbehaltlos - jedenfalls eher als ich. Versuchen Sie doch einmal, auf das Gesagte des Anderen auch wirklich einzugehen, und zwar angefangen damit, daß Sie dessen Text erst einmal richtig lesen.

Es ist auch nicht richtig, daß sie - offenbar, weil Sie die Erwartung der Erwartung haben - bereit sein müßten, auf Spenglers Weltbild einzugehen. Interpretieren Sie Gelesenes doch einfach so, wie es dasteht: Ich hatte nicht die Erwartung, daß Sie so oder so auf mich eingehen sollen, sondern einfach nur die, daß wir über ein Thema so sprechen können, daß ein Konsens hergestellt werden kann, und genau das ist offenbar nicht möglich. Daß ich dabei den Anspruch habe, Sie zu belehren, ist mein gutes Recht und ehrlich gemeint, jedenfalls nicht schlimm oder sonstwas - und übrigens: daß ausgerechnet Sie von „Diskussion unter Gleichen“ sprechen, der Sie sonst gegen alle Gleichmacherei wettern (was mir an sich sehr sympathisch ist), rückt sie nicht gerade ins Licht eines ehrlichen Menschen. Auch Sie wollen belehren, aber Sie geben es nicht zu. Dies ist der Unterscheid zwischen uns: der Ehrliche bin ich.

Freundliche Grüße!

Ihr Ex-Intensivlehrer

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Zur Frage der Jahresangaben

admin @, Dienstag, 07. Februar 2012, 23:29 (vor 2058 Tagen) @ Intensivlehrer
bearbeitet von admin, Dienstag, 07. Februar 2012, 23:32

Herauslösung des Mondes.« Das war vor etwa 26.000 Jahren. Damals löste sich der Mond aus der Erde. .... Zu diesem Zeitpunkt begann auch die Geschlechter-Trennung des Menschen. Dieser war vorher zweigeschlechtig. Damit nahm der Mensch zugleich seine aufrechte Haltung ein und begann, ein Knochensystem zu entwickeln. .... Vor etwa 7.000 Jahren fand die Sintflut statt. Damals erst klärte sich die Atmosphäre soweit auf, daß man normal sehen konnte ....


Das ist nicht Ihr Ernst, oder?

Ich habe hiermit Teile des Buches von G.Wachsmuth referiert. Was die 26.000 Jahre für die Erde-Mond-Trennung betrifft, so steht das so möglicherweise nicht so da (ich kann das momentan nicht überprüfen, weil ich das Buch zurückgegeben habe). Es steht allerdings da, daß es sich um einen Zeitabschnitt gehandelt habe, bei dem der Frühlungspunkt in den Fischen stand, so wie heute. Und der Zyklus der Präzession wird allgemein angenommen mit etwa 26.000 Jahren.

Allerdings steht zur Frage, inwieweit es sinnvoll ist, derartige Zeitmaßstäbe anzulegen. Die Verhältnisse in unserem Planetensystem waren damals nämlich noch andere, sodaß es auch z.B. Jahreszeiten in unserem Sinne noch nicht gab. Insgesamt verlief alles viel langsamer, je weiter man zurückgeht.

Überhaupt ist ein Fehler, heutige Verhältnisse in die Vergangenheit zu interpolieren. Darauf habe ich schon weiter oben hingewiesen.

Das betreffende Buch behandelt im Wesentlichen die Geologie, so die Entstehung und Veränderungen der Meere und Gebirge, mit Bezug auf die damals (etwa 1950) herrschenden Auffassungen. Diese Verhältnisse sind für mich allerdings nicht so interessant, sodaß ich auf deren ausführliche Wiedergabe verzichtet habe. Wen es interessiert, der kann ja selber nachlesen.

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Die herrschende Meinung spricht natürlich völlig gegen das Weltbild, welche man durch höhere Erkenntnisfähigkeiten gewinnt. Wobei ich hinzufügen muß, daß ich derlei Fähigkeiten bis jetzt nicht habe, sondern zunächst nur einfach hypothetisch annehme, was ich in der anthroposophischen Literatur vorfinde.

Greift man einzelne Mitteilungen heraus, so erscheinen diese natürlich oft absurd. Das ändert sich aber, sobald man viele dieser Mitteilungen aufgenommen hat und in Zusammenhang sieht. Sie bilden dann ein organisches, d.h. in sich widerspruchsfreies Weltbild. Es ist keinesfalls einfacher als das herrschende, denn es fügt diesem ja noch riesige geistige Dimensionen hinzu.

Hypothesen sind zu bewerten nach ihrer Fruchtbarkeit. Da gibt es bekanntlich Unterschiede. Nicht jede Hypothese ist fruchtbar. Was aus den klassischen anthr' Büchern zu erfahren ist, ist aber oft fruchtbar in höchstem Maße. Danach wähle ich meine Lektüre aus.

Es gilt also, eine Schwelle, eine Anfangs-Hürde zu überwinden. Ich kann Ihnen nur raten, es einmal zu versuchen.

Freundliche Grüße!
admin

Nachhilfeunterricht ist bei Thomas R. E. Lentze offenbar zwecklos !

Intensivlehrer, Dienstag, 07. Februar 2012, 23:59 (vor 2058 Tagen) @ admin
bearbeitet von Intensivlehrer, Mittwoch, 08. Februar 2012, 00:24

Was die 26.000 Jahre für die Erde-Mond-Trennung betrifft, so steht ... da, daß es sich um einen Zeitabschnitt gehandelt habe, bei dem der Frühlungspunkt in den Fischen stand, so wie heute. Und der Zyklus der Präzession wird allgemein angenommen mit etwa 26.000 Jahren.

Ich kenne das! Dieser Zyklus der Präzession nennt sich auch „Platonisches Jahr“, und ein „Platonisches Jahr“ umfaßt so ungefähr 25800 Jahre.

Allerdings steht zur Frage, inwieweit es sinnvoll ist, derartige Zeitmaßstäbe anzulegen. Die Verhältnisse in unserem Planetensystem waren damals nämlich noch andere, sodaß es auch z.B. Jahreszeiten in unserem Sinne noch nicht gab. Insgesamt verlief alles viel langsamer, je weiter man zurückgeht.

Sehen Sie, und hier gäbe es z.B. ein ganz großes Problem zwischen uns, wesahlb ich mit Recht gesagt habe: Nachhilfeunterricht zwecklos! Ich weiß - auch aufgrund ihrer vielen anderen Texte -, daß ich da mit Ihnen nicht zu einer Übereinkunft kommen würde.

Naturwissenschaftlich gesehen drehte sich die Erde früher viel schneller als heute, weil sie:
1.) noch jung war und ihre Rotation noch nicht sehr stark abgebremst worden war;
2.) weil der Mond, nachdem er entstanden war, die Erde in ihrer Rotation beschleunigte.
Das alles ist meßbar!

Ich will Ihnen aber überhaupt nichts aufschwatzen. Wie denn auch? Ich darf Ihnen ja noch nicht einmal sagen, daß ich aufgebe!

Wobei ich hinzufügen muß, daß ich derlei Fähigkeiten bis jetzt nicht habe, sondern zunächst nur einfach hypothetisch annehme, was ich in der anthroposophischen Literatur vorfinde.

Es ehrt Sie ja auch, daß Sie auf diese Weise versuchen, Erkenntnise zu gewinnen.

Also, ich verabschiede mich mit freundschaftlichen Grüßen!

Ihr Ex-Intensivlehrer

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"Naturwissenschaftlich gesehen"...

admin @, Mittwoch, 08. Februar 2012, 00:27 (vor 2058 Tagen) @ Intensivlehrer
bearbeitet von admin, Mittwoch, 08. Februar 2012, 00:30

Naturwissenschaftlich gesehen drehte sich die Erde früher viel schneller, weil sie
1.) noch jung war und die Rotation noch nicht sehr stark abgebremst worden war
2.) weil der Mond, nachdem er entstanden war, die Erde in ihrer Rotation beschleunigte (erst danach bzw. seitdem wird die Erdrotaion wieder langsamer, weil der Mond sich von der Erde immer mehr entfernt).

Das alles ist meßbar!

Nun aber langsam. Meßbar sind die jetzigen Verhältnisse bezüglich der Erdrotation und des Abstandes von Erde und Mond.

Der Rest ist Spekulation, und zwar Spekulation in einer Weise und einem Ausmaß, wie sie insbesondere für die heutige (Populär-)Wissenschaft typisch ist.

Was wird z.B. nicht alles behauptet, um die "Nützlichkeit" irgendwelcher pflanzlicher oder tierischer Eigenschaften für "das Überleben der Arten" zu unterstellen! Man hat z.B. behauptet, daß diese oder jene Farbe dazu da sei, um das Weibchen anzuziehen, bis man feststellen mußte, daß die betreffenden Tiere farbenblind sind. Und dennoch, so geht das munter weiter.

Wissenschaftler begingen und begehen in kolossalem (und anscheinend zunehmendem) Maße Grenzüberschreitungen. Nichts gegen intelligente Hypothesen, die als solche dann auch deklariert werden. Aber es besteht eine Hemmungslosigkeit im Aufstellungen von Behauptungen, die recht gut das religiöse Bedürfnis eines Publikums erkennen läßt, das auf diese Weise Befriedigung sucht.

admin

Nachhilfeunterricht ist bei Thomas R. E. Lentze offenbar zwecklos!

Intensivlehrer, Mittwoch, 08. Februar 2012, 01:15 (vor 2058 Tagen) @ admin
bearbeitet von Intensivlehrer, Mittwoch, 08. Februar 2012, 03:01

Ich habe es gewußt: Wir kommen nicht zu einer Übereinkunft. Das schreibe ich nun schon zum 4. Mal!

[image]
Sie bestreiten also die Newtonsche Physik! Mehr ist das nämlich nicht, was ich Ihnen da geschildert habe. Jeder gute Gymnasiast kann das ausrechnen. Es hat ganz einfach nur mit der Gravitation zu tun, mit dem von Newton 1666 gefundenen Gravitationsgesetz (siehe: Bild) und den 3 Axiomen der Mechanik (den Newtonschen Axiomen): 1.) Ursache der Beschleunigung eines Körpers ist eine auf ihn einwirkende Kraft, d.h. jeder Körper verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen, geradlinigen Bewegung, solange keine anderen Kräfte auf ihn einwirken (Trägheitsgesetz). 2.) Die Bewegungsänderung (Beschleunigung) eines Körpers ist der einwirkenden Kraft proportional und ihr gleichgerichtet (Dynamisches Grundgesetz). 3.) Die Wirkung ist stets gleich der Gegenwirkung (actio = reactio), d.h. übt ein Körper A auf einen Körper B eine Kraft F1 aus, so übt stets auch der Körper B auf den Körper A eine Kraft F2 aus, die von gleichem Betrage, aber entgegengesetzter Richtung ist:   F1 = - F2 (Reaktions-, Gegenwirkungs- oder Wechselwirkungsprinzip, Newtonsches Wechselwirkungsgesetz).

Nun gut, es ist Ihr Recht, Newtons Physik zu leugnen oder zu bestreiten oder zu bekämpfen oder ... was auch immer .... Ich aber sehe sie als eine der größten Errungenschaften der abendländischen Kultur, speziell: der abendländischen Wissenschaft.

Genau genommen gibt es sogar nur abendländische Wissenschaft. Und die sollten wir verteidigen!

Aber Herr Lentze meint:

Meßbar sind die jetzigen Verhältnisse bezüglich der Erdrotation und des Abstandes von Erde und Mond. Der Rest ist Spekulation, und zwar Spekulation in einer Weise und einem Ausmaß, wie sie insbesondere für die heutige (Populär-)Wissenschaft typisch ist.

Man kann von den jetzigen Verhältnissen auf die früheren Verhältnisse schließen, und zwar sowohl mit experimentellen (laboratorischen) als auch mit mathematischen (theoretischen) Methoden. Wenn Sie also sagen, der Rest sei „Spekulation“, so ist das schlichtweg falsch!

Sie torpedieren damit die abendländische Wissenschaft (gut, ich will noch nicht einmal sagen, es sei die Wisenschaft schlechthin, also: die Wissenschaft der Menschheit u.ä.). Wenn Sie aber die abendländische Wissenschaft torpedieren wollen, dann frage ich mich, nein Sie, warum Sie sich dann überhaupt für das Abendland aussprechen, ja verhindern wollen, daß die Abendländer aussterben! Wie Sie selber an anderer Stelle schon geschrieben haben, ist nicht jeder Abendländer ein Abendländer aufgrund seiner biologischen Rasse, sondern aufgrund seiner kulturellen „Rasse“. Ein Analphabet z.B. ist ein „verkrüppelter“ Abendländer, also kein echter Abendländer! Was sind Sie dann? Und: Was wollen Sie?

1.) Wollen Sie selbst kein Abendländer sein und trotzdem die anderen Abendländer retten?
2.) Wollen Sie Ihr Weltbild verteidigen und damit „missionieren“?

Ich favorisiere eine Antwort auf die 2. Frage!

Alles andere, was Sie geschrieben haben, ist durchaus zu unterschreiben:

Was wird z.B. nicht alles behauptet, um die "Nützlichkeit" irgendwelcher pflanzlicher oder tierischer Eigenschaften für "das Überleben der Arten" zu unterstellen! Man hat z.B. behauptet, daß diese oder jene Farbe dazu da sei, um das Weibchen anzuziehen, bis man feststellen mußte, daß die betreffenden Tiere farbenblind sind. Und dennoch, so geht das munter weiter. Wissenschaftler begingen und begehen in kolossalem (und anscheinend zunehmendem) Maße Grenzüberschreitungen. Nichts gegen intelligente Hypothesen, die als solche dann auch deklariert werden. Aber es besteht eine Hemmungslosigkeit im Aufstellungen von Behauptungen, die recht gut das religiöse Bedürfnis eines Publikums erkennen läßt, das auf diese Weise Befriedigung sucht.

Aber die Newtonsche Physik bestreiten! Na, ja: Ich wußte ja, daß das nichts wird mit der Nachhilfe!

So ein netter Mensch - und dann so ’was!

Ach, nein: Sie sind ja gar nicht nett. Jedenfalls haben Sie das geschrieben!

Freundliche Grüße

Intensivlehrer

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Newtonsche Physik u.a.

admin @, Mittwoch, 08. Februar 2012, 09:46 (vor 2057 Tagen) @ Intensivlehrer

Aber die Newtonsche Physik bestreiten! Na, ja: Ich wußte ja, daß das nichts wird mit der Nachhilfe!

Kann ja auch nicht, wie schon erklärt.

Allerdings habe ich nirgendwo die Gültigkeit der Newtonschen Physik bestritten. Sie haben zwar "wissenschaftlich" bewiesen, daß ich das tue, aber das beweist nur die Begrenztheit und Grenzüberschreitung von Wissenschaftlern. Lesen Sie nach: Ich habe nirgends von Newtonscher Physik geredet. Auch nicht von Gott usw.

Nebenbei gesagt: Die Gültigkeit der Newtonschen Physik ist bestritten worden. Nur eben nicht von mir.

Ich empfehle Folgendes:

Lesen Sie das doch einfach mal das Buch, um das es geht. Es ist nicht umfangreich, enthält viele Abbildungen und ist insofern sicher nicht ganz langweilig, enthält auch keine schwer verständlichen Formeln.

Das wäre jedenfalls eine - im guten Sinne - wissenschaftliche Vorgehensweise. Erst lesen, dann urteilen! Vielleicht habe ich das Buch ja selber falsch verstanden. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich auf diese Weise korrigieren könnten. Dann würde ich Sie als Nachhilfelehrer auch ernstnehmen.

Nimmt Ihnen das Lesen eines solchen Buches zuviel Zeit weg? Aber mit Ihrer Polemik haben Sie sich auch schon viel Zeit weggenommen.

Nochmal, lesen Sie das Buch, natürlich unter Vorbehalt des damaligen Forschungsstandes. Das wäre ein vernünftiger Weg, um eventuell in ein weiterführendes Gespräch zu kommen.

Freundliche Grüße
admin

Nachhilfeunterricht ist bei Thomas R. E. Lentze offenbar zwecklos

Intensivlehrer, Mittwoch, 08. Februar 2012, 14:14 (vor 2057 Tagen) @ admin
bearbeitet von Intensivlehrer, Mittwoch, 08. Februar 2012, 14:25

Selbstverständlcih haben Sie die Newtonsche Physik bestritten, wenn auch nur indirekt!

Rücken Sie von Ihrem Dogmatismus ab! Schwören Sie ab!

Und hören Sie auf, mir ständig im Befehlston Bücher zur Lektüre zu „empfehlen“! Ich weiß selber, was ich lesen will und was nicht! Fangen Sie doch erst einmal an, meine und die Kommentare der anderen, sehr wenigen Kommentatoren richtig zu lesen!

Jetzt weiß ich auch, warum hier nur so wenig Leute kommentieren!

Vertragt Euch!

Herr Schütze, Mittwoch, 08. Februar 2012, 14:45 (vor 2057 Tagen) @ Intensivlehrer

Leute, es hat doch keinen Zweck so. Das führt doch zu nichts.

@ Intensivlehrer

Herr Lentze wird Ihre Nachhilfe nicht annehmen!

@ Thomas R. E. Lentze

Herr Intensivlehrer wird ihr Dogma nicht annehmen!

Also: Vertragt Euch wieder!

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Danke, keine Ursache

admin @, Mittwoch, 08. Februar 2012, 16:44 (vor 2057 Tagen) @ Herr Schütze

@ Intensivlehrer

Herr Lentze wird Ihre Nachhilfe nicht annehmen!

@ Thomas R. E. Lentze

Herr Intensivlehrer wird ihr Dogma nicht annehmen!

Also: Vertragt Euch wieder!

Ich suche keinen Streit.

Meine Empfehlung, das zur Diskussion gestellte Buch zu lesen, möchte ich aber erneuern, und zwar aus folgenden, leicht nachvollziehbare Gründen:

  • Das materialistische Weltbild haben wir bereits mit der Muttermilch aufgesogen und sodann auf der Schule, auf der Uni und in der täglichen Lektüre eingetrichtert bekommen. Wir alle, Anthroposophen wie Nicht-Anthroposophen, kennen es also bereits.
  • Das um den spirituellen Bereich erweiterte Weltbild kennen dagegen bisher nur die Wenigsten.
  • Die Probleme, mit denen wir jetzt zu kämpfen haben, sind ausschließlich dem alten Weltbild zuzuschreiben.
  • Lösungen können also, wenn überhaupt, nur von dem erweiterten Weltbildes ausgehen.

Wer genauer hinguckt, wird auch bemerken, daß das erweiterte Weltbild ein hochentwickeltes wissenschaftliches Denken voraussetzt. Wer zu anderen Schlüssen kommt, der unterscheidet wahrscheinlich nicht genau zwischen wissenschaftlichem Denken und (pseudo-)wissenschaftlichem Weltbild; er macht das, was er für Wissenschaft hält, zum Religionsersatz. Damit wird sowohl die Wissenschaft als auch die Religion degradiert.

Ein dergestalt degradierte Religion bzw. degradierte Wissenschaft besteht darin, daß man Urteile fällt, ohne den Gegenstand untersucht zu haben. Wer soweit gekommen ist, der hat sich in eine Sackgasse verrannt und ist in einem geistigen Prekariat zum Stillstand gekommen.

Freundliche Grüße
admin

Nachhilfeunterricht ist bei Thomas R. E. Lentze offenbar zwecklos !

Intensivlehrer, Mittwoch, 08. Februar 2012, 18:53 (vor 2057 Tagen) @ admin
bearbeitet von Intensivlehrer, Mittwoch, 08. Februar 2012, 20:14

Sie lassen einfach nicht locker und versuchen es TROTZDEM immer wieder, Ihr dogmatisches Weltbild durchzusetzen.

Alles, was Sie sagen, kann man auch gegen Sie verwenden!

Ich suche keinen Streit.

Ich sage Ihnen: Doch! Sie wissen es nur (noch) nicht!

Das materialistische Weltbild haben wir bereits mit der Muttermilch aufgesogen und sodann auf der Schule, auf der Uni und in der täglichen Lektüre eingetrichtert bekommen.

Wissen Sie eigentlich, mit welchem Unfug früher und insbesondere in anderen Kulturen die Kinder, Jugendlichen und Jungerwachsenen geimpft wurden? Ich sage nur das Stichwort: Gehirnwäsche! Und wenn die abendländische Wissenschaft auch eine Gehirnwäsche zu bedeuten hätte: ich zöge sie den anderen Gehirnwäschen vor!

Wir alle, Anthroposophen wie Nicht-Anthroposophen, kennen es also bereits.

So fangen alle Minderheiten an zu sprechen: „Wir sind die „Soundso“ und Ihr seid die „Nicht-Soundso“. (Noch sind Ihre Aussagen nur Andeutungen.)

Das um den spirituellen Bereich erweiterte Weltbild kennen dagegen bisher nur die Wenigsten.

Und weil dies richtig ist, glaubt ihr - wie mittlerweile alle Minderheiten -, daß ihr im Recht bzw. im Besitz der „Wahrheit“ seid. (Noch sind Ihre Aussagen nur Andeutungen.)

Die Probleme, mit denen wir jetzt zu kämpfen haben, sind ausschließlich dem alten Weltbild zuzuschreiben.

Wieso? - Hier wird aus Ihren Andeutungen eine Behauptung, ja: ein Urteil (mit einer Andeutung in Richtung Schuldzuweisung)!

Lösungen können also, wenn überhaupt, nur von dem erweiterten Weltbild ausgehen.

Wieso? - Hier leiten Sie von Ihrem Urteil eine Allerweltslösung ab, die es nicht gibt und auch nicht geben kann. Kommen Sie mir nicht wieder mit irgendeiner Lektüre-„Empfehlung“! Ich habe schon alles gelesen!

Wer genauer hinguckt, wird auch bemerken, daß das erweiterte Weltbild ein hochentwickeltes wissenschaftliches Denken voraussetzt.

Das mag sein, widerspricht aber dem, was Sie selbst an anderer Stelle gesagt haben!

Wer zu anderen Schlüssen kommt, der unterscheidet wahrscheinlich nicht genau zwischen wissenschaftlichem Denken und (pseudo-)wissenschaftlichem Weltbild; er macht das, was er für Wissenschaft hält, zum Religionsersatz. Damit wird sowohl die Wissenschaft als auch die Religion degradiert.

Jetzt geht es wieder los mit den Andeutungen, ja sogar Diffamierungen, nämlich derjenigen, die „wahrscheinlich“ nicht genau unterscheiden können! In einem solchen Fall werden nicht Wissenschaft und Religion degradiert, sondern Menschen, weil sie Ihrer Meinung nach zu doof sind, zu doof nämlich, weil sie keine Anthroposophen sind!

Wieviel Anthroposophen gibt es gegenwärtig? 10 Millionen? An die abendländische Wissenschaft glauben (ja: glauben - das sehe ich wie Sie) immerhin rund 1¼ Milliarden Menschen. Nur nebenbei gesagt: Ich will hier nicht mit der Anzahl an Wissenschhaftsgläubigen angeben, zumal sie ohnehin zukünftig sinken wird. Aber glauben Sie allen Ernstes, daß Sie auch nur den Hauch einer Chance haben, wenn Sie der abendländischen Wissenschaft die Schuld geben und trotzdem genau diese Abendländer für sich gewinnen wollen? Auch Sie tun doch nur das, was die Weltherrscher sehr erfreut: kleine Einzelkämpfer und Einzelkämpfergrüppchen versuchen, eine „Revolution“ zu starten - und scheitern natürlich, weil sie sich am liebsten untereinander bekämpfen (das ist übrigens ein typisches Problem der Rechten: sie sind zu „indivdualistisch“!). Warum sind Sie nicht bereit, mit anderen Gläubigen oder „Nichtgläubigen“, wie Sie wahrscheinlich eher sagen würden, zusammen (zusammen!) etwas gegen diejenigen zu unternehmen, die wirklich gefährlich sind? Die heutigen Wissenschaftler sind auch nicht gerade meine Lieblinge, aber sie sind eher Mitläufer oder manche auch sogar Funktionäre, aber dennoch nicht die Hauptverantwortlichen für die Misere, die wir gerade erleben.

Ein dergestalt degradierte Religion bzw. degradierte Wissenschaft besteht darin, daß man Urteile fällt, ohne den Gegenstand untersucht zu haben. Wer soweit gekommen ist, der hat sich in eine Sackgasse verrannt und ist in einem geistigen Prekariat zum Stillstand gekommen.

Ja, das stimmt. Aber das läßt sich für alle Gemeinschafts- oder, weil zutreffender, Gesellschaftsformen sagen, die ab einem bestimmten Zeitpunkt nichts anderes mehr können als genau das.

Wir müssen aus dieser Misere herauskommen. Da bin ich Ihrer Meinung. Ich sehe aber keine Möglichkeit dazu, wenn sich kleine Einzelkämpfer und Einzelkämpfergrüppchen lieber auf sich und die Bekämpfung der anderen Einzelkämpfer und Einzelkämpfergrüppchen beschränken. Genau das geschieht aber.

Freundliche Grüße!

Il.

Politkorrekte „Politinkorrekte“ und andere paradoxe „Oppositionen“

Herr Schütze, Mittwoch, 08. Februar 2012, 20:41 (vor 2057 Tagen) @ Intensivlehrer
bearbeitet von Herr Schütze, Mittwoch, 08. Februar 2012, 21:42

Guten Abend, Herr Intensivlehrer!

Sie haben geschrieben: „Wir müssen aus dieser Misere herauskommen. Da bin ich Ihrer Meinung. Ich sehe aber keine Möglichkeit dazu, wenn sich kleine Einzelkämpfer und Einzelkämpfergrüppchen lieber auf sich und die Bekämpfung der anderen Einzelkämpfer und Einzelkämpfergrüppchen beschränken. Genau das geschieht aber.“ (**).

Ich stimme Ihnen zu!

Haben Sie schon einmal bei so widersprüchlichen Blogs wie „PI“ oder „Fakten-Fiktionen“ kommentiert? Das sind nämlich auch solche Einzelkämpfergrüppchen, in denen fast ausschließlich Einzelkämpfer „kommentieren“. Die wollen „für Deutschland“ und gleichzeitig „voll und ganz für die Vereinigten Staaten von Nordamerika und Israel sein“, und das ist unmöglich! Die wollen „politisch inkorrekt“ sein und sind in Wirklichkeit total politisch korrekt! Durch diese ganze Einzelkämpferei bewegen sich all diese scheinheiligen, sich zur Opposition „Erklärten“ selbst ins Abseits. Und sie sind hochgradig nervös, werden es umso mehr, je länger sie schon Zugeständnisse gemacht haben an die, die sie zu bekämpfen vorgeben. Das ist traurig. Mit solchen Leuten kann man nichts gewinnen. Im Gegenteil! Mit ihnen verliert man auch noch den Rest an Opposition. Gleiches gilt für so paradoxe Hilfstruppen wie „Occupy“ u.a., die letztendlich geanu das tun, was die Globalisten von ihnen erwarten. Sie sind deren Knechte - ohne es zu wissen!

Ich stimme aber auch Herrn Lentze zu, in dem nämlich, wie er das macht, was er macht. Er ist konsequent. Er verfolgt konsequent seinen Weg. So kann man das nämlich auch deuten. Sie sagen, er sei dogmat(ist)isch. Das mag sein, aber wenn man es eine konsequente Haltung bzw. konsequente Vorgehensweise nennt, schwingt darin etwas Positives mit - oder nicht? Die einzige Gefahr, in die er sich begibt, ist die, die Sie, Herr Intensivlehrer, auch schon angesprochen haben: er findet keine Mitkämpfer, keine nennenswerte Solidarität und muß so allein weiterkämpfen. Das ist nicht gerade erfolgsversprechend. Aber: Hut ab vor seiner konsequenten Kampfbereitschaft! Auch deswegen kommentiere ich hier!

Gruß!

Herr Schütze

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Zur Frage der Jahresangaben - GA 93

admin @, Montag, 26. März 2012, 19:01 (vor 2010 Tagen) @ admin

Ich habe hiermit Teile des Buches von G.Wachsmuth referiert. Was die 26.000 Jahre für die Erde-Mond-Trennung betrifft, so steht das so möglicherweise nicht so da (ich kann das momentan nicht überprüfen, weil ich das Buch zurückgegeben habe). Es steht allerdings da, daß es sich um einen Zeitabschnitt gehandelt habe, bei dem der Frühlungspunkt in den Fischen stand, so wie heute. Und der Zyklus der Präzession wird allgemein angenommen mit etwa 26.000 Jahren.

Allerdings steht zur Frage, inwieweit es sinnvoll ist, derartige Zeitmaßstäbe anzulegen. Die Verhältnisse in unserem Planetensystem waren damals nämlich noch andere, sodaß es auch z.B. Jahreszeiten in unserem Sinne noch nicht gab. Insgesamt verlief alles viel langsamer, je weiter man zurückgeht.

Überhaupt ist ein Fehler, heutige Verhältnisse in die Vergangenheit zu interpolieren. Darauf habe ich schon weiter oben hingewiesen.

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Soeben gelesen: In einem Vortrag vom 25.10.1905, Berlin, GA 93 sagte Steiner:

"Die lemurische Zeit war vor zweiundzwanzig Millionen Jahren.“

Ferner: Während der lemurischen Zeit wurde die Erdachse gedreht, wodurch das Tropenklima vom Nordpol (Hyperboraea) in die mittleren Zonen wanderte.


Diese Umkehr ging mit verhältnismäßiger Raschheit vor sich, dauerte aber doch vielleicht
vier Millionen Jahre.

Das wäre nun zu vergleichen mit anderen Angaben Steiners.

admin

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